Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 15652 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Stufe 13 |
Grp1: C09XA54
Grp2: C09BA01
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15652
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA54
Gruppe 2:
C09BA01
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 12673 |
Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Unter der Therapie mit Isotretinoin kann es zu einer Vermin…
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Stufe 13 |
Grp1: D10BA01
Grp2: G03AC09
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Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaktion Nr.:
12673
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
D10BA01
Gruppe 2:
G03AC09
Wirkung:
Unter der Therapie mit Isotretinoin kann es zu einer Verminderung der Wirksamkeit der niedrig dosierten Gestagenpräparate kommen (sog. Mini-Pillen). Reine Gestagenpräparate (orale Kontrazeptiva ohne Östrogenkomponente) sollten daher nicht verwendet werden.
Mechanismus:
Möglicherweise verminderte Wirksamkeit des niedrig dosierten Gestagens
Massnahmen:
Isotretinoin ist eine hochgradig teratogene Substanz, eine sichere Kontrazeption ist unter Isotretinoin-Therapie extrem wichtig. Daher sollten dringend zwei sich ergänzende, sichere Massnahmen zur Empfängnisverhütung, inklusive Barrieremethoden, durchgeführt werden. |
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| 12674 |
Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Aufgrund der Inhibition von CYP3A4 durch Atazanavir kann di…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AE08
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Interaktion Nr.:
12674
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE08
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Aufgrund der Inhibition von CYP3A4 durch Atazanavir kann die Atorvastatinkonzentration im Plasma ansteigen, was mit einem erhöhten Risiko für Myopathie und Rhabdomyolyse einhergeht.
Mechanismus:
Atazanavir hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Atorvastatin, was zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Atorvastatin führt.
Massnahmen:
Kombination nach Möglichkeit meiden und alternativ Statin wählen, welches nicht mit Atazanavir interagiert, wie z.B. Pravastatin. Ist nach Nutzen-Risiko-Abwägung die Kombination aus Atorvastatin und Atazanavir erforderlich, niedrige Atorvastatindosis (z.B. 10 mg/d) wählen und auf Zeichen der Myopat… |
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| 6012 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: B01AC30
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6012
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB15
Gruppe 2:
B01AC30
Wirkung:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6016 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: B01AC06
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6016
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB15
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 12692 |
Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Die gleichzeitige Gabe von Pravastatin und Ciclosporin erhö…
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10AA03
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Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Interaktion Nr.:
12692
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C10AA03
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Pravastatin und Ciclosporin erhöht die Pravastatin-Exposition um das 5-12-fache. Damit steigt das Risiko für eine Statin-induzierte Myopathie bzw. Rhabomyolyse. Hingegen hat Pravastatin keinen relevanten Einfluss auf die Blutkonzentrationen von Ciclosporin.
Mechanismus:
Ciclosporin hemmt das Transportprotein OATP, über welches die Statine in die Leberzellen aufgenommen werden. Dadurch erhöht sich die Pravastatin-Exposition systemisch. Daneben hemmt Ciclosporin auch CYP3A4, welches im Metabolismus von Pravastatin allerdings keine relevante Rolle spielt.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls diese jedoch erforderlich ist, niedrige Pravastatin-Anfangsdosis von 10 mg täglich wählen. Patienten auf Symptome einer Myopathie monitorisieren, CK kontrollieren. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. Sollten 10 mg Pravastatin täglich nicht ausreichen, kann die Do… |
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| 12694 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Simvastatin, einem Substrat von CYP3A4, ist in …
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Stufe 13 |
Grp1: C08DA01
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaktion Nr.:
12694
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C08DA01
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Die AUC von Simvastatin, einem Substrat von CYP3A4, ist in Kombination mit Verapamil um ca. das 4fache erhöht. Auch ein AUC-Anstieg von Atorvastatin ist bei Kombination mit Verapamil zu erwarten, wenn vermutlich auch schwächer ausgeprägt. Das genaue Ausmass wurde bisher nicht untersucht. Das Risiko…
Mechanismus:
Verapamil hemmt CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von Simvastatin.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin, da dieses nicht signifikant über das CYP-System metabolisiert wird und nicht mit Verapamil interagiert oder Rosuvastatin, welches nur zu 10% metabolisiert wird. Regelmässige CK-Bestimmungen. |
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| 5975 |
Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampi…
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Stufe 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AF01
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Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Interaktion Nr.:
5975
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AB02
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampicin führte gemäss Angaben des Herstellers zu einer ungefähr 50%-igen Verminderung der AUC von Rivaroxaban (und zu einem 22%igen Abfall der Cmax), mit einer proportional verlaufenden Verminderung seiner Wirkungen.
Mechanismus:
Rifampicin induziert CYP3A4 und P-gp und verstärkt damit den Abbau von Rivaroxaban.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da eine signifikante Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban bis hin zum Wirkverlust potentiell auftreten kann. Die Fachinformation (Xarelto) gibt hingegen an, dass starke CYP 3A4 Induktoren bei Patienten, die mit Xarelto behandelt werden, nur mit Vorsicht glei… |
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| 5977 |
Verringerte Dabigatrankonzentrationen möglich
Via Induktion von P-Glykoprotein kann Carbamazepin die Dabi…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AE07
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Verringerte Dabigatrankonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
5977
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AE07
Wirkung:
Via Induktion von P-Glykoprotein kann Carbamazepin die Dabigatranspiegel potentielll senken, was mit einer reduzierten antikoagulatorischen Wirkung einhergehen könnte. Rifampicin, welches ebenfalls P-gp induziert, senkt gemäss Herstellerangaben die AUC von Dabigatran um 67%. Auch mit Carbamazepin s…
Mechanismus:
Dabigatranetexilat ist Substrat des Transportproteins P-Glykoprotein, Carbamazepin induziert P-Glykoprotein.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da die antikoagulatorische Wirkung von Dabigatran vermindert sein kann. Es empfiehlt sich eine Antiepileptikum einzusetzen, das nicht P-gp induziert. |
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| 5978 |
Verringerte Apixabankonzentrationen möglich
Rifampicin, ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp senkte…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AF02
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Verringerte Apixabankonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
5978
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AF02
Wirkung:
Rifampicin, ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp senkte die Plasmaspiegel von Apixaban um 54% (AUC). Auch Carbamazepin kann via CYP3A4- und P-gp-Induktion die Plasmaspiegel von Apixaban verringern, wenngleich das Ausmass nicht bekannt ist, da die Kombination bisher in Studien nicht untersucht …
Mechanismus:
Carbamazepin induziert CYP3A4 und den Transporter P-gp und kann darüber die Plasmaspiegel von Apixaban reduzieren.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da die antikoagulatorische Wirkung von Apixaban vermindert sein kann. Es empfiehlt sich eine Antiepileptikum einzusetzen, das nicht CYP3A4 bzw. P-gp induziert. |
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| 12711 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Eine Erhöhung der Atorvastatin-Plasmakonzentration ist zu e…
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Stufe 13 |
Grp1: C01BD07
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaktion Nr.:
12711
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C01BD07
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Eine Erhöhung der Atorvastatin-Plasmakonzentration ist zu erwarten. Diese ist, insbesondere bei hoher Atorvastatindosis, mit einem erhöhten Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko assoziiert.
Mechanismus:
Dronedaron hemmt CYP 3A4 und P-Glykoprotein und erhöhte die Simvastatin- und Simvastatinsäure-Exposition um den Faktor 4 bzw. 2. Es ist anzunehmen, dass Dronedaron auch die Atorvastatin-Konzentration erhöht, wenn auch etwas schwächer ausgeprägt als bei Simvastatin.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatintherapie möglichst niedrig dosiert begonnen werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und CK kontrollieren. Bei Myopathie Statintherapie absetzen. Eine bessere Alternative wäre z.B. Rosuvastat… |
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| 6017 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Stufe 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: M01AB15
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6017
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02BA01
Gruppe 2:
M01AB15
Wirkung:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6033 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB11
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6033
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB11
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 12716 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit dem CYP3A4-…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaktion Nr.:
12716
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit dem CYP3A4-Hemmer Clarithromycin um das Vierfache erhöht. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanismus:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Atorvastatin.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls eine Therapie mit Clarithromycin angezeigt ist, sollte die Statintherapie vorübergehend pausiert werden. |
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| 6065 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6065
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AE02
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 5955 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5955
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Carbamazepin kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanismus:
Carbamazepin ist ein Induktor von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Ticagrelor beschleunigen.
Massnahmen:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Carbamazepin ist abzuraten. |
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| 5953 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5953
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Phenytoin kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanismus:
Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Ticagrelor beschleunigen.
Massnahmen:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Phenytoin ist abzuraten. |
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| 5952 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Stufe 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5952
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Johanniskraut kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanismus:
Johanniskraut ist ein Induktor verschiedener CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und induziert auch das Transportprotein P-Glykoprotein. Darüber kann die Elimination von Ticagrelor beschleunigt werden.
Massnahmen:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Johanniskraut ist abzuraten. |
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| 12739 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit Ritonavir/S…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaktion Nr.:
12739
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit Ritonavir/Saquinavir um ca. 80% erhöht. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse stark erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind: Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanismus:
Ritonavir hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Atorvastatin.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatintherapie möglichst niedrig dosiert begonnen werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin o… |
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| 5954 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AA02
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5954
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Phenobarbital kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanismus:
Phenobarbital ist ein Induktor von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Ticagrelor beschleunigen.
Massnahmen:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Phenobarbital ist abzuraten. |
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| 12742 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Simvastatin ist in Kombination mit Ciclosporin …
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10BA02
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaktion Nr.:
12742
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C10BA02
Wirkung:
Die AUC von Simvastatin ist in Kombination mit Ciclosporin um das 8-fache angestiegen.
Mechanismus:
Ciclosporin hemmt den Transporter OATP1B1 / CYP3A4 und damit die Aufnahme / Metabolisierung von Simvastatin in die / den Hepatozyten.
Massnahmen:
Diese Kombination meiden. Falls unumgänglich, sollte die Simvastatindosis auf 10mg täglich reduziert werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. |
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| 12762 |
Signifikant erhöhte Pitavastatinkonzentrationen - Rhabdomyolysegefahr
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Anwe…
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10AA08
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Signifikant erhöhte Pitavastatinkonzentrationen - Rhabdomyolysegefahr
Interaktion Nr.:
12762
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
C10AA08
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Anwendung von Ciclosporin und Pitavastatin kontraindiziert. Die Gabe einer Ciclosporin-Einzeldosis mit Pitavastatin im steady-state führte zu einem 4,6-fachen Anstieg der AUC des Statins. Die Gefahr von Myopathien und Rhabdomyolyse mit Nierenve…
Mechanismus:
Die Hemmung des Transportprotein OAT1B1 durch Ciclosporin, welches an der Aufnahme von Pitavastatin in die Leber beteiligt ist, kann zu signifikant erhöhten Konzentrationen von Pitavastatin führen.
Massnahmen:
Die Kombination ist zu vermeiden. Sollte eine gemeinsame Therapie nach patientenindividueller Nutzen-Risiko-Abwägung doch notwendig sein, sind eine sorgfältige Überwachung des Patienten auf Myopathien und regelmässige CK-Bestimmungen obligatorisch. Eine Reduktion der Statindosis kann indiziert sein… |
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| 12765 |
Signifikant erhöhte Simvastatinkonzentrationen - Rhabdomyolysegefahr
Die gleichzeitige Behandlung von Fusidinsäure und Simvastat…
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Stufe 13 |
Grp1: J01XC01
Grp2: C10AA01
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Signifikant erhöhte Simvastatinkonzentrationen - Rhabdomyolysegefahr
Interaktion Nr.:
12765
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01XC01
Gruppe 2:
C10AA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Behandlung von Fusidinsäure und Simvastatin ist gemäss Herstellerangaben (Fucidin®) kontraindiziert. In der Fachinformation zu Simvastatin wird von der Kombination abgeraten. Unter erhöhten Plasmakonzentrationen von Simvastatin ist das Risiko für Muskelschwäche und Schmerzen sowie…
Mechanismus:
Eine gleichzeitige Anwendung von systemischer Fusidinsäure mit Simvastatin kann zu erhöhten Statin-Konzentrationen führen, vermutlich via Hemmung von CYP3A4.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, und während der Behandlung mit Fusidinsäure sollte die Therapie mit Simvastatin vorübergehend pausiert werden. |
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| 5965 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit starken…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AF01
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Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaktion Nr.:
5965
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit starken CYP3A4-Induktoren wie Carbamazepin kann zu einer verminderten Plasmakonzentration von Rivaroxaban und damit potentiell zu einer Wirkungsabschwächung führen. Es existieren aktuell allerdings keine Studien, die den Einfluss von Carbamazepin …
Mechanismus:
Carbamazepin induziert CYP3A4 und P-gp und verstärkt damit den Abbau von Rivaroxaban.
Massnahmen:
Die Kombination sollte aus unserer Sicht vermieden werden, da potentiell eine signifikante Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban bis hin zum Wirkverlust auftreten kann. Die Fachinformation (Xarelto) gibt hingegen an, dass starke CYP 3A4 Induktoren bei Patienten, die mit Xarelto behandelt werden, nur… |
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| 5939 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AB55
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5939
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
M01AB55
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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