Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 7470 |
Erhöhte Zoplidemkonzentrationen
Unter Fluvoxamin kann es zu einer Erhöhung der Zolpidemkonz…
|
Level 13 |
Grp1: N06AB08
Grp2: N05CF02
|
Erhöhte Zoplidemkonzentrationen
Interaction No:
7470
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB08
Group 2:
N05CF02
Effect:
Unter Fluvoxamin kann es zu einer Erhöhung der Zolpidemkonzentration kommen. In einer Studie wurde eine Expositionserhöhung von Zolpidem durch Fluvoxamin um 150% beobachtet. In der Literatur ist ein Fallbericht zu Amnesie und visuellen Halluzinationen unter Fluvoxamin und Zolpidem beschrieben.
Mechanism:
Zolpidem wird wesentlich über die CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP1A2 metabolisiert. Fluvoxamin ist ein starker Inhibitor von CYP1A2 und hemmt zusätzlich auch CYP3A4. Durch Hemmung dieser Abbauwege kann es zu erhöhten Konzentrationen von Zolpidem kommen.
Measures:
In der Fachinformation (Zolpidem) wird von einer Kombination mit Fluvoxamin abgeraten. Falls die Kombination erforderlich ist, möglichst niedrige Zolpidem-Dosis einsetzen bzw. bei Hinzufügen von Fluvoxamin zu einer bestehenden Zolpidem-Therapie Dosis von Zolpidem reduzieren und auf verstärkte UAW a… |
|||
| 7483 |
Erhöhte Sirolimuskonzentrationen
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Siroli…
|
Level 13 |
Grp1: C01BD07
Grp2: L04AA10
|
Erhöhte Sirolimuskonzentrationen
Interaction No:
7483
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD07
Group 2:
L04AA10
Effect:
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Sirolimus-Blutkonzentrationen kommen. Das Risiko für eine toxische Wirkung von Sirolimus (möglich sind u.a. Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Übelkeit, Erbrechen) steigt. In einem Fallbericht wurde 3 Tage nach Hinzufügen von Dronedaron ein meh…
Mechanism:
Dronedaron ist ein moderater Inhibitor von CYP3A4 und hemmt auch P-Glykoprotein. Sirolimus wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert und ist Substrat von P-Glykoprotein.
Measures:
Blutkonzentrationen von Sirolimus engmaschig monitorisieren und Patient klinisch auf erhöhte Toxizität überwachen. Bei Bedarf Sirolimusdosis reduzieren. Vor Therapiebeginn mit Dronedaron eine Dosisreduktion von Sirolimus um 50-75% erwägen. |
|||
| 394 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: J01MA02
Grp2: N05AD05
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
394
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA02
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben. |
|||
| 7493 |
Erhöhte Everolimuskonzentrationen
Erhöhte Blutkonzentrationen von Everolimus sind bei der Kom…
|
Level 13 |
Grp1: J01XC01
Grp2: L01XE10
|
Erhöhte Everolimuskonzentrationen
Interaction No:
7493
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01XC01
Group 2:
L01XE10
Effect:
Erhöhte Blutkonzentrationen von Everolimus sind bei der Kombination mit Fusidinsäure nicht ausgeschlossen. Das Risiko für eine toxische Wirkung von Everolimus (möglich sind u.a. Blutbildveränderungen und Leberfunktionsstörungen) steigt.
Mechanism:
Es wird vermutet, dass Fusidinsäure CYP3A4 hemmt. Darüber könnte der Abbau von Everolimus gehemmt werden.
Measures:
Ist die Kombination von Fusidinsäure und Everolimus erforderlich, empfiehlt es sich die Everolimuskonzentrationen im Blut engmaschig zu überwachen und den Patienten hinsichtlich einer Everolimus-Toxizität zu überwachen (u.a. Blutbild und Leberfunktion). Die gleichzeitige Gabe von Fusidinsäure mit C… |
|||
| 7503 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
|
Level 13 |
Grp1: M01AE17
Grp2: L01BA01
|
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaction No:
7503
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE17
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanism:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Measures:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
|||
| 7504 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
|
Level 13 |
Grp1: M01AE14
Grp2: L01BA01
|
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaction No:
7504
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE14
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanism:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Measures:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
|||
| 6154 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Level 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6154
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE02
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 7512 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
|
Level 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: L01BA01
|
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaction No:
7512
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE02
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanism:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Measures:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
|||
| 7514 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
|
Level 13 |
Grp1: M01AE09
Grp2: L01BA01
|
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaction No:
7514
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE09
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanism:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Measures:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
|||
| 7515 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
|
Level 13 |
Grp1: B01AC30
Grp2: L01BA01
|
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaction No:
7515
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC30
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanism:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Measures:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
|||
| 396 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AD05
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
396
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA14
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades des pointes zu haben. |
|||
| 7541 |
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/…
|
Level 13 |
Grp1: B01AC06
Grp2: L01BA01
|
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Interaction No:
7541
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC06
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Die Gabe von NSARs unter Methotrexat-Hochdosistherapie führte zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumspiegeln, wodurch es zu Todesfällen aufgrund schwerer hämatolo…
Mechanism:
Salicylsäure führt zu einer Reduzierung der tubulären Sekretion von Methotrexat und damit zu einer Hemmung der renalen Elimination.Ausserdem können Salicylate Methotrexat aus der Plasmaproteinbindung verdrängen.
Measures:
Die Kombination ASS und Hochdosis-MTX-Therapie ist kontraindiziert. Bei einer Low-Dose Therapie mit MTX ist die Kombination mit Acetylsalicylsäure unter sorgfältiger Monitorisierung (Blutbildkontrollen, Spiegelbestimmungen von MTX) und besonderer Aufmerksamkeit bezüglich des Auftretens von toxische… |
|||
| 7543 |
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/…
|
Level 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: L01BA01
|
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Interaction No:
7543
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA01
Group 2:
L01BA01
Effect:
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Die Gabe von NSARs unter Methotrexat-Hochdosistherapie führte zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumspiegeln, wodurch es zu Todesfällen aufgrund schwerer hämatolo…
Mechanism:
Salicylsäure führt zu einer Reduzierung der tubulären Sekretion von Methotrexat und damit zu einer Hemmung der renalen Elimination.Ausserdem können Salicylate Methotrexat aus der Plasmaproteinbindung verdrängen.
Measures:
Die Kombination ASS und Hochdosis-MTX-Therapie ist kontraindiziert. Bei einer Low-Dose Therapie mit MTX ist die Kombination mit Acetylsalicylsäure unter sorgfältiger Monitorisierung (Blutbildkontrollen, Spiegelbestimmungen von MTX) und besonderer Aufmerksamkeit bezüglich des Auftretens von toxische… |
|||
| 7544 |
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/…
|
Level 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: L04AX03
|
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Interaction No:
7544
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA01
Group 2:
L04AX03
Effect:
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Die Gabe von NSARs unter Methotrexat-Hochdosistherapie führte zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumspiegeln, wodurch es zu Todesfällen aufgrund schwerer hämatolo…
Mechanism:
Salicylsäure führt zu einer Reduzierung der tubulären Sekretion von Methotrexat und damit zu einer Hemmung der renalen Elimination.Ausserdem können Salicylate Methotrexat aus der Plasmaproteinbindung verdrängen.
Measures:
Die Kombination ASS und Hochdosis-MTX-Therapie ist kontraindiziert. Bei einer Low-Dose Therapie mit MTX ist die Kombination mit Acetylsalicylsäure unter sorgfältiger Monitorisierung (Blutbildkontrollen, Spiegelbestimmungen von MTX) und besonderer Aufmerksamkeit bezüglich des Auftretens von toxische… |
|||
| 6153 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE02
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6153
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AE02
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 7600 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Erythromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von…
|
Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7600
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C02KX06
Effect:
Erythromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.6-fache und die AUC um das 2.8-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanism:
Erythromycin hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die gemeinsame Gabe von Sildenafil mit dem CYP3A4-Inhibitor Erythromycin verstärkt die Wirkung von Sildenafil und sollte vermieden werden. Falls die Kombination erforderlich ist, Patient sorgfältig auf unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Hypotension, Sehstörungen, Kopfschmerzen monitorisieren und… |
|||
| 7606 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Vardenafil-Plasmakonzentrationen können bei gleichzeiti…
|
Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7606
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Vardenafil-Plasmakonzentrationen können bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir (geboostet mit Ritonavir) sehr stark erhöht sein. Dies erhöht das Risiko stärkerer und länger andauernder Nebenwirkungen von Vardenafil (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus).
Mechanism:
Saquinavir ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und hemmt so den Abbau von Vardenafil. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Vardenafil stark.
Measures:
Vardenafil ist bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir geboostet mit Ritonavir wegen der Gefahr starker Vardenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus, kardiale Arrhythmien) gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert (Saquinavir). Ist die Kombination unumgängli… |
|||
| 7607 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf…
|
Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7607
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
G04BE09
Effect:
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf 26 Stunden. Ritonavir (2x600mg/d) verursacht einen 49-fachen Anstieg der AUC von Vardenafil. Die Cmax von Vardenafil wird durch Ritonavir auf das 13-fache erhöht. Dadurch erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-N…
Mechanism:
Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Vardenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Vardenafil-Plasmakonzentrationen führen.
Measures:
Die gleichzeitige Verabreichung von Vardenafil und Lopinavir/Ritonavir ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert. Ist die Kombination unumgänglich, darf maximal 2.5 mg Vardenafil alle 72h verabreicht werden (US-amerikanische Fachinformation). Gute Überwachung hinsichtlich Toxizität… |
|||
| 6155 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6155
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AE01
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 7611 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination von Ketoconazol mit Vardenafil bewirkte ein…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7611
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Kombination von Ketoconazol mit Vardenafil bewirkte eine 10-fache Steigerung der Vardenafil-AUC und eine 4-fache Steigerung der maximalen Vardenafil-Plasmakonzentrationen (Cmax). Wenn auch nicht untersucht, ist zu erwarten, dass die Komedikation mit Itraconazol zu einem vergleichbaren Anstieg d…
Mechanism:
Der starke CYP3A4-Hemmer Itraconazol erhöht die Plasmakonzentration von Vardenafil durch Hemmung von CYP3A4.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Itraconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss sehr hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich gemäss US-amerikanischer Produktinformation die folgende Do… |
|||
| 7615 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Clarithromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen v…
|
Level 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7615
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA09
Group 2:
C02KX06
Effect:
Clarithromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.4-fache und die AUC um das 2.3-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanism:
Clarithromycin ist ein starker Inhibitor von CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit starken CYP3A4-Hemmern ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden… |
|||
| 7620 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Si…
|
Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04BE03
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7620
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04BE03
Effect:
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 4-fache und die AUC um das 11-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen stark.
Mechanism:
Ritonavir kann den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4 hemmen.
Measures:
Von der Kombination Ritonavir und Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion ist wegen des starken Konzentrationsanstieges von Sildenafil abzuraten. Falls die Kombination unumgänglich ist, darf maximal 25 mg Sildenafil in 48h verabreicht werden. In dem Fall Patient auf unerwünschte Wirkung… |
|||
| 7629 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden e…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7629
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden erhöhte Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) erwartet (Kombination wurde bisher nicht untersucht). Auch …
Mechanism:
Voriconazol hemmt CYP3A4 stark und kann so den Metabolismus von Vardenafil vermindern, wodurch die Vardenafil-Plasmakonzentration ansteigen kann.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Voriconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf initial 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro… |
|||
| 7631 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Indinavir (3-mal täglich 800 mg)…
|
Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7631
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Indinavir (3-mal täglich 800 mg) mit Vardenafil (10 mg), bewirkte eine 16-fache Steigerung der Vardenafil-AUC und eine 7-fache Steigerung der Vardenafil-Cmax (Fachinformation Vardenafil). Dies kann mit vermehrten Vardenafilnebenwirkungen einhergehen (Hypotension, Priapism…
Mechanism:
Indinavir hemmt CYP3A4 stark und darüber auch den Metabolismus von Vardenafil.
Measures:
Die Kombination von Vardenafil mit Proteaseinhibitoren ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert, da die Vardenafil-Exposition sehr stark erhöht wird mit dem deutlich erhöhten Risiko einer Toxizität. Ist die Kombination unumgänglich, sollte eine maximale Vardenafildosierung von 2.5… |
|||
| 6151 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6151
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AB01
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||