Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 6172 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erh…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: N02BA51
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6172
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB08
Gruppe 2:
N02BA51
Wirkung:
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erhöhten Etodolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Etodolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 7958 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AG01
Grp2: J01DH51
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaktion Nr.:
7958
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AG01
Gruppe 2:
J01DH51
Wirkung:
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. In mehreren Fallberichten traten wenige Tage nach Kombination von Valproinsäure mit Carbapene…
Mechanismus:
Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion der V…
Massnahmen:
Die Kombination von Imipenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsäu… |
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| 548 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: C01BC03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
548
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
C01BC03
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7961 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AG01
Grp2: J01DH03
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaktion Nr.:
7961
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AG01
Gruppe 2:
J01DH03
Wirkung:
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem mit erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. In 2 Fallberichten traten wenige Tage nach Kombination von Valproinsäure mit Ertapenem Kr…
Mechanismus:
Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren, u.a: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion …
Massnahmen:
Die Kombination von Ertapenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsä… |
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| 549 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: C01BC03
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
549
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C01BC03
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7965 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AG01
Grp2: J01DH04
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaktion Nr.:
7965
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AG01
Gruppe 2:
J01DH04
Wirkung:
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem mit erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. Die Interaktion ist zwar noch nicht für Valproinsäure und Doripenem beschrieben worden, a…
Mechanismus:
Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion der V…
Massnahmen:
Die Kombination von Doripenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsä… |
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| 6175 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erh…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC06
Grp2: M01AB08
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6175
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
M01AB08
Wirkung:
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erhöhten Etodolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Etodolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 8071 |
Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Durch die erniedrigten Tacrolimusspiegel kommt es zu einer …
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: L04AD02
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Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Interaktion Nr.:
8071
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
L04AD02
Wirkung:
Durch die erniedrigten Tacrolimusspiegel kommt es zu einer verminderten immunsupprimierenden Wirkung. Das Risiko für eine Transplantat-Abstossung ist erhöht.
Mechanismus:
Carbamazepin induziert CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Tacrolimus.
Massnahmen:
Die Therapie mit Carbamazepin sollte einschleichend begonnen werden, wobei die Dosis zu Beginn alle 4-5Tage erhöht werden kann. Dabei Tacrolimusspiegel im Vollblut engmaschig bis 10 Tage nach Erreichen des Carbamazepin-Zielspiegels monitorisieren. |
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| 6181 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AE07
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6181
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02BA01
Gruppe 2:
B01AE07
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von hoch dosierter Acetylsalicylsäure mit anderen Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 8075 |
Erniedrigte Exposition von Mycophenolat-Mofetil
Die AUC von Mycophenolat-Mofetil wird durch Rifampicin um c…
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Stufe 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: L04AA06
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Erniedrigte Exposition von Mycophenolat-Mofetil
Interaktion Nr.:
8075
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AB02
Gruppe 2:
L04AA06
Wirkung:
Die AUC von Mycophenolat-Mofetil wird durch Rifampicin um ca. 70% vermindert.
Mechanismus:
Rifampicin induziert die Glukuronidierung von Mycophenolat-Mofetil.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte vermieden werden und nach guter Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Mycophenolat-Mofetil-Spiegel regelmässig monitorisieren und klinisch auf eine ausreichende Wirksamkeit achten. Bei Bedarf die Dosis des Mycophenolat-Mofetil erhöhen. |
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| 552 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: C01BD01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
552
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
C01BD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 8086 |
Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Es sind stark erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen zu erwa…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: L04AD02
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Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Interaktion Nr.:
8086
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
L04AD02
Wirkung:
Es sind stark erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen zu erwarten. In 2 Fallberichten waren 2-3-fache Tacrolimusdosen in der Kombination mit Phenytoin erforderlich. Auch ein Anstieg de Phenytoinkonzentrationen ist möglich.
Mechanismus:
Tacrolimus wird über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.
Massnahmen:
Kombination meiden. Von Vorteil wäre der Einsatz eines alternativen Antikonvulsivums, das nicht CYP3A4 induziert, wie z.B. Levetiracetam. Der Hersteller rät ebenfalls davon ab, Sirolimus mit starken Induktoren von CYP3A4 zu kombinieren. |
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| 553 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
553
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C01BD01
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 8088 |
Erniedrigte Everolimuskonzentrationen
Es sind stark erniedrigte Everolimuskonzentrationen zu erwa…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: L01XE10
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Erniedrigte Everolimuskonzentrationen
Interaktion Nr.:
8088
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
L01XE10
Wirkung:
Es sind stark erniedrigte Everolimuskonzentrationen zu erwarten.
Mechanismus:
Everolimus wird über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.
Massnahmen:
Kombination sollte vermieden werden. Falls sie jedoch zwingend erforderlich ist, gibt die US-amerikanische Produktformation (Afinitor) folgenden Hinweise ab: Bei Kombination mit Phenytoin sollte unter engmaschigen Vollblut-Konzentrationskontrollen von Everolimus eine schrittweise Dosiserhöhung von … |
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| 6157 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB08
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6157
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB08
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 8095 |
Erniedrigte Ciclosporinkonzentrationen
Durch die verminderten Blutkonzentrationen des Ciclosporins…
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Stufe 13 |
Grp1: J04AM02
Grp2: L04AD01
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Erniedrigte Ciclosporinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
8095
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AM02
Gruppe 2:
L04AD01
Wirkung:
Durch die verminderten Blutkonzentrationen des Ciclosporins ist die immunsuppressive Wirkung des Ciclosporins verringert.
Mechanismus:
Rifampicin induziert u.a. CYP3A4 stark und damit den hepatischen Metabolismus von Ciclosporin.
Massnahmen:
Diese Kombination vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, insbesondere in der ersten Woche nach Beginn und Ende der Therapie mit Rifampicin den Patienten engmaschig kontrollieren. Die Dosis gemäss Blutkonzentrationen des Ciclosporins anpassen. Laut Literatur muss die Dosis des Ciclo… |
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| 555 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: C03BA11
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
555
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C03BA11
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 346 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: A04AA01
Grp2: J01FA06
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
346
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A04AA01
Gruppe 2:
J01FA06
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Roxithromycin kann ebenfalls die QT-Zeit verlängern und wurde in Fallberichten mit Torsades de pointes assoziiert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich das Risik…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie/Dosis, bei iv-Applikation von Ondansetron und bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen). |
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| 6158 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6158
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB08
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 8117 |
Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: L01XX19
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Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Interaktion Nr.:
8117
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
L01XX19
Wirkung:
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 können durch Phenytoin signifikant reduziert werden. Dies kann mit einer reduzierten Wirksamkeit von Irinotecan einhergehen.
Mechanismus:
Phenytoin reduziert die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 u.a. via Induktion von CYP3A4.
Massnahmen:
Die Kombination von Irinotecan mit enzyminduzierenden Antiepileptika soll vermieden werden. Falls eine Behandlung mit einem enzyminduzierenden Antiepileptikum wie Phenytoin vorbesteht, sollte dieses idealerweise 2 Wochen vor Chemotherapiebeginn auf ein nicht enzyminduzierendes Antiepileptikum umges… |
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| 557 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: C07AA07
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
557
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C07AA07
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 8119 |
Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven…
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Stufe 13 |
Grp1: J04AB04
Grp2: L01XX19
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Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Interaktion Nr.:
8119
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AB04
Gruppe 2:
L01XX19
Wirkung:
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 können durch Enzyminduktoren signifikant reduziert werden. Dies kann mit einer reduzierten Wirksamkeit bzw. einem Wirkverlust von Irintecan einhergehen. Zwar wurde die Kombination Rifabutin-Irinotecan noch nicht in Studie…
Mechanismus:
Rifabutin kann die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 u.a. via Induktion von CYP3A4 reduzieren.
Massnahmen:
Die Kombination von Irinotecan mit Rifabutin sollte vermieden werden. Richtlinien für eine Dosisanpassung bei Rifabutin-Irinotecan-Kombinationstherapie können nicht gegeben werden, diese hängt von der Einzelfallbeurteilung ab. |
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| 6155 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6155
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AE01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 345 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA06
Grp2: A04AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
345
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA06
Gruppe 2:
A04AA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Roxithromycin kann ebenfalls die QT-Zeit verlängern und wurde in Fallberichten mit Torsades de pointes assoziiert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich das Risik…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie/Dosis, bei iv-Applikation von Ondansetron und bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen). |
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| 6156 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6156
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AE01
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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