Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 7626 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination von Vardenafil und Ketoconazol führt zu 4-f…
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Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7626
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Kombination von Vardenafil und Ketoconazol führt zu 4-fach erhöhten maximalen Plasmakonzentrationen (Cmax) und zu einer 10-fach erhöhten AUC von Vardenafil. Erhöhte Vardenafil-Konzentrationen gehen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Nebenwirkungen einher (u.a. Kopfschmerz, Hyp…
Mechanism:
Ketoconazol hemmt CYP3A4 stark, welches den Hauptweg des Vardenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Vardenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Ketoconazol (systemische Anwendung) sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination sehr hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Die gleichzeitige Gabe von Vardenafil und Ketoconazol (für die systemische Anwendung) ist gemäss Schw… |
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| 556 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: C07AA07
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
556
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
C07AA07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7629 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden e…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7629
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden erhöhte Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) erwartet (Kombination wurde bisher nicht untersucht). Auch …
Mechanism:
Voriconazol hemmt CYP3A4 stark und kann so den Metabolismus von Vardenafil vermindern, wodurch die Vardenafil-Plasmakonzentration ansteigen kann.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Voriconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf initial 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro… |
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| 557 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: C07AA07
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
557
Relevance:
Level 13
Group 1:
C07AA07
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7634 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Pa…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7634
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
C02KX06
Effect:
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Patienten, die mit Indinavir (800 mg/d) behandelt worden waren, wurde nach Verabreichung einer Einmaldosis Sildenafil (25 mg) ein 4,4-facher Anstieg der Sildenafil-Plasmakonzentration (AUC) beobachtet (Fachinformation). Alle 6 Patienten erlii…
Mechanism:
Der Proteaseinhibitor Indinavir hemmt den Sildenafil-Metabolismus via CYP3A4.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist diese erforderlich, sollte die Therapie mit einer niedrigen Initialdosis von 12.5 mg Sildenafil begonnen werden. Gutes Monitorisieren hinsichtlich Sidlenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus). |
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| 558 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: C08CA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
558
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
C08CA03
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 15743 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09BX01
Grp2: C09XA53
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15743
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09BX01
Group 2:
C09XA53
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 559 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: C08CA03
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
559
Relevance:
Level 13
Group 1:
C08CA03
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7651 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie K…
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Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7651
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhten Tamsulosinexposition kann es zum vermehr…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ketoconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 560 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01EE01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
560
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01EE01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7653 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie V…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04CA02
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Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7653
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Voriconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Voriconazol ist ein CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 561 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01EE01
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
561
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01EE01
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7656 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04CA02
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Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Interaction No:
7656
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Saquinavir und Indinavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Au…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Saquinavir und Indinavir sind potente CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
|||
| 562 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: P01CX01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
562
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
P01CX01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7658 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7658
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 6151 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6151
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AB01
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 7687 |
Verminderte Propafenonkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kan…
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Level 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: C01BC03
|
Verminderte Propafenonkonzentrationen
Interaction No:
7687
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05CP03
Group 2:
C01BC03
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kann mit verminderten Propafenonkonzentrationen und verminderter Propafenonwirkung einhergehen.
Mechanism:
Johanniskraut induziert mehrere CYP, u.a. CYP3A4, über welches Propafenon zum Teil verstoffwechselt wird. Die Induktion kann zu verringerten Plasmakonzentrationen von Propafenon führen.
Measures:
Die Kombination aus Propafenon und Johanniskraut sollte vermieden werden. Falls diese dennoch erfolgt, sollte der Patient hinsichtlich verminderter Propfafenonwirkung monitorisiert werden (Arrhythmien, Tachykardie), zudem ist eine Plasmakonzentrationsmessung von Propafenon zu empfehlen. Die Überwac… |
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| 564 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: V08CA11
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
564
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
V08CA11
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7691 |
Erniedrigte Amiodaronkonzentrationen
Durch die erniedrigten Amiodaronspiegel kann es zu einer ve…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: C01BD01
|
Erniedrigte Amiodaronkonzentrationen
Interaction No:
7691
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
C01BD01
Effect:
Durch die erniedrigten Amiodaronspiegel kann es zu einer verminderten Wirksamkeit bis Wirkungslosigkeit von Amiodaron kommen.
Mechanism:
Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4 und damit den Metabolismus von Amiodaron.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls sie unumgänglich ist: engmaschige EKG-Kontrollen und Plasmaspiegel von Amiodaron und des aktiven Metaboliten N-Desethylamiodaron bestimmen und bei Bedarf Dosis erhöhen. |
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| 565 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: V08CA11
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
565
Relevance:
Level 13
Group 1:
V08CA11
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7696 |
Verminderte Digoxinresorption nicht auszuschliessen
In der Literatur finden sich widersprüchliche Aussagen hins…
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Level 13 |
Grp1: C10AC02
Grp2: C01AA05
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Verminderte Digoxinresorption nicht auszuschliessen
Interaction No:
7696
Relevance:
Level 13
Group 1:
C10AC02
Group 2:
C01AA05
Effect:
In der Literatur finden sich widersprüchliche Aussagen hinsichtlich einer Beeinflussung der Bioverfügbarkeit von Digoxin unter Colestipol. In einigen Case-Reports wird der Einsatz von Colestyramin bei nicht lebensbedrohlichen Digoxinintoxikationen beschrieben, wodurch es zu einer erhöhten Clearence…
Mechanism:
Colestipol und Cholestyramin sind Anionen austauschende Harze. Es kann daher zur Bindung gleichzeitig verabreichter (anionischer) Arzneistoffe wie Digoxin kommen, wodurch deren Resorption vermindert werden kann.
Measures:
Digoxin ist ein Arzneistoff mit sehr enger therapeutischer Breite, sodass die Kombination vorsichtshalber vermieden werden sollte. Ist nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine kombinierte Gabe notwendig, sollte Digoxin mindestens 2 Stunden vor oder 4-6 Stunden nach der Verabreichung von Anion… |
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| 566 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01FA06
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
566
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01FA06
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7947 |
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: C08DA01
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Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Interaction No:
7947
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
C08DA01
Effect:
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…
Mechanism:
Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Measures:
Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden. |
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| 567 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01FA06
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
567
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA06
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 6153 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE02
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6153
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AE02
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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