Drug Interactions

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Interactions (15,920)

Number Title Level Groups
7643
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
Level 13
Grp1: G04BD07
Grp2: J01FA09

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung

Interaction No: 7643
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD07
Group 2: J01FA09
Effect:

Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Clarithromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Pat…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig.

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7645
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
Level 13
Grp1: G04BD07
Grp2: J01FA01

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung

Interaction No: 7645
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD07
Group 2: J01FA01
Effect:

Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Erythromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patie…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig.

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7646
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
Level 13
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BD07

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung

Interaction No: 7646
Relevance: Level 13
Group 1: J01FA01
Group 2: G04BD07
Effect:

Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Erythromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patie…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig.

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7652
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie I…
Level 13
Grp1: J02AC02
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen

Interaction No: 7652
Relevance: Level 13
Group 1: J02AC02
Group 2: G04CA02
Effect:

Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Itraconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Itraconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden.

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7653
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie V…
Level 13
Grp1: J02AC03
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen

Interaction No: 7653
Relevance: Level 13
Group 1: J02AC03
Group 2: G04CA02
Effect:

Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Voriconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Voriconazol ist ein CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden.

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401
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Level 13
Grp1: N05AD05
Grp2: J01MA06

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 401
Relevance: Level 13
Group 1: N05AD05
Group 2: J01MA06
Effect:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanism:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Measures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben.

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7657
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
Level 13
Grp1: J05AE02
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7657
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE02
Group 2: G04CA02
Effect:

Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Saquinavir und Indinavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Au…

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Saquinavir und Indinavir sind potente CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden.

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15714
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Level 13
Grp1: C09XA52
Grp2: C09BA09

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

Interaction No: 15714
Relevance: Level 13
Group 1: C09XA52
Group 2: C09BA09
Effect:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mechanism:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Measures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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7659
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
Level 13
Grp1: J05AR10
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen

Interaction No: 7659
Relevance: Level 13
Group 1: J05AR10
Group 2: G04CA02
Effect:

Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden.

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402
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Level 13
Grp1: J01MA06
Grp2: N05AD05

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 402
Relevance: Level 13
Group 1: J01MA06
Group 2: N05AD05
Effect:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanism:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Measures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben.

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7685
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann e…
Level 13
Grp1: N03AF01
Grp2: C01BD07

Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen

Interaction No: 7685
Relevance: Level 13
Group 1: N03AF01
Group 2: C01BD07
Effect:

Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen und folglich zu einer verminderten Wirksamkeit kommen.

Mechanism:

Carbmazepin ist ein potenter Induktor von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.

Measures:

Die Kombination von Dronedaron mit starken CYP3A4-Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden.

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7687
Verminderte Propafenonkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kan…
Level 13
Grp1: N05CP03
Grp2: C01BC03

Verminderte Propafenonkonzentrationen

Interaction No: 7687
Relevance: Level 13
Group 1: N05CP03
Group 2: C01BC03
Effect:

Die gleichzeitige Gabe von Propafenon und Johanniskraut kann mit verminderten Propafenonkonzentrationen und verminderter Propafenonwirkung einhergehen.

Mechanism:

Johanniskraut induziert mehrere CYP, u.a. CYP3A4, über welches Propafenon zum Teil verstoffwechselt wird. Die Induktion kann zu verringerten Plasmakonzentrationen von Propafenon führen.

Measures:

Die Kombination aus Propafenon und Johanniskraut sollte vermieden werden. Falls diese dennoch erfolgt, sollte der Patient hinsichtlich verminderter Propfafenonwirkung monitorisiert werden (Arrhythmien, Tachykardie), zudem ist eine Plasmakonzentrationsmessung von Propafenon zu empfehlen. Die Überwac…

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7688
Verminderte Dronedaronkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Dronedaron und Johanniskraut kan…
Level 13
Grp1: N05CP03
Grp2: C01BD07

Verminderte Dronedaronkonzentrationen

Interaction No: 7688
Relevance: Level 13
Group 1: N05CP03
Group 2: C01BD07
Effect:

Die gleichzeitige Gabe von Dronedaron und Johanniskraut kann mit verminderten Dronedaronkonzentrationen und verminderter Dronedaronwirkung einhergehen.

Mechanism:

Johanniskraut induziert verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus Dronedaron, welches hauptsächlich durch CYP3A4 verstoffwechselt wird.

Measures:

Die Kombination aus Dronedaron und Johanniskraut sollte vermieden werden. Falls diese dennoch erfolgt, muss der Patient hinsichtlich verminderter Dronedaronwirkung monitorisiert werden (Arrhythmien, Tachykardie). Die Überwachung ist insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie (neues Hin…

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6154
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Level 13
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaction No: 6154
Relevance: Level 13
Group 1: M01AE02
Group 2: B01AC22
Effect:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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7948
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
Level 13
Grp1: J04AB02
Grp2: C09BB10

Erniedrigte Verapamilkonzentrationen

Interaction No: 7948
Relevance: Level 13
Group 1: J04AB02
Group 2: C09BB10
Effect:

Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…

Mechanism:

Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.

Measures:

Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden.

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7950
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
Level 13
Grp1: J04AM02
Grp2: C09BB10

Erniedrigte Verapamilkonzentrationen

Interaction No: 7950
Relevance: Level 13
Group 1: J04AM02
Group 2: C09BB10
Effect:

Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…

Mechanism:

Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.

Measures:

Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden.

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7951
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
Level 13
Grp1: J04AM05
Grp2: C08DA01

Erniedrigte Verapamilkonzentrationen

Interaction No: 7951
Relevance: Level 13
Group 1: J04AM05
Group 2: C08DA01
Effect:

Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…

Mechanism:

Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.

Measures:

Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden.

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6153
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Level 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE02

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaction No: 6153
Relevance: Level 13
Group 1: B01AC22
Group 2: M01AE02
Effect:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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6155
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Level 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaction No: 6155
Relevance: Level 13
Group 1: B01AC22
Group 2: M01AE01
Effect:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

Full detail
6151
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Level 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaction No: 6151
Relevance: Level 13
Group 1: B01AC22
Group 2: M01AB01
Effect:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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7958
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
Level 13
Grp1: N03AG01
Grp2: J01DH51

Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen

Interaction No: 7958
Relevance: Level 13
Group 1: N03AG01
Group 2: J01DH51
Effect:

Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. In mehreren Fallberichten traten wenige Tage nach Kombination von Valproinsäure mit Carbapene…

Mechanism:

Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion der V…

Measures:

Die Kombination von Imipenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsäu…

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405
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Level 13
Grp1: J01MA02
Grp2: N06AA09

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 405
Relevance: Level 13
Group 1: J01MA02
Group 2: N06AA09
Effect:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanism:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Measures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

Full detail
7964
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
Level 13
Grp1: J01DH04
Grp2: N03AG01

Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen

Interaction No: 7964
Relevance: Level 13
Group 1: J01DH04
Group 2: N03AG01
Effect:

Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem mit erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. Die Interaktion ist zwar noch nicht für Valproinsäure und Doripenem beschrieben worden, a…

Mechanism:

Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion der V…

Measures:

Die Kombination von Doripenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsä…

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8061
Erniedrigte Itraconazolkonzentrationen
Die Bioverfügbarkeit von Itraconazol war in Interaktionsstu…
Level 13
Grp1: J04AB02
Grp2: J02AC02

Erniedrigte Itraconazolkonzentrationen

Interaction No: 8061
Relevance: Level 13
Group 1: J04AB02
Group 2: J02AC02
Effect:

Die Bioverfügbarkeit von Itraconazol war in Interaktionsstudien u.a. mit Rifampicin in einem signifikanten Ausmass vermindert (60–90%). Es kann zu einem Therapieversagen der antimykotischen Behandlung kommen. Unter der Kombination wurden des Weiteren erheblich verminderte Serum-Itraconazolspiegel b…

Mechanism:

Itraconazol wird hauptsächlich über das CYP3A4-Isoenzym metabolisiert. Durch Rifampicin wird dieses Isoenzyms stark induziert und es kommt zu einem beschleunigten Abbau von Itraconazol.

Measures:

In Anbetracht des Risikos eines antimykotischen Therapieversagens wird von einer gleichzeitigen Gabe von Itraconazol und Rifampicin abgeraten.

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336
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin …
Level 13
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AA02

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 336
Relevance: Level 13
Group 1: J01MA14
Group 2: N05AA02
Effect:

Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin als auch Moxifloxacin können die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanism:

Additive Verlängerung der QT-Zeit

Measures:

Ist die Kombination erforderlich, regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit durchführen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Die Kombination aus Moxifloxacin und Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ wie Levomepromazin ist gemäss Kompendium sogar kontraindiziert.

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Showing 1426 to 1450 of 15920 results
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