Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 7643 |
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
|
Stufe 13 |
Grp1: G04BD07
Grp2: J01FA09
|
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Interaktion Nr.:
7643
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
G04BD07
Gruppe 2:
J01FA09
Wirkung:
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…
Mechanismus:
Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Clarithromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Pat…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig. |
|||
| 535 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AA06
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
535
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA06
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7645 |
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
|
Stufe 13 |
Grp1: G04BD07
Grp2: J01FA01
|
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Interaktion Nr.:
7645
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
G04BD07
Gruppe 2:
J01FA01
Wirkung:
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…
Mechanismus:
Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Erythromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patie…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig. |
|||
| 536 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N06AA09
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
536
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N06AA09
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7652 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie I…
|
Stufe 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7652
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC02
Gruppe 2:
G04CA02
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Itraconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanismus:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Itraconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
|||
| 537 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AA09
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
537
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA09
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7654 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentration möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie P…
|
Stufe 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentration möglich
Interaktion Nr.:
7654
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC04
Gruppe 2:
G04CA02
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Posaconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanismus:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Posaconazol ist ein CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
|||
| 538 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N06AA10
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
538
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N06AA10
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7658 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
|
Stufe 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7658
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
G04CA02
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …
Mechanismus:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
|||
| 539 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AA10
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
539
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA10
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7680 |
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann e…
|
Stufe 13 |
Grp1: N03AA02
Grp2: C01BD07
|
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7680
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
C01BD07
Wirkung:
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen und folglich zu einer verminderten Wirksamkeit kommen.
Mechanismus:
Phenobarbital ist ein potenter Induktor von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Massnahmen:
Die Kombination von Dronedaron mit starken CYP3A4-Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden. |
|||
| 540 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N06AA12
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
540
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N06AA12
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7685 |
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann e…
|
Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: C01BD07
|
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7685
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
C01BD07
Wirkung:
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen und folglich zu einer verminderten Wirksamkeit kommen.
Mechanismus:
Carbmazepin ist ein potenter Induktor von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Massnahmen:
Die Kombination von Dronedaron mit starken CYP3A4-Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden. |
|||
| 541 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AA12
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
541
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA12
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7687 |
Verminderte Propafenonkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kan…
|
Stufe 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: C01BC03
|
Verminderte Propafenonkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7687
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
C01BC03
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kann mit verminderten Propafenonkonzentrationen und verminderter Propafenonwirkung einhergehen.
Mechanismus:
Johanniskraut induziert mehrere CYP, u.a. CYP3A4, über welches Propafenon zum Teil verstoffwechselt wird. Die Induktion kann zu verringerten Plasmakonzentrationen von Propafenon führen.
Massnahmen:
Die Kombination aus Propafenon und Johanniskraut sollte vermieden werden. Falls diese dennoch erfolgt, sollte der Patient hinsichtlich verminderter Propfafenonwirkung monitorisiert werden (Arrhythmien, Tachykardie), zudem ist eine Plasmakonzentrationsmessung von Propafenon zu empfehlen. Die Überwac… |
|||
| 6172 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erh…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: N02BA51
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6172
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB08
Gruppe 2:
N02BA51
Wirkung:
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erhöhten Etodolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Etodolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
|||
| 7697 |
Verminderte Digoxinresorption nicht auszuschliessen
In der Literatur finden sich widersprüchliche Aussagen hins…
|
Stufe 13 |
Grp1: C10AC01
Grp2: C01AA05
|
Verminderte Digoxinresorption nicht auszuschliessen
Interaktion Nr.:
7697
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C10AC01
Gruppe 2:
C01AA05
Wirkung:
In der Literatur finden sich widersprüchliche Aussagen hinsichtlich einer Beeinflussung der Bioverfügbarkeit von Digoxin unter Colestipol. In einigen Case-Reports wird der Einsatz von Colestyramin bei nicht lebensbedrohlichen Digoxinintoxikationen beschrieben, wodurch es zu einer erhöhten Clearence…
Mechanismus:
Colestipol und Cholestyramin sind Anionen austauschende Harze. Es kann daher zur Bindung gleichzeitig verabreichter (anionischer) Arzneistoffe wie Digoxin kommen, wodurch deren Resorption vermindert werden kann.
Massnahmen:
Digoxin ist ein Arzneistoff mit sehr enger therapeutischer Breite, sodass die Kombination vorsichtshalber vermieden werden sollte. Ist nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine kombinierte Gabe notwendig, sollte Digoxin mindestens 2 Stunden vor oder 4-6 Stunden nach der Verabreichung von Anion… |
|||
| 543 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AA21
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
543
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA21
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 15670 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09XA02
Grp2: C09BA04
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15670
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA02
Gruppe 2:
C09BA04
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 544 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: A03FA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
544
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
A03FA03
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7949 |
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
|
Stufe 13 |
Grp1: J04AM02
Grp2: C08DA01
|
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7949
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AM02
Gruppe 2:
C08DA01
Wirkung:
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…
Mechanismus:
Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Massnahmen:
Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden. |
|||
| 545 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
545
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A03FA03
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7951 |
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
|
Stufe 13 |
Grp1: J04AM05
Grp2: C08DA01
|
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7951
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AM05
Gruppe 2:
C08DA01
Wirkung:
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…
Mechanismus:
Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Massnahmen:
Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden. |
|||
| 6159 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AX17
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6159
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AX17
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 347 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 13 |
Grp1: N05AD05
Grp2: J01MA12
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
347
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05AD05
Gruppe 2:
J01MA12
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||