Drug Interactions

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Number Title Level Groups
504
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Level 13
Grp1: N07BC02
Grp2: G04CA01

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 504
Relevance: Level 13
Group 1: N07BC02
Group 2: G04CA01
Effect:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanism:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Measures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

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2461
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Level 13
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07

Verlängerung der QT-Zeit

Interaction No: 2461
Relevance: Level 13
Group 1: J05AC04
Group 2: C07AA07
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mechanism:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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2462
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Level 13
Grp1: C07AA07
Grp2: J05AC04

Verlängerung der QT-Zeit

Interaction No: 2462
Relevance: Level 13
Group 1: C07AA07
Group 2: J05AC04
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mechanism:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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2472
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-…
Level 13
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA09

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung

Interaction No: 2472
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD08
Group 2: J01FA09
Effect:

Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-Inhibitor, kam es zu einer Verdoppelung der AUC von Solifenacin. Unter erhöhten Konzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung von Solifenacin kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Er…

Mechanism:

Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Clarithromycin ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen und verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperka…

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2392
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 2392
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: N06AX16
Effect:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mechanism:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Measures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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14938
Verstärkte Vasokonstriktion
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Level 13
Grp1: N02CA01
Grp2: N02CC01

Verstärkte Vasokonstriktion

Interaction No: 14938
Relevance: Level 13
Group 1: N02CA01
Group 2: N02CC01
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dihydroergotamin und Sumatriptan kontraindiziert. In der Literatur sind Case-Reports zu schwerwiegenden thromboembolischen Ereignissen unter Kombination von Ergotaminderivaten und Triptanen beschrieben. In einer Studie konnten keine Ve…

Mechanism:

Dihydroergotamin und Sumatriptan wirken beide als Agonisten am 5-HT1B/1D-Rezeptor, durch welchen vasokonstriktorische Effekte vermittelt werden. In Kombination kann es zu einem additiven Effekt kommen.

Measures:

Die Kombination ist zu vermeiden. Während eines Zeitraumes von 24 Stunden vor und 6 Stunden nach Gabe von Sumatriptan sollen keine ergotaminhaltigen Präparate verabreicht werden.

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14939
Verstärkte Vasokonstriktion
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Level 13
Grp1: N02CC01
Grp2: N02CA01

Verstärkte Vasokonstriktion

Interaction No: 14939
Relevance: Level 13
Group 1: N02CC01
Group 2: N02CA01
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dihydroergotamin und Sumatriptan kontraindiziert. In der Literatur sind Case-Reports zu schwerwiegenden thromboembolischen Ereignissen unter Kombination von Ergotaminderivaten und Triptanen beschrieben. In einer Studie konnten keine Ve…

Mechanism:

Dihydroergotamin und Sumatriptan wirken beide als Agonisten am 5-HT1B/1D-Rezeptor, durch welchen vasokonstriktorische Effekte vermittelt werden. In Kombination kann es zu einem additiven Effekt kommen.

Measures:

Die Kombination ist zu vermeiden. Während eines Zeitraumes von 24 Stunden vor und 6 Stunden nach Gabe von Sumatriptan sollen keine ergotaminhaltigen Präparate verabreicht werden.

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2393
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Level 13
Grp1: N06AX16
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 2393
Relevance: Level 13
Group 1: N06AX16
Group 2: C01BD01
Effect:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mechanism:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Measures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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14942
Verstärkte Vasokonstriktion
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Level 13
Grp1: N02CA01
Grp2: N02CC06

Verstärkte Vasokonstriktion

Interaction No: 14942
Relevance: Level 13
Group 1: N02CA01
Group 2: N02CC06
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dihydroergotamin und Eletriptan kontraindiziert. In der Literatur sind Case-Reports zu schwerwiegenden thromboembolischen Ereignissen unter Kombination von Ergotaminderivaten und Triptanen beschrieben. Laut Fachinformation traten in kl…

Mechanism:

Dihydroergotamin und Eletriptan wirken beide als Agonisten am 5-HT1B/1D-Rezeptor, durch welchen vasokonstriktorische Effekte vermittelt werden. In Kombination kann es zu einem additiven Effekt kommen.

Measures:

Die Kombination ist zu vermeiden. Zwischen der Einnahme von ergotaminhaltigen Präparaten und Eletriptan muss ein zeitlicher Abstand von 24h eingehalten werden.

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14944
Verstärkte Vasokonstriktion
Gemäss Schweizer Fachinformation (Dihydroergotamin) ist die…
Level 13
Grp1: N02CA01
Grp2: N02CC03

Verstärkte Vasokonstriktion

Interaction No: 14944
Relevance: Level 13
Group 1: N02CA01
Group 2: N02CC03
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation (Dihydroergotamin) ist die gleichzeitige Gabe von Dihydroergotamin und Zolmitriptan kontraindiziert, in der Fachinformation von Zolmitriptan wird von der Kombination abgeraten. In der Literatur sind Case-Reports zu schwerwiegenden thromboembolischen Ereignissen unte…

Mechanism:

Dihydroergotamin und Zolmitriptan wirken beide als Agonisten am 5-HT1B/1D-Rezeptor, durch welchen vasokonstriktorische Effekte vermittelt werden. In Kombination kann es zu einem additiven Effekt kommen.

Measures:

Die Kombination ist zu vermeiden. Innerhalb von 24h vor und 6h nach der Einnahme von Zolmitriptan sollte kein ergotaminhaltiges Präparat eingenommen werden.

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14945
Verstärkte Vasokonstriktion
Gemäss Schweizer Fachinformation (Dihydroergotamin) ist die…
Level 13
Grp1: N02CC03
Grp2: N02CA01

Verstärkte Vasokonstriktion

Interaction No: 14945
Relevance: Level 13
Group 1: N02CC03
Group 2: N02CA01
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation (Dihydroergotamin) ist die gleichzeitige Gabe von Dihydroergotamin und Zolmitriptan kontraindiziert, in der Fachinformation von Zolmitriptan wird von der Kombination abgeraten. In der Literatur sind Case-Reports zu schwerwiegenden thromboembolischen Ereignissen unte…

Mechanism:

Dihydroergotamin und Zolmitriptan wirken beide als Agonisten am 5-HT1B/1D-Rezeptor, durch welchen vasokonstriktorische Effekte vermittelt werden. In Kombination kann es zu einem additiven Effekt kommen.

Measures:

Die Kombination ist zu vermeiden. Innerhalb von 24h vor und 6h nach der Einnahme von Zolmitriptan sollte kein ergotaminhaltiges Präparat eingenommen werden.

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2388
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Level 13
Grp1: J05AE03
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

Interaction No: 2388
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE03
Group 2: C01BD01
Effect:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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2380
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Level 13
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

Interaction No: 2380
Relevance: Level 13
Group 1: N05AH02
Group 2: N07BC02
Effect:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mechanism:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Measures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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16
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Level 13
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BD10

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte

Interaction No: 16
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE01
Group 2: G04BD10
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…

Mechanism:

Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und hemmt auch CYP2D6 und P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein …

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden.

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2381
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Level 13
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

Interaction No: 2381
Relevance: Level 13
Group 1: N07BC02
Group 2: N05AH02
Effect:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mechanism:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Measures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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2389
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Level 13
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

Interaction No: 2389
Relevance: Level 13
Group 1: J05AR10
Group 2: C01BD01
Effect:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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14958
Verstärkte ZNS-Depression
In Kombination mit MAO-Hemmern wie Rasagilin kann es zu ein…
Level 13
Grp1: N04BD02
Grp2: N02AA01

Verstärkte ZNS-Depression

Interaction No: 14958
Relevance: Level 13
Group 1: N04BD02
Group 2: N02AA01
Effect:

In Kombination mit MAO-Hemmern wie Rasagilin kann es zu einer Verstärkung der ZNS-depressiven Wirkungen von Morphin kommen. Atemdepression, Blutdruckveränderung sowie eine Hyperthermie könnten auftreten. Im Gegensatz zu anderen Opiaten wie z.B. Pethidin hat Morphin wohl keine die Serotoninwiederau…

Mechanism:

Eine Verstärkung des ZNS-depressiven Effektes von Morphin ist möglich.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Morphin oral) ist die Kombination mit MAO-Hemmern kontraindiziert. Zwischen Absetzen des MAO-Inhibitors und Beginn der Morphintherapie sollte ein Zeitraum von 14 Tagen liegen. Ist eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, muss sorgfältig …

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14960
Verstärkte ZNS-Depression
Gemäss Fachinformation für Selegilin ist die Kombination mi…
Level 13
Grp1: N04BD01
Grp2: N02AA01

Verstärkte ZNS-Depression

Interaction No: 14960
Relevance: Level 13
Group 1: N04BD01
Group 2: N02AA01
Effect:

Gemäss Fachinformation für Selegilin ist die Kombination mit Opiaten kontraindiziert. In Kombination mit MAO-Hemmern wie Selegilin kann es zu einer Verstärkung der ZNS-depressiven Wirkungen von Morphin kommen. Atemdepression, Blutdruckveränderung sowie eine Hyperthermie könnten auftreten. Im Gegens…

Mechanism:

Eine Verstärkung des ZNS-depressiven Effektes von Morphin ist möglich.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Zwischen Absetzen des MAO-Inhibitors und Beginn der Morphintherapie sollte ein Zeitraum von 14 Tagen liegen. Ist eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, muss sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer verstärkten ZNS-Depression geachtet werden.

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14961
Verstärkte ZNS-Depression
Gemäss Fachinformation für Selegilin ist die Kombination mi…
Level 13
Grp1: N02AA01
Grp2: N04BD01

Verstärkte ZNS-Depression

Interaction No: 14961
Relevance: Level 13
Group 1: N02AA01
Group 2: N04BD01
Effect:

Gemäss Fachinformation für Selegilin ist die Kombination mit Opiaten kontraindiziert. In Kombination mit MAO-Hemmern wie Selegilin kann es zu einer Verstärkung der ZNS-depressiven Wirkungen von Morphin kommen. Atemdepression, Blutdruckveränderung sowie eine Hyperthermie könnten auftreten. Im Gegens…

Mechanism:

Eine Verstärkung des ZNS-depressiven Effektes von Morphin ist möglich.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Zwischen Absetzen des MAO-Inhibitors und Beginn der Morphintherapie sollte ein Zeitraum von 14 Tagen liegen. Ist eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, muss sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer verstärkten ZNS-Depression geachtet werden.

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6027
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Level 13
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AA07

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 6027
Relevance: Level 13
Group 1: M01AB08
Group 2: B01AA07
Effect:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte …

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6310
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Level 13
Grp1: B01AB04
Grp2: M01AE51

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 6310
Relevance: Level 13
Group 1: B01AB04
Group 2: M01AE51
Effect:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von Antiphlogistika mit therapeutischen Dosierungen von Heparinen vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird nicht in einem veränderten INR abgebildet.…

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14975
Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich
Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wir…
Level 13
Grp1: N06DA02
Grp2: G04BD04

Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich

Interaction No: 14975
Relevance: Level 13
Group 1: N06DA02
Group 2: G04BD04
Effect:

Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wirkung der Demenz-Therapie und daraus resultierend zu einer Progression der Demenz-Symptome kommen. Auch eine Abschwächung der therapeutischen Wirkung des Blasentherapeutikums kannn nicht ausgeschlossen werden. Für Donepezil sind krampfschwe…

Mechanism:

Es kann zu einer gegenseitigen Antagonisierung zwischen dem Acetylcholinesterasehemmer und dem Anticholinergikum Oxybutynin kommen. Die antidementive Wirkung wird abgeschwächt.

Measures:

Aufgrund des möglicherweise beschleunigten neurodegenerativen Verlaufes und der möglicherweise krampfschwellensenkenden Wirkung sollte die Kombination vermieden und wenn, dann nur nach sorgfältiger Evaluation des individuellen Nutzen-Risiko-Profils und der Schwere der Indikation gegeben werden. Ein…

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14976
Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich
Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wir…
Level 13
Grp1: G04BD07
Grp2: N06DA02

Verminderte antidementive und anticholinerge Wirkung möglich

Interaction No: 14976
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD07
Group 2: N06DA02
Effect:

Unter der Kombination kann es zu einer Verminderung der Wirkung der Demenz-Therapie und daraus resultierend zu einer Progression der Demenz-Symptome kommen. Auch eine Abschwächung der therapeutischen Wirkung des Blasentherapeutikums kannn nicht ausgeschlossen werden. Für Donepezil sind krampfschwe…

Mechanism:

Es kann zu einer gegenseitigen Antagonisierung zwischen dem Acetylcholinesterasehemmer und dem Anticholinergikum Oxybutynin kommen. Die antidementive Wirkung wird abgeschwächt.

Measures:

Aufgrund des möglicherweise beschleunigten neurodegenerativen Verlaufes und der möglicherweise krampfschwellensenkenden Wirkung sollte die Kombination vermieden und wenn, dann nur nach sorgfältiger Evaluation des individuellen Nutzen-Risiko-Profils und der Schwere der Indikation gegeben werden. Ein…

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12337
Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Die gleichzeitige Anwendung von Oxcarbazepin und oralen Kon…
Level 13
Grp1: N03AF02
Grp2: G03AA07

Verminderte Sicherheit der Kontrazeption

Interaction No: 12337
Relevance: Level 13
Group 1: N03AF02
Group 2: G03AA07
Effect:

Die gleichzeitige Anwendung von Oxcarbazepin und oralen Kontrazeptiva führt zu einem erhöhten Schwangerschaftsrisiko.

Mechanism:

Oxcarbazepin induziert CYP3A4 und damit den Metabolismus oraler Kontrazeptiva.

Measures:

In Kombination mit Oxcarbazepin sollten nur hochdosierte orale Kontrazeptiva angewendet werden. Eine zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden ist zu empfehlen.

Full detail
15649
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Level 13
Grp1: C09BA01
Grp2: C09XA52

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

Interaction No: 15649
Relevance: Level 13
Group 1: C09BA01
Group 2: C09XA52
Effect:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mechanism:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Measures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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Showing 1876 to 1900 of 15920 results
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