Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 12844 |
Verringerte Levodopawirkung
Die Wechselwirkung zwischen Paliperidon und Levodopa wurde …
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Stufe 13 |
Grp1: N04BA03
Grp2: N05AX13
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Verringerte Levodopawirkung
Interaktion Nr.:
12844
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N04BA03
Gruppe 2:
N05AX13
Wirkung:
Die Wechselwirkung zwischen Paliperidon und Levodopa wurde in Studien nicht untersucht. Jedoch ist davon auszugehen, dass durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren die Wirkung von Levodopa reduziert wird, was zu einer Verschlechterung der Parkinson-Symptome führen kann.
Mechanismus:
Paliperidon ist ein zentraler Dopamin-Rezeptor-Antagonist mit hoher Affinität für Dopamin-D2-Rezeptoren. Dadurch antagonisiert Paliperidon die Wirkung von Levodopa.
Massnahmen:
Die Kombination sollte aufgrund des möglichen Wirksamkeitsverlustes von Levodopa vermieden werden. |
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| 5866 |
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg
Interaktion Nr.:
5866
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome sind Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.
Mechanismus:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Falls die Kombination erforderlich ist, INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen. |
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| 5861 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: N02BA01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5861
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
N02BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5858 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AB05
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5858
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AB05
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5855 |
INR-Abfall
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlich…
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Stufe 13 |
Grp1: C02KX01
Grp2: B01AA04
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5855
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C02KX01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlichen Abfällen des INR, die eine Erhöhung der Warfarin-Dosis erforderten. Auch in Kombination mit Phenprocoumon ist ein Abfall der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verminderte antikoagulatorische Aktivität zu erwarten.
Mechanismus:
Bosentan induziert CYP2C9 und 3A4 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Bosentan. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5859 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AB05
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5859
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AB05
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5809 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA53
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5809
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C09XA53
Wirkung:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanismus:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
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| 12859 |
Risiko für Serotonintoxizität
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AB06
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Risiko für Serotonintoxizität
Interaktion Nr.:
12859
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
N06AB06
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System.
Massnahmen:
Die Kombination von SSRI und Duloxetin wenn möglich meiden. Ist die kombinierte Gabe unumgänglich, müssen die Plasmaspiegel von Sertralin engmaschig monitorisiert und die Dosis bei Bedarf angepasst werden. Zusätzlich klinisches Monitoring auf Serotoninsyndrom. |
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| 12860 |
Risiko für Serotonintoxizität
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AB06
Grp2: N06AX21
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Risiko für Serotonintoxizität
Interaktion Nr.:
12860
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AB06
Gruppe 2:
N06AX21
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System.
Massnahmen:
Die Kombination von SSRI und Duloxetin wenn möglich meiden. Ist die kombinierte Gabe unumgänglich, müssen die Plasmaspiegel von Sertralin engmaschig monitorisiert und die Dosis bei Bedarf angepasst werden. Zusätzlich klinisches Monitoring auf Serotoninsyndrom. |
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| 5808 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA52
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5808
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C09XA52
Wirkung:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanismus:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
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| 12865 |
Risiko für Serotonintoxizität – erhöhte Arzneistoffkonzentrationen
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AB03
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Risiko für Serotonintoxizität – erhöhte Arzneistoffkonzentrationen
Interaktion Nr.:
12865
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
N06AB03
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom und andere unerwünschte Wirkungen. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Beide Substanzen hemmen zudem CYP2D6 mässig und beeinflussen sich so gegenseitig in ihrem Metabolismus.
Massnahmen:
Die Kombination von Fluoxetin und Duloxetin ist nicht zu empfehlen. |
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| 5810 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA54
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5810
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanismus:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
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| 12868 |
Risiko für Serotonintoxizität
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AB04
Grp2: N06AX21
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Risiko für Serotonintoxizität
Interaktion Nr.:
12868
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AB04
Gruppe 2:
N06AX21
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System.
Massnahmen:
Die Kombination von SSRI und Duloxetin wenn möglich meiden. Ist die kombinierte Gabe unumgänglich, müssen die Plasmaspiegel von Citalopram engmaschig monitorisiert und die Dosis bei Bedarf angepasst werden. Zusätzlich klinisches Monitoring auf Serotoninsyndrom. |
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| 5860 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5860
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02BA01
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5874 |
Verminderte Clopidogrelwirkung
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 akti…
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Stufe 13 |
Grp1: N06AG02
Grp2: B01AC04
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Verminderte Clopidogrelwirkung
Interaktion Nr.:
5874
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AG02
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 aktiviert. Durch die CYP2C19-Hemmung kann es zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung kommen.
Mechanismus:
Moclobemid hemmt CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Massnahmen:
Die Kombination von Clopidogrel und Moclobemid meiden. |
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| 5788 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
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Stufe 13 |
Grp1: N04BD02
Grp2: J01XX08
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Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaktion Nr.:
5788
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N04BD02
Gruppe 2:
J01XX08
Wirkung:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanismus:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
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| 5787 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
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Stufe 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD02
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Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaktion Nr.:
5787
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01XX08
Gruppe 2:
N04BD02
Wirkung:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanismus:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
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| 507 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
507
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA01
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 12879 |
Risiko für Serotonintoxizität
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AG02
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Risiko für Serotonintoxizität
Interaktion Nr.:
12879
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
N06AG02
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Das Risiko ist bei reversiblen MAO-Hemmern wie Moclobemid aber geringer als bei irreversiblen MAO-Hemmern. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankunge…
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System.
Massnahmen:
Die Kombination von Duloxetin und reversiblen MAO-Hemmern wird nicht empfohlen. Nach Absetzen von Duloxetin muss mindestens 5 Tage gewartet werden, bis eine Therapie mit einem MAO-Hemmer begonnen werden kann. |
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| 12881 |
Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AB05
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Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
12881
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
N06AB05
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom und andere unerwünschte Wirkungen. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Duloxetin.
Massnahmen:
Die Kombination von Paroxetin und Duloxetin ist nicht zu empfehlen. |
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| 12882 |
Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Stufe 13 |
Grp1: N06AB05
Grp2: N06AX21
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Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
12882
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AB05
Gruppe 2:
N06AX21
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom und andere unerwünschte Wirkungen. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Duloxetin.
Massnahmen:
Die Kombination von Paroxetin und Duloxetin ist nicht zu empfehlen. |
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| 5789 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin is…
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Stufe 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD01
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Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaktion Nr.:
5789
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01XX08
Gruppe 2:
N04BD01
Wirkung:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin ist gemässs Deutscher Fachinformation kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann.
Mechanismus:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Selegilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Selegilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
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| 12886 |
Risiko für Serotonintoxizität – reduzierte Analgesie
In der Literatur gibt es mehrere Fallberichte, in denen das…
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Stufe 13 |
Grp1: N02AX02
Grp2: N06AB03
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Risiko für Serotonintoxizität – reduzierte Analgesie
Interaktion Nr.:
12886
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02AX02
Gruppe 2:
N06AB03
Wirkung:
In der Literatur gibt es mehrere Fallberichte, in denen das Auftreten eines Serotoninsyndroms in der Kombination aus Tramadol und Fluoxetin beschrieben wird. Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz M1 metabolisiert und CYP2D6 von Fluoxetin gehemmt wird, kann eine verminderte Analge…
Mechanismus:
Fluoxetin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann dadurch den Abbau von Tramadol hemmen. Zudem wirken beiden Substanzen auf das Serotoninsystem.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls diese zwingend erforderlich ist, Patienten sorgfältig auf ausreichende Analgesie und Zeichen einer Serotonintoxizität überwachen (u.a. Hyperreflexie, ZNS-Symptome, Myoklonus, vermehrtes Schwitzen) und möglichst niedrige Dosierung von Fluoxetin einsetzen (dosisabhängiger Ef… |
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| 4815 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: G04CA01
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Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
4815
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA01
Gruppe 2:
G04CA01
Wirkung:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanismus:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
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| 4814 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
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Stufe 13 |
Grp1: G04CA01
Grp2: J01FA09
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Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
4814
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
G04CA01
Gruppe 2:
J01FA09
Wirkung:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanismus:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
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