Drug Interactions

Database of medication interactions

Interactions (15,920)

Number Title Level Groups
14960
Verstärkte ZNS-Depression
Gemäss Fachinformation für Selegilin ist die Kombination mi…
Level 13
Grp1: N04BD01
Grp2: N02AA01

Verstärkte ZNS-Depression

Interaction No: 14960
Relevance: Level 13
Group 1: N04BD01
Group 2: N02AA01
Effect:

Gemäss Fachinformation für Selegilin ist die Kombination mit Opiaten kontraindiziert. In Kombination mit MAO-Hemmern wie Selegilin kann es zu einer Verstärkung der ZNS-depressiven Wirkungen von Morphin kommen. Atemdepression, Blutdruckveränderung sowie eine Hyperthermie könnten auftreten. Im Gegens…

Mechanism:

Eine Verstärkung des ZNS-depressiven Effektes von Morphin ist möglich.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Zwischen Absetzen des MAO-Inhibitors und Beginn der Morphintherapie sollte ein Zeitraum von 14 Tagen liegen. Ist eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, muss sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer verstärkten ZNS-Depression geachtet werden.

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14962
Verstärkte ZNS-Depression
In Kombination mit MAO-Hemmern wie Moclobemid oder Linezoli…
Level 13
Grp1: N06AG02
Grp2: N02AA01

Verstärkte ZNS-Depression

Interaction No: 14962
Relevance: Level 13
Group 1: N06AG02
Group 2: N02AA01
Effect:

In Kombination mit MAO-Hemmern wie Moclobemid oder Linezolid kann es zu einer Verstärkung der ZNS-depressiven Wirkungen von Morphin kommen. Atemdepression, Blutdruckveränderung sowie eine Hyperthermie könnten auftreten. Im Gegensatz zu anderen Opiaten wie z.B. Pethidin hat Morphin wohl keine die Se…

Mechanism:

Eine Verstärkung des ZNS-depressiven Effektes von Morphin ist möglich.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Morphin oral) ist die Kombination mit MAO-Hemmern kontraindiziert. Zwischen Absetzen des MAO-Inhibitors und Beginn der Morphintherapie sollte ein Zeitraum von 14 Tagen liegen. Ist eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, muss sorgfältig …

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14963
Verstärkte ZNS-Depression
In Kombination mit MAO-Hemmern wie Moclobemid oder Linezoli…
Level 13
Grp1: N02AA01
Grp2: N06AG02

Verstärkte ZNS-Depression

Interaction No: 14963
Relevance: Level 13
Group 1: N02AA01
Group 2: N06AG02
Effect:

In Kombination mit MAO-Hemmern wie Moclobemid oder Linezolid kann es zu einer Verstärkung der ZNS-depressiven Wirkungen von Morphin kommen. Atemdepression, Blutdruckveränderung sowie eine Hyperthermie könnten auftreten. Im Gegensatz zu anderen Opiaten wie z.B. Pethidin hat Morphin wohl keine die Se…

Mechanism:

Eine Verstärkung des ZNS-depressiven Effektes von Morphin ist möglich.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Morphin oral) ist die Kombination mit MAO-Hemmern kontraindiziert. Zwischen Absetzen des MAO-Inhibitors und Beginn der Morphintherapie sollte ein Zeitraum von 14 Tagen liegen. Ist eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, muss sorgfältig …

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2473
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer …
Level 13
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BD08

Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung

Interaction No: 2473
Relevance: Level 13
Group 1: J01FA01
Group 2: G04BD08
Effect:

Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Erregung, Akkommodationsstörungen, Mydriasis, Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie und Miktionsstörungen ist erhöht. Unter The…

Mechanism:

Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Erythromycin ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen, verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperkaliä…

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14974
Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich
Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wir…
Level 13
Grp1: G04BD04
Grp2: N06DA02

Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich

Interaction No: 14974
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD04
Group 2: N06DA02
Effect:

Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wirkung der Demenz-Therapie und daraus resultierend zu einer Progression der Demenz-Symptome kommen. Auch eine Abschwächung der therapeutischen Wirkung des Blasentherapeutikums kannn nicht ausgeschlossen werden. Für Donepezil sind krampfschwe…

Mechanism:

Es kann zu einer gegenseitigen Antagonisierung zwischen dem Acetylcholinesterasehemmer und dem Anticholinergikum Oxybutynin kommen. Die antidementive Wirkung wird abgeschwächt.

Measures:

Aufgrund des möglicherweise beschleunigten neurodegenerativen Verlaufes und der möglicherweise krampfschwellensenkenden Wirkung sollte die Kombination vermieden und wenn, dann nur nach sorgfältiger Evaluation des individuellen Nutzen-Risiko-Profils und der Schwere der Indikation gegeben werden. Ein…

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2462
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Level 13
Grp1: C07AA07
Grp2: J05AC04

Verlängerung der QT-Zeit

Interaction No: 2462
Relevance: Level 13
Group 1: C07AA07
Group 2: J05AC04
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mechanism:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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14977
Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich
Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wir…
Level 13
Grp1: N06DA02
Grp2: G04BD07

Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich

Interaction No: 14977
Relevance: Level 13
Group 1: N06DA02
Group 2: G04BD07
Effect:

Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wirkung der Demenz-Therapie und daraus resultierend zu einer Progression der Demenz-Symptome kommen. Auch eine Abschwächung der therapeutischen Wirkung des Blasentherapeutikums kannn nicht ausgeschlossen werden. Für Donepezil sind krampfschwe…

Mechanism:

Es kann zu einer gegenseitigen Antagonisierung zwischen dem Acetylcholinesterasehemmer und dem Anticholinergikum Oxybutynin kommen. Die antidementive Wirkung wird abgeschwächt.

Measures:

Aufgrund des möglicherweise beschleunigten neurodegenerativen Verlaufes und der möglicherweise krampfschwellensenkenden Wirkung sollte die Kombination vermieden und wenn, dann nur nach sorgfältiger Evaluation des individuellen Nutzen-Risiko-Profils und der Schwere der Indikation gegeben werden. Ein…

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2461
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Level 13
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07

Verlängerung der QT-Zeit

Interaction No: 2461
Relevance: Level 13
Group 1: J05AC04
Group 2: C07AA07
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mechanism:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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2463
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: J05AX15
Grp2: C01BD01

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2463
Relevance: Level 13
Group 1: J05AX15
Group 2: C01BD01
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2464
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX15

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2464
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: J05AX15
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2465
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: J05AX14
Grp2: C01BD01

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2465
Relevance: Level 13
Group 1: J05AX14
Group 2: C01BD01
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2392
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 2392
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: N06AX16
Effect:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mechanism:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Measures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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2389
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Level 13
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

Interaction No: 2389
Relevance: Level 13
Group 1: J05AR10
Group 2: C01BD01
Effect:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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2393
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Level 13
Grp1: N06AX16
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 2393
Relevance: Level 13
Group 1: N06AX16
Group 2: C01BD01
Effect:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mechanism:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Measures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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2381
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Level 13
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

Interaction No: 2381
Relevance: Level 13
Group 1: N07BC02
Group 2: N05AH02
Effect:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mechanism:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Measures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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2380
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Level 13
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

Interaction No: 2380
Relevance: Level 13
Group 1: N05AH02
Group 2: N07BC02
Effect:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mechanism:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Measures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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2388
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Level 13
Grp1: J05AE03
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

Interaction No: 2388
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE03
Group 2: C01BD01
Effect:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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2466
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX14

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2466
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: J05AX14
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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5861
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Level 13
Grp1: B01AC22
Grp2: N02BA01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaction No: 5861
Relevance: Level 13
Group 1: B01AC22
Group 2: N02BA01
Effect:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide.

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6107
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Beide Substanzen können die Magenschleimhaut schädigen, wod…
Level 13
Grp1: B01AC06
Grp2: M01AB05

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 6107
Relevance: Level 13
Group 1: B01AC06
Group 2: M01AB05
Effect:

Beide Substanzen können die Magenschleimhaut schädigen, wodurch sich das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.

Mechanism:

Acetylsalicylsäure verdrängt Diclofenac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.

Measures:

Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden.

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6582
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Level 13
Grp1: B01AF01
Grp2: M01AE02

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 6582
Relevance: Level 13
Group 1: B01AF01
Group 2: M01AE02
Effect:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen  Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide.

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15771
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Level 13
Grp1: C09DA08
Grp2: C09XA54

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

Interaction No: 15771
Relevance: Level 13
Group 1: C09DA08
Group 2: C09XA54
Effect:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mechanism:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Measures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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5874
Verminderte Clopidogrelwirkung
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 akti…
Level 13
Grp1: N06AG02
Grp2: B01AC04

Verminderte Clopidogrelwirkung

Interaction No: 5874
Relevance: Level 13
Group 1: N06AG02
Group 2: B01AC04
Effect:

Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 aktiviert. Durch die CYP2C19-Hemmung kann es zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung kommen.

Mechanism:

Moclobemid hemmt CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.

Measures:

Die Kombination von Clopidogrel und Moclobemid meiden.

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567
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Level 13
Grp1: J01FA06
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 567
Relevance: Level 13
Group 1: J01FA06
Group 2: N07BC02
Effect:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanism:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Measures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

Full detail
15557
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Level 13
Grp1: C09AA10
Grp2: C09XA02

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

Interaction No: 15557
Relevance: Level 13
Group 1: C09AA10
Group 2: C09XA02
Effect:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mechanism:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Measures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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Showing 1976 to 2000 of 15920 results
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