Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 6053 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AC05
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6053
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AC05
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 474 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N05AF03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
474
Relevance:
Level 13
Group 1:
A03FA03
Group 2:
N05AF03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7607 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7607
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
G04BE09
Effect:
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf 26 Stunden. Ritonavir (2x600mg/d) verursacht einen 49-fachen Anstieg der AUC von Vardenafil. Die Cmax von Vardenafil wird durch Ritonavir auf das 13-fache erhöht. Dadurch erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-N…
Mechanism:
Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Vardenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Vardenafil-Plasmakonzentrationen führen.
Measures:
Die gleichzeitige Verabreichung von Vardenafil und Lopinavir/Ritonavir ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert. Ist die Kombination unumgänglich, darf maximal 2.5 mg Vardenafil alle 72h verabreicht werden (US-amerikanische Fachinformation). Gute Überwachung hinsichtlich Toxizität… |
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| 475 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: N05AF03
Grp2: A03FA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
475
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AF03
Group 2:
A03FA03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7610 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Posaconazol sind erh…
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Level 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7610
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC04
Group 2:
G04BE09
Effect:
Bei der Kombination von Vardenafil und Posaconazol sind erhöhte Vardenafil-Plasmakonzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) zu erwarten. Auch steigt das Risiko für eine QT-Zeit-Ve…
Mechanism:
Posaconazol ist ein Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Vardenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Vardenafil-Plasmakonzentrationen führen.
Measures:
Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro 24h unter Monitorisieren von Nebenwirkungen (u.a. Hypotension, Sehstörungen, verlängerte Erektion). Die gleichzeitige Gabe von Vardenafil mit starken CYP3A4-Hemmern ist gemäss Fachinformation b… |
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| 476 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N05AF01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
476
Relevance:
Level 13
Group 1:
A03FA03
Group 2:
N05AF01
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7612 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erh…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7612
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
C02KX06
Effect:
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Flushing, Priapismus).
Mechanism:
Itraconazol hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit Itraconazol ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden unter Über… |
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| 477 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: N05AF01
Grp2: A03FA03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
477
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AF01
Group 2:
A03FA03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7620 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Si…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04BE03
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7620
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04BE03
Effect:
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 4-fache und die AUC um das 11-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen stark.
Mechanism:
Ritonavir kann den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4 hemmen.
Measures:
Von der Kombination Ritonavir und Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion ist wegen des starken Konzentrationsanstieges von Sildenafil abzuraten. Falls die Kombination unumgänglich ist, darf maximal 25 mg Sildenafil in 48h verabreicht werden. In dem Fall Patient auf unerwünschte Wirkung… |
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| 478 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N05AA02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
478
Relevance:
Level 13
Group 1:
A03FA03
Group 2:
N05AA02
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7624 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7624
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf 26 Stunden. Ritonavir (2x600mg/d) verursacht einen 49-fachen Anstieg der AUC von Vardenafil. Die Cmax von Vardenafil wird durch Ritonavir auf das 13-fache erhöht. Dadurch erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-N…
Mechanism:
Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Vardenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Vardenafil-Plasmakonzentrationen führen.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Ritonavir ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert Ist die Kombination unumgänglich, darf maximal 2.5 mg Vardenafil alle 72h verabreicht werden (US-amerikanische Fachinformation). Gute Überwachung hinsichtlich Toxizität (u.a. Hypotens… |
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| 479 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: N05AA02
Grp2: A03FA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
479
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AA02
Group 2:
A03FA03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7629 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden e…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7629
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden erhöhte Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) erwartet (Kombination wurde bisher nicht untersucht). Auch …
Mechanism:
Voriconazol hemmt CYP3A4 stark und kann so den Metabolismus von Vardenafil vermindern, wodurch die Vardenafil-Plasmakonzentration ansteigen kann.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Voriconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf initial 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro… |
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| 480 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N05AA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
480
Relevance:
Level 13
Group 1:
A03FA03
Group 2:
N05AA03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7633 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Pa…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: G04BE03
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7633
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
G04BE03
Effect:
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Patienten, die mit Indinavir (800 mg/d) behandelt worden waren, wurde nach Verabreichung einer Einmaldosis Sildenafil (25 mg) ein 4,4-facher Anstieg der Sildenafil-Plasmakonzentration (AUC) beobachtet (Fachinformation). Alle 6 Patienten erlii…
Mechanism:
Der Proteaseinhibitor Indinavir hemmt den Sildenafil-Metabolismus via CYP3A4.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist diese erforderlich, sollte die Therapie mit einer niedrigen Initialdosis von 12.5 mg Sildenafil begonnen werden. Gutes Monitorisieren hinsichtlich Sidlenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus). |
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| 481 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: N05AA03
Grp2: A03FA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
481
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AA03
Group 2:
A03FA03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7651 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie K…
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Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7651
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhten Tamsulosinexposition kann es zum vermehr…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ketoconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 7653 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie V…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7653
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Voriconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Voriconazol ist ein CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 7654 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentration möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie P…
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Level 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentration möglich
Interaction No:
7654
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC04
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Posaconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Posaconazol ist ein CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 482 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
|
Level 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N05AH02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
482
Relevance:
Level 13
Group 1:
A03FA03
Group 2:
N05AH02
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7657 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Interaction No:
7657
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Saquinavir und Indinavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Au…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Saquinavir und Indinavir sind potente CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 483 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: N05AH02
Grp2: A03FA03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
483
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AH02
Group 2:
A03FA03
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7659 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7659
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 6052 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AC05
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6052
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA07
Group 2:
M01AC05
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6054 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: M01AC05
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6054
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
M01AC05
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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