Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 5905 |
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation v…
|
Stufe 13 |
Grp1: A02BC05
Grp2: B01AC04
|
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Interaktion Nr.:
5905
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A02BC05
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation von Clopidogrel kann sich das Risiko für das Auftreten von sekundären kardiovaskulären Ereignissen nach Herzkathethereingriffen oder von akuten kardiovaskulären Ereignissen erhöhen. Sowohl die Europäische (EMA) als auch die US-amerikanische …
Mechanismus:
Esomeprazol hemmt CYP2C19, das für die Aktivierung von Clopidogrel zum aktiven Metaboliten benötigt wird.
Massnahmen:
Kombination aus Omeprazol und Clopidogrel meiden. Als Alternative Protonenpumeninhibitor mit geringerem CYP2C19-hemmendem Potenzial bevorzugen, wie Pantoprazol. |
|||
| 5885 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AF01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5885
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AB04
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Rivaroxaban mit Dalteparin vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
|||
| 12981 |
Erhöhtes Risiko für serotonerge Toxizität
Die gleichzeitige Einnahme von Paroxetin und Dextromethorph…
|
Stufe 13 |
Grp1: R05DA09
Grp2: N06AB05
|
Erhöhtes Risiko für serotonerge Toxizität
Interaktion Nr.:
12981
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
R05DA09
Gruppe 2:
N06AB05
Wirkung:
Die gleichzeitige Einnahme von Paroxetin und Dextromethorphan kann die Gefahr für das Auftreten eines serotoninergen Syndroms erhöhen. Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextromethorphan und serotoninergen Arzneimitteln kontraindiziert. In einer Interaktionsstudie mit Dextrometho…
Mechanismus:
Paroxetin ist Substrat und gleichzeitig starker Inhibitor des CYP2D6-Isoenzyms. Dextromethorphan ist CYP2D6-Substrat. Paroxetin wirkt als selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und auch für Dextromethorphan ist eine Wiederaufnahmehemmung von Serotonin beschrieben.
Massnahmen:
Die Kombination ist zu vermeiden. Gemäss Fachinformation (Dextromethorphan) ist die Kombination mit serotonergen Arzneimitteln kontraindiziert. Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, sollten durch andere Präparate ersetzt werden. Sollte die Kombination nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägun… |
|||
| 5877 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AB01
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5877
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
M01AB01
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5886 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AB04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5886
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AF01
Gruppe 2:
B01AB04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Rivaroxaban mit Dalteparin vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
|||
| 5906 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Da Clopidogrel ein Prodrug ist und u.a. über CYP3A4 und CYP…
|
Stufe 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5906
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AB02
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Da Clopidogrel ein Prodrug ist und u.a. über CYP3A4 und CYP2C19 aktiviert wird, kann mit dem Induktor Rifampicin die antiaggregatorische Wirkung verstärkt sein. Es kann zu einer verlängerten Blutungszeit und folglich zu hämorrhagischen Komplikationen kommen.
Mechanismus:
Rifampicin induziert diverse Enzyme stark, u.a. auch CYP3A4 und CYP2C19 und damit den Metabolismus von Clopidogrel.
Massnahmen:
Patient klinisch auf eine verstärkte Blutungsneigung monitorisieren. Bei Bedarf Clopidogreldosis anpassen. |
|||
| 5938 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AB55
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5938
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB55
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5870 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5870
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AE02
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung. Bei der Kombination von Clopidogrel und Naproxen kam es vermehrt zu okkulten gastronintestinalen Blutungen.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5869 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 und …
|
Stufe 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5869
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 und CYP3A4 aktiviert wird, weshalb mit Johanniskraut die antiaggregatorische Wirkung verstärkt sein kann. Es kann zu einer verlängerten Blutungszeit und folglich zu hämorrhagischen Komplikationen kommen.
Mechanismus:
Johanniskraut induziert CYP3A4 und CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Massnahmen:
Patient klinisch auf eine verstärkte Blutungsneigung monitorisieren. Bei Bedarf Clopidogreldosis anpassen. |
|||
| 5871 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AE02
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5871
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
M01AE02
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung. Bei der Kombination von Clopidogrel und Naproxen kam es vermehrt zu okkulten gastronintestinalen Blutungen.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5866 |
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
|
Stufe 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg
Interaktion Nr.:
5866
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome sind Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.
Mechanismus:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Falls die Kombination erforderlich ist, INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen. |
|||
| 5861 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: N02BA01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5861
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
N02BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5858 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AB05
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5858
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AB05
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
|||
| 5855 |
INR-Abfall
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlich…
|
Stufe 13 |
Grp1: C02KX01
Grp2: B01AA04
|
INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5855
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C02KX01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlichen Abfällen des INR, die eine Erhöhung der Warfarin-Dosis erforderten. Auch in Kombination mit Phenprocoumon ist ein Abfall der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verminderte antikoagulatorische Aktivität zu erwarten.
Mechanismus:
Bosentan induziert CYP2C9 und 3A4 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Bosentan. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5859 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AB05
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5859
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AB05
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
|||
| 5809 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA53
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5809
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C09XA53
Wirkung:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanismus:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5808 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA52
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5808
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C09XA52
Wirkung:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanismus:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5810 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA54
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5810
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanismus:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5860 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5860
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02BA01
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5874 |
Verminderte Clopidogrelwirkung
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 akti…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AG02
Grp2: B01AC04
|
Verminderte Clopidogrelwirkung
Interaktion Nr.:
5874
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AG02
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 aktiviert. Durch die CYP2C19-Hemmung kann es zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung kommen.
Mechanismus:
Moclobemid hemmt CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Massnahmen:
Die Kombination von Clopidogrel und Moclobemid meiden. |
|||
| 5788 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
|
Stufe 13 |
Grp1: N04BD02
Grp2: J01XX08
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaktion Nr.:
5788
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N04BD02
Gruppe 2:
J01XX08
Wirkung:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanismus:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 5787 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
|
Stufe 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD02
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaktion Nr.:
5787
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01XX08
Gruppe 2:
N04BD02
Wirkung:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanismus:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 5789 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin is…
|
Stufe 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD01
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaktion Nr.:
5789
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01XX08
Gruppe 2:
N04BD01
Wirkung:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin ist gemässs Deutscher Fachinformation kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann.
Mechanismus:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Selegilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Selegilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 4815 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
|
Stufe 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
4815
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA01
Gruppe 2:
G04CA01
Wirkung:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanismus:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 4814 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
|
Stufe 13 |
Grp1: G04CA01
Grp2: J01FA09
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
4814
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
G04CA01
Gruppe 2:
J01FA09
Wirkung:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanismus:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||