Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5932 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5932
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE01
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5923 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5923
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
B01AF01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Phenprocoumon mit anderen Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 5933 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AE01
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5933
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC04
Group 2:
M01AE01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5914 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5914
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Der Patient sollte klinisch engmaschig auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 15718 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09XA02
Grp2: C09BB02
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15718
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09XA02
Group 2:
C09BB02
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 5917 |
Verminderte Clopidogrelwirkung
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 akti…
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Level 13 |
Grp1: N06AB03
Grp2: B01AC04
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Verminderte Clopidogrelwirkung
Interaction No:
5917
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB03
Group 2:
B01AC04
Effect:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 aktiviert. Durch die CYP2C19-Hemmung kann es zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung kommen.
Mechanism:
Fluoxetin hemmt CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Measures:
Die Kombination von Clopidogrel und Fluoxetin meiden. |
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| 12879 |
Risiko für Serotonintoxizität
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Level 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AG02
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Risiko für Serotonintoxizität
Interaction No:
12879
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX21
Group 2:
N06AG02
Effect:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Das Risiko ist bei reversiblen MAO-Hemmern wie Moclobemid aber geringer als bei irreversiblen MAO-Hemmern. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankunge…
Mechanism:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System.
Measures:
Die Kombination von Duloxetin und reversiblen MAO-Hemmern wird nicht empfohlen. Nach Absetzen von Duloxetin muss mindestens 5 Tage gewartet werden, bis eine Therapie mit einem MAO-Hemmer begonnen werden kann. |
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| 12881 |
Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Level 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AB05
|
Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Interaction No:
12881
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX21
Group 2:
N06AB05
Effect:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom und andere unerwünschte Wirkungen. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Duloxetin.
Measures:
Die Kombination von Paroxetin und Duloxetin ist nicht zu empfehlen. |
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| 12882 |
Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein …
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Level 13 |
Grp1: N06AB05
Grp2: N06AX21
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Risiko für Serotonintoxizität - erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Interaction No:
12882
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB05
Group 2:
N06AX21
Effect:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom und andere unerwünschte Wirkungen. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Hyperreflexie, Tremor, Ataxie, Myoklonien, Nystagmus.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Duloxetin.
Measures:
Die Kombination von Paroxetin und Duloxetin ist nicht zu empfehlen. |
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| 5938 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB55
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5938
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB55
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 12885 |
Risiko für Serotonintoxizität – reduzierte Analgesie
In der Literatur gibt es mehrere Fallberichte, in denen das…
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Level 13 |
Grp1: N06AB03
Grp2: N02AX02
|
Risiko für Serotonintoxizität – reduzierte Analgesie
Interaction No:
12885
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB03
Group 2:
N02AX02
Effect:
In der Literatur gibt es mehrere Fallberichte, in denen das Auftreten eines Serotoninsyndroms in der Kombination aus Tramadol und Fluoxetin beschrieben wird. Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz M1 metabolisiert und CYP2D6 von Fluoxetin gehemmt wird, kann eine verminderte Analge…
Mechanism:
Fluoxetin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann dadurch den Abbau von Tramadol hemmen. Zudem wirken beiden Substanzen auf das Serotoninsystem.
Measures:
Kombination meiden. Falls diese zwingend erforderlich ist, Patienten sorgfältig auf ausreichende Analgesie und Zeichen einer Serotonintoxizität überwachen (u.a. Hyperreflexie, ZNS-Symptome, Myoklonus, vermehrtes Schwitzen) und möglichst niedrige Dosierung von Fluoxetin einsetzen (dosisabhängiger Ef… |
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| 5952 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Level 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: B01AC24
|
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5952
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05CP03
Group 2:
B01AC24
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Johanniskraut kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanism:
Johanniskraut ist ein Induktor verschiedener CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und induziert auch das Transportprotein P-Glykoprotein. Darüber kann die Elimination von Ticagrelor beschleunigt werden.
Measures:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Johanniskraut ist abzuraten. |
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| 12890 |
Risiko für Serotonintoxizität
Der additive, serotonerge Effekt von Escitalopram und Trama…
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Level 13 |
Grp1: N02AX02
Grp2: N06AB10
|
Risiko für Serotonintoxizität
Interaction No:
12890
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02AX02
Group 2:
N06AB10
Effect:
Der additive, serotonerge Effekt von Escitalopram und Tramadol auf das ZNS wurde in Studien nicht untersucht. Dennoch besteht bei der Anwendung von Escitalopram und Tramadol ein erhöhtes Risiko für eine verstärkte zentralnervöse Wirksamkeit (Müdigkeit, Atemdepression, erhöhtes Risiko für Krampfanfä…
Mechanism:
Beide Substanzen wirken auf das Serotoninsystem. Bei hoher Dosierung dieser Substanzen besteht eine verstärkte zentralnervöse Wirksamkeit (Müdigkeit, Atemdepression, erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bei Patienten mit Prädisposition, Serotonin Syndrom).
Measures:
Kombination meiden. Falls diese zwingend erforderlich ist, Patienten sorgfältig auf Serotonintoxizität überwachen (u.a. Hyperreflexie, ZNS-Symptome, Myoklonus, vermehrtes Schwitzen). |
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| 5894 |
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation v…
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Level 13 |
Grp1: A02BC01
Grp2: B01AC04
|
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Interaction No:
5894
Relevance:
Level 13
Group 1:
A02BC01
Group 2:
B01AC04
Effect:
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation von Clopidogrel kann sich das Risiko für das Auftreten von sekundären kardiovaskulären Ereignissen nach Herzkathethereingriffen oder von akuten kardiovaskulären Ereignissen erhöhen. Sowohl die Europäische (EMA) als auch die US-amerikanische …
Mechanism:
Omeprazol hemmt CYP2C19, das für die Aktivierung von Clopidogrel zum aktiven Metaboliten benötigt wird.
Measures:
Kombination aus Omeprazol und Clopidogrel meiden. Als Alternative Protonenpumeninhibitor mit geringerem CYP2C19-hemmendem Potenzial bevorzugen, wie Pantoprazol. |
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| 5887 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus Imatinib und Warfarin führte zu einer V…
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Level 13 |
Grp1: L01XE01
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5887
Relevance:
Level 13
Group 1:
L01XE01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination aus Imatinib und Warfarin führte zu einer Verlängerung der Prothrombinzeit. Auch ein Anstieg der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung können in der Kombination mit Imatinib auftreten.
Mechanism:
Imatinib ist ein moderater Hemmer von CYP2C9 und CYP3A4 und kann darüber die Phenprocoumonkonzentrationen erhöhen.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Imatinib. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5905 |
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation v…
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Level 13 |
Grp1: A02BC05
Grp2: B01AC04
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Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Interaction No:
5905
Relevance:
Level 13
Group 1:
A02BC05
Group 2:
B01AC04
Effect:
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation von Clopidogrel kann sich das Risiko für das Auftreten von sekundären kardiovaskulären Ereignissen nach Herzkathethereingriffen oder von akuten kardiovaskulären Ereignissen erhöhen. Sowohl die Europäische (EMA) als auch die US-amerikanische …
Mechanism:
Esomeprazol hemmt CYP2C19, das für die Aktivierung von Clopidogrel zum aktiven Metaboliten benötigt wird.
Measures:
Kombination aus Omeprazol und Clopidogrel meiden. Als Alternative Protonenpumeninhibitor mit geringerem CYP2C19-hemmendem Potenzial bevorzugen, wie Pantoprazol. |
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| 12898 |
Risiko für Serotonintoxizität – erhöhte Venlafaxinkonzentrationen
Durch die additive Wirkung auf das serotonerge System im ZN…
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Level 13 |
Grp1: N06AX16
Grp2: N06AB05
|
Risiko für Serotonintoxizität – erhöhte Venlafaxinkonzentrationen
Interaction No:
12898
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX16
Group 2:
N06AB05
Effect:
Durch die additive Wirkung auf das serotonerge System im ZNS erhöht sich die Gefahr einer ZNS-Toxizität und das Risiko eines Serotonin-Syndroms nimmt zu. Das Risiko steigt mit der Dosis. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwanku…
Mechanism:
Sowohl Venlafaxin als auch Paroxetin wirken auf das Serotoninsystem und können die QT-Zeit verlängern. Zudem kann Paroxetin den Abbau von Venlafaxin über CYP2D6 hemmen.
Measures:
Ist die Kombination unumgänglich, regelmässiges Monitoring auf Serotonin-Syndrom. Dies insbesondere bei Therapiebeginn und Dosissteigerung. Zudem Monitorisieren der Venlafaxinkonzentrationen und ggf. Dosisanpassung von Venlafaxin empfohlen. Auch eine QT-Zeit-Kontrolle sollte erfolgen. |
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| 5885 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5885
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AF01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Rivaroxaban mit Dalteparin vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 5877 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AB01
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5877
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC04
Group 2:
M01AB01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5886 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AB04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5886
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF01
Group 2:
B01AB04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Rivaroxaban mit Dalteparin vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 5906 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Da Clopidogrel ein Prodrug ist und u.a. über CYP3A4 und CYP…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5906
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AC04
Effect:
Da Clopidogrel ein Prodrug ist und u.a. über CYP3A4 und CYP2C19 aktiviert wird, kann mit dem Induktor Rifampicin die antiaggregatorische Wirkung verstärkt sein. Es kann zu einer verlängerten Blutungszeit und folglich zu hämorrhagischen Komplikationen kommen.
Mechanism:
Rifampicin induziert diverse Enzyme stark, u.a. auch CYP3A4 und CYP2C19 und damit den Metabolismus von Clopidogrel.
Measures:
Patient klinisch auf eine verstärkte Blutungsneigung monitorisieren. Bei Bedarf Clopidogreldosis anpassen. |
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| 5871 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AE02
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5871
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC04
Group 2:
M01AE02
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung. Bei der Kombination von Clopidogrel und Naproxen kam es vermehrt zu okkulten gastronintestinalen Blutungen.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5870 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5870
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE02
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung. Bei der Kombination von Clopidogrel und Naproxen kam es vermehrt zu okkulten gastronintestinalen Blutungen.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5866 |
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
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Level 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg
Interaction No:
5866
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA09
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome sind Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
Falls die Kombination erforderlich ist, INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen. |
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| 5869 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 und …
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Level 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5869
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05CP03
Group 2:
B01AC04
Effect:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 und CYP3A4 aktiviert wird, weshalb mit Johanniskraut die antiaggregatorische Wirkung verstärkt sein kann. Es kann zu einer verlängerten Blutungszeit und folglich zu hämorrhagischen Komplikationen kommen.
Mechanism:
Johanniskraut induziert CYP3A4 und CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Measures:
Patient klinisch auf eine verstärkte Blutungsneigung monitorisieren. Bei Bedarf Clopidogreldosis anpassen. |
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