Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 344 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ (Chlorpromazin) al…
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Level 13 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N05AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
344
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AD01
Group 2:
N05AA01
Effect:
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ (Chlorpromazin) als auch Haloperidol (Insbesondere bei IV Applikation) können bekanntermassen die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich potentiell das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Ar…
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Chlorpomazin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Haloperidol inhibieren.
Measures:
Sorgfältige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen), IV Gabe von Haloperidol und Änderungen der medikamentösen Therapie. Wenn Haloperidol IV verabreicht wird, sollte ein kontinuierliches … |
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| 7693 |
Erniedrigte Amiodaronkonzentrationen
Durch die erniedrigten Amiodaronspiegel kann es zu einer ve…
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Level 13 |
Grp1: J04AM05
Grp2: C01BD01
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Erniedrigte Amiodaronkonzentrationen
Interaction No:
7693
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AM05
Group 2:
C01BD01
Effect:
Durch die erniedrigten Amiodaronspiegel kann es zu einer verminderten Wirksamkeit bis Wirkungslosigkeit von Amiodaron kommen.
Mechanism:
Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4 und damit den Metabolismus von Amiodaron.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls sie unumgänglich ist: engmaschige EKG-Kontrollen und Plasmaspiegel von Amiodaron und des aktiven Metaboliten N-Desethylamiodaron bestimmen und bei Bedarf Dosis erhöhen. |
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| 7697 |
Verminderte Digoxinresorption nicht auszuschliessen
In der Literatur finden sich widersprüchliche Aussagen hins…
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Level 13 |
Grp1: C10AC01
Grp2: C01AA05
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Verminderte Digoxinresorption nicht auszuschliessen
Interaction No:
7697
Relevance:
Level 13
Group 1:
C10AC01
Group 2:
C01AA05
Effect:
In der Literatur finden sich widersprüchliche Aussagen hinsichtlich einer Beeinflussung der Bioverfügbarkeit von Digoxin unter Colestipol. In einigen Case-Reports wird der Einsatz von Colestyramin bei nicht lebensbedrohlichen Digoxinintoxikationen beschrieben, wodurch es zu einer erhöhten Clearence…
Mechanism:
Colestipol und Cholestyramin sind Anionen austauschende Harze. Es kann daher zur Bindung gleichzeitig verabreichter (anionischer) Arzneistoffe wie Digoxin kommen, wodurch deren Resorption vermindert werden kann.
Measures:
Digoxin ist ein Arzneistoff mit sehr enger therapeutischer Breite, sodass die Kombination vorsichtshalber vermieden werden sollte. Ist nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine kombinierte Gabe notwendig, sollte Digoxin mindestens 2 Stunden vor oder 4-6 Stunden nach der Verabreichung von Anion… |
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| 8071 |
Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Durch die erniedrigten Tacrolimusspiegel kommt es zu einer …
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: L04AD02
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Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Interaction No:
8071
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
L04AD02
Effect:
Durch die erniedrigten Tacrolimusspiegel kommt es zu einer verminderten immunsupprimierenden Wirkung. Das Risiko für eine Transplantat-Abstossung ist erhöht.
Mechanism:
Carbamazepin induziert CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Tacrolimus.
Measures:
Die Therapie mit Carbamazepin sollte einschleichend begonnen werden, wobei die Dosis zu Beginn alle 4-5Tage erhöht werden kann. Dabei Tacrolimusspiegel im Vollblut engmaschig bis 10 Tage nach Erreichen des Carbamazepin-Zielspiegels monitorisieren. |
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| 6033 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB11
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6033
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB11
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 7951 |
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
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Level 13 |
Grp1: J04AM05
Grp2: C08DA01
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Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Interaction No:
7951
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AM05
Group 2:
C08DA01
Effect:
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…
Mechanism:
Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Measures:
Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden. |
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| 6036 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AB15
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6036
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA07
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 7954 |
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasm…
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Level 13 |
Grp1: J04AM06
Grp2: C09BB10
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Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Interaction No:
7954
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AM06
Group 2:
C09BB10
Effect:
Gemässs Fachinformation (Flamon) senkt Rifampicin die Plasmakonzentrationen von Verapamil folgendermassen: AUC (minus ~97%), Cmax (minus ~94%) und orale Bioverfügbarkeit (minus ~92%). Dies kann mit einer verringerten Wirksamkeit bzw. sogar mit einem Wirksamkeitsverlust von Verapamil einhergehen (zB…
Mechanism:
Rifampicin induziert verschiedene Enzyme des CYP-450-Systems (u.a. CYP3A4) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Measures:
Die kombination sollte vermieden werden, da ein Wirkverlust von Verapamil auftreten kann. In jedem Fall engmaschige Kontrolle des Blutdrucks, des EKGs und hinsichtlich des Auftretens pectanginöser Beschwerden. |
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| 346 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Level 13 |
Grp1: A04AA01
Grp2: J01FA06
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
346
Relevance:
Level 13
Group 1:
A04AA01
Group 2:
J01FA06
Effect:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Roxithromycin kann ebenfalls die QT-Zeit verlängern und wurde in Fallberichten mit Torsades de pointes assoziiert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich das Risik…
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie/Dosis, bei iv-Applikation von Ondansetron und bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen). |
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| 7957 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
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Level 13 |
Grp1: J01DH51
Grp2: N03AG01
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaction No:
7957
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01DH51
Group 2:
N03AG01
Effect:
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. In mehreren Fallberichten traten wenige Tage nach Kombination von Valproinsäure mit Carbapene…
Mechanism:
Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion der V…
Measures:
Die Kombination von Imipenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsäu… |
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| 6029 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6029
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB08
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 7960 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
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Level 13 |
Grp1: J01DH03
Grp2: N03AG01
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaction No:
7960
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01DH03
Group 2:
N03AG01
Effect:
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem mit erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. In 2 Fallberichten traten wenige Tage nach Kombination von Valproinsäure mit Ertapenem Kr…
Mechanism:
Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren, u.a: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion …
Measures:
Die Kombination von Ertapenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsä… |
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| 560 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01EE01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
560
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01EE01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 6030 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: M01AB08
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6030
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
M01AB08
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 2 |
Verminderte analgetische Wirkung
Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz me…
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Level 13 |
Grp1: D01BA02
Grp2: N02AX02
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Verminderte analgetische Wirkung
Interaction No:
2
Relevance:
Level 13
Group 1:
D01BA02
Group 2:
N02AX02
Effect:
Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz metabolisiert wird, kann eine verminderte Analgesie resultieren und durch die Akkumulation der Muttersubstanz besteht eine verstärkte zentralnervöse Wirksamkeit (Müdigkeit, Atemdepression, erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bei Patienten mit P…
Mechanism:
Terbinafin hemmt CYP2D6 und damit auch den Metabolismus von Tramadol.
Measures:
Der gleichzeitige Einsatz von Tramadol und Terbinafin ist ungünstig. Es sollte eine andere analgetische Therapie gewählt oder beispielsweise Itraconazol als alternatives Antimykotikum eingesetzt werden. |
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| 559 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: C08CA03
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
559
Relevance:
Level 13
Group 1:
C08CA03
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 348 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA12
Grp2: N05AD05
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
348
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA12
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 8085 |
Erniedrigte Sirolimuskonzentrationen
In der Kombination sind stark erniedrigte Sirolimuskonzentr…
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Level 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: L04AA10
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Erniedrigte Sirolimuskonzentrationen
Interaction No:
8085
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AB02
Group 2:
L04AA10
Effect:
In der Kombination sind stark erniedrigte Sirolimuskonzentrationen zu erwarten. Bei einer 62-jährigen Patientin führte die Kombination von Phenytoin 100 mg 2xtgl. und Sirolimus 5 mg/d zu subtherapeutischen Sirolimuskonzentrationen. Eine Dosiserhöhung auf 15 mg/d Sirolimus war erforderlich, um thera…
Mechanism:
Sirolimus wird über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.
Measures:
Kombination meiden. Von Vorteil wäre der Einsatz eines alternativen Antikonvulsivums, das nicht CYP3A4 induziert, wie z.B. Levetiracetam. Der Hersteller rät ebenfalls davon ab, Sirolimus mit starken Induktoren von CYP3A4 zu kombinieren. |
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| 8087 |
Erniedrigte Temsirolimuskonzentrationen
Es sind erniedrigte Sirolimuskonzentrationen, dem aktiven M…
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Level 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: L01XE09
|
Erniedrigte Temsirolimuskonzentrationen
Interaction No:
8087
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AB02
Group 2:
L01XE09
Effect:
Es sind erniedrigte Sirolimuskonzentrationen, dem aktiven Metaboliten zu erwarten. In Kombination mit Induktoren von CYP3A4 sanken in einer Studie die Cmax und AUC von Sirolimus um 67% bzw. 43% ab.
Mechanism:
Temsirolimus und sein aktiver Metabolit Sirolimus werden beide über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.
Measures:
Kombination meiden. Von Vorteil wäre der Einsatz eines alternativen Antikonvulsivums, das nicht CYP3A4 induziert, wie z.B. Levetiracetam. Der Hersteller rät ebenfalls davon ab, Temsirolimus mit starken Induktoren von CYP3A4 zu kombinieren. |
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| 8088 |
Erniedrigte Everolimuskonzentrationen
Es sind stark erniedrigte Everolimuskonzentrationen zu erwa…
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Level 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: L01XE10
|
Erniedrigte Everolimuskonzentrationen
Interaction No:
8088
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AB02
Group 2:
L01XE10
Effect:
Es sind stark erniedrigte Everolimuskonzentrationen zu erwarten.
Mechanism:
Everolimus wird über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.
Measures:
Kombination sollte vermieden werden. Falls sie jedoch zwingend erforderlich ist, gibt die US-amerikanische Produktformation (Afinitor) folgenden Hinweise ab: Bei Kombination mit Phenytoin sollte unter engmaschigen Vollblut-Konzentrationskontrollen von Everolimus eine schrittweise Dosiserhöhung von … |
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| 6028 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AB08
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6028
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA07
Group 2:
M01AB08
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6031 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB11
Grp2: B01AA07
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6031
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB11
Group 2:
B01AA07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6037 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6037
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB15
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 8119 |
Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven…
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Level 13 |
Grp1: J04AB04
Grp2: L01XX19
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Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Interaction No:
8119
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB04
Group 2:
L01XX19
Effect:
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 können durch Enzyminduktoren signifikant reduziert werden. Dies kann mit einer reduzierten Wirksamkeit bzw. einem Wirkverlust von Irintecan einhergehen. Zwar wurde die Kombination Rifabutin-Irinotecan noch nicht in Studie…
Mechanism:
Rifabutin kann die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 u.a. via Induktion von CYP3A4 reduzieren.
Measures:
Die Kombination von Irinotecan mit Rifabutin sollte vermieden werden. Richtlinien für eine Dosisanpassung bei Rifabutin-Irinotecan-Kombinationstherapie können nicht gegeben werden, diese hängt von der Einzelfallbeurteilung ab. |
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| 6049 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AC02
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6049
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AC02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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