Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 7544 |
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/…
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Level 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: L04AX03
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Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Interaction No:
7544
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA01
Group 2:
L04AX03
Effect:
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Die Gabe von NSARs unter Methotrexat-Hochdosistherapie führte zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumspiegeln, wodurch es zu Todesfällen aufgrund schwerer hämatolo…
Mechanism:
Salicylsäure führt zu einer Reduzierung der tubulären Sekretion von Methotrexat und damit zu einer Hemmung der renalen Elimination.Ausserdem können Salicylate Methotrexat aus der Plasmaproteinbindung verdrängen.
Measures:
Die Kombination ASS und Hochdosis-MTX-Therapie ist kontraindiziert. Bei einer Low-Dose Therapie mit MTX ist die Kombination mit Acetylsalicylsäure unter sorgfältiger Monitorisierung (Blutbildkontrollen, Spiegelbestimmungen von MTX) und besonderer Aufmerksamkeit bezüglich des Auftretens von toxische… |
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| 2 |
Verminderte analgetische Wirkung
Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz me…
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Level 13 |
Grp1: D01BA02
Grp2: N02AX02
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Verminderte analgetische Wirkung
Interaction No:
2
Relevance:
Level 13
Group 1:
D01BA02
Group 2:
N02AX02
Effect:
Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz metabolisiert wird, kann eine verminderte Analgesie resultieren und durch die Akkumulation der Muttersubstanz besteht eine verstärkte zentralnervöse Wirksamkeit (Müdigkeit, Atemdepression, erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bei Patienten mit P…
Mechanism:
Terbinafin hemmt CYP2D6 und damit auch den Metabolismus von Tramadol.
Measures:
Der gleichzeitige Einsatz von Tramadol und Terbinafin ist ungünstig. Es sollte eine andere analgetische Therapie gewählt oder beispielsweise Itraconazol als alternatives Antimykotikum eingesetzt werden. |
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| 7600 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Erythromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7600
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C02KX06
Effect:
Erythromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.6-fache und die AUC um das 2.8-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanism:
Erythromycin hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die gemeinsame Gabe von Sildenafil mit dem CYP3A4-Inhibitor Erythromycin verstärkt die Wirkung von Sildenafil und sollte vermieden werden. Falls die Kombination erforderlich ist, Patient sorgfältig auf unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Hypotension, Sehstörungen, Kopfschmerzen monitorisieren und… |
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| 7606 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Vardenafil-Plasmakonzentrationen können bei gleichzeiti…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7606
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Vardenafil-Plasmakonzentrationen können bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir (geboostet mit Ritonavir) sehr stark erhöht sein. Dies erhöht das Risiko stärkerer und länger andauernder Nebenwirkungen von Vardenafil (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus).
Mechanism:
Saquinavir ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und hemmt so den Abbau von Vardenafil. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Vardenafil stark.
Measures:
Vardenafil ist bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir geboostet mit Ritonavir wegen der Gefahr starker Vardenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus, kardiale Arrhythmien) gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert (Saquinavir). Ist die Kombination unumgängli… |
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| 7607 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7607
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
G04BE09
Effect:
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf 26 Stunden. Ritonavir (2x600mg/d) verursacht einen 49-fachen Anstieg der AUC von Vardenafil. Die Cmax von Vardenafil wird durch Ritonavir auf das 13-fache erhöht. Dadurch erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-N…
Mechanism:
Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Vardenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Vardenafil-Plasmakonzentrationen führen.
Measures:
Die gleichzeitige Verabreichung von Vardenafil und Lopinavir/Ritonavir ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert. Ist die Kombination unumgänglich, darf maximal 2.5 mg Vardenafil alle 72h verabreicht werden (US-amerikanische Fachinformation). Gute Überwachung hinsichtlich Toxizität… |
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| 7611 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination von Ketoconazol mit Vardenafil bewirkte ein…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7611
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Kombination von Ketoconazol mit Vardenafil bewirkte eine 10-fache Steigerung der Vardenafil-AUC und eine 4-fache Steigerung der maximalen Vardenafil-Plasmakonzentrationen (Cmax). Wenn auch nicht untersucht, ist zu erwarten, dass die Komedikation mit Itraconazol zu einem vergleichbaren Anstieg d…
Mechanism:
Der starke CYP3A4-Hemmer Itraconazol erhöht die Plasmakonzentration von Vardenafil durch Hemmung von CYP3A4.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Itraconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss sehr hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich gemäss US-amerikanischer Produktinformation die folgende Do… |
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| 7612 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erh…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7612
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
C02KX06
Effect:
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Flushing, Priapismus).
Mechanism:
Itraconazol hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit Itraconazol ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden unter Über… |
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| 7618 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Saquinavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von S…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7618
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
C02KX06
Effect:
Saquinavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.4-fache und die AUC um das 3.1-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanism:
Saquinavir hemmt den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Sildenafil stark.
Measures:
Von der Kombination Saquinavir und Sildenafil ist abzuraten. Falls die Kombination erforderlich ist, Patient sorgfältig auf unerwünschte Wirkungen von Sildenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Kopfschmerzen) monitorisieren. |
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| 559 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: C08CA03
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
559
Relevance:
Level 13
Group 1:
C08CA03
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7624 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7624
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Ritonavir erhöht die Halbwertszeit von Vardenafil von 4 auf 26 Stunden. Ritonavir (2x600mg/d) verursacht einen 49-fachen Anstieg der AUC von Vardenafil. Die Cmax von Vardenafil wird durch Ritonavir auf das 13-fache erhöht. Dadurch erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-N…
Mechanism:
Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Vardenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Vardenafil-Plasmakonzentrationen führen.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Ritonavir ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert Ist die Kombination unumgänglich, darf maximal 2.5 mg Vardenafil alle 72h verabreicht werden (US-amerikanische Fachinformation). Gute Überwachung hinsichtlich Toxizität (u.a. Hypotens… |
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| 7626 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination von Vardenafil und Ketoconazol führt zu 4-f…
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Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7626
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Kombination von Vardenafil und Ketoconazol führt zu 4-fach erhöhten maximalen Plasmakonzentrationen (Cmax) und zu einer 10-fach erhöhten AUC von Vardenafil. Erhöhte Vardenafil-Konzentrationen gehen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Nebenwirkungen einher (u.a. Kopfschmerz, Hyp…
Mechanism:
Ketoconazol hemmt CYP3A4 stark, welches den Hauptweg des Vardenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Vardenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Ketoconazol (systemische Anwendung) sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination sehr hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Die gleichzeitige Gabe von Vardenafil und Ketoconazol (für die systemische Anwendung) ist gemäss Schw… |
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| 7629 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden e…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7629
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden erhöhte Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) erwartet (Kombination wurde bisher nicht untersucht). Auch …
Mechanism:
Voriconazol hemmt CYP3A4 stark und kann so den Metabolismus von Vardenafil vermindern, wodurch die Vardenafil-Plasmakonzentration ansteigen kann.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Voriconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf initial 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro… |
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| 7631 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Indinavir (3-mal täglich 800 mg)…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7631
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Indinavir (3-mal täglich 800 mg) mit Vardenafil (10 mg), bewirkte eine 16-fache Steigerung der Vardenafil-AUC und eine 7-fache Steigerung der Vardenafil-Cmax (Fachinformation Vardenafil). Dies kann mit vermehrten Vardenafilnebenwirkungen einhergehen (Hypotension, Priapism…
Mechanism:
Indinavir hemmt CYP3A4 stark und darüber auch den Metabolismus von Vardenafil.
Measures:
Die Kombination von Vardenafil mit Proteaseinhibitoren ist gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert, da die Vardenafil-Exposition sehr stark erhöht wird mit dem deutlich erhöhten Risiko einer Toxizität. Ist die Kombination unumgänglich, sollte eine maximale Vardenafildosierung von 2.5… |
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| 6028 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AB08
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6028
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA07
Group 2:
M01AB08
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 7646 |
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BD07
|
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Interaction No:
7646
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
G04BD07
Effect:
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…
Mechanism:
Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Erythromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patie…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig. |
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| 7652 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie I…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7652
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Itraconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Itraconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 7653 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie V…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7653
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Voriconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Voriconazol ist ein CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 6031 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB11
Grp2: B01AA07
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6031
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB11
Group 2:
B01AA07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 7656 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Interaction No:
7656
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Saquinavir und Indinavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Au…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Saquinavir und Indinavir sind potente CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 7658 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7658
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 7659 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7659
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 343 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ (Chlorpromazin) al…
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Level 13 |
Grp1: N05AA01
Grp2: N05AD01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
343
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AA01
Group 2:
N05AD01
Effect:
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ (Chlorpromazin) als auch Haloperidol (Insbesondere bei IV Applikation) können bekanntermassen die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich potentiell das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Ar…
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Chlorpomazin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Haloperidol inhibieren.
Measures:
Sorgfältige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen), IV Gabe von Haloperidol und Änderungen der medikamentösen Therapie. Wenn Haloperidol IV verabreicht wird, sollte ein kontinuierliches … |
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| 7685 |
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann e…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: C01BD07
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Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Interaction No:
7685
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen und folglich zu einer verminderten Wirksamkeit kommen.
Mechanism:
Carbmazepin ist ein potenter Induktor von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron mit starken CYP3A4-Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden. |
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| 7687 |
Verminderte Propafenonkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kan…
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Level 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: C01BC03
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Verminderte Propafenonkonzentrationen
Interaction No:
7687
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05CP03
Group 2:
C01BC03
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kann mit verminderten Propafenonkonzentrationen und verminderter Propafenonwirkung einhergehen.
Mechanism:
Johanniskraut induziert mehrere CYP, u.a. CYP3A4, über welches Propafenon zum Teil verstoffwechselt wird. Die Induktion kann zu verringerten Plasmakonzentrationen von Propafenon führen.
Measures:
Die Kombination aus Propafenon und Johanniskraut sollte vermieden werden. Falls diese dennoch erfolgt, sollte der Patient hinsichtlich verminderter Propfafenonwirkung monitorisiert werden (Arrhythmien, Tachykardie), zudem ist eine Plasmakonzentrationsmessung von Propafenon zu empfehlen. Die Überwac… |
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| 6037 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6037
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB15
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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