Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 6025 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB05
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6025
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB05
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 5939 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AB55
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5939
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC04
Group 2:
M01AB55
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5951 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Rifampicin und Ticagrelor führte…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AC24
|
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5951
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AC24
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Rifampicin und Ticagrelor führte zu einer Verminderung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor um 73% bzw. 86%, die AUC des aktiven Metaboliten war ebenfalls um 46% reduziert. Die kann mit einer Wirkungsverminderung von Ticagrelor (verringerte thro…
Mechanism:
Rifampicin ist ein starker Induktor verschiedener CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und induziert auch das Transportprotein P-Glykoprotein. Darüber kann die Elimination von Ticagrelor beschleunigt werden.
Measures:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Rifampicin ist abzuraten. |
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| 513 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA12
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
513
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA12
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 5932 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5932
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE01
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5923 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5923
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
B01AF01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Phenprocoumon mit anderen Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 12718 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit Ritonavir/S…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12718
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
C10AA05
Effect:
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit Ritonavir/Saquinavir um ca. 80% erhöht. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse stark erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind: Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanism:
Saquinavir hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Atorvastatin.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatintherapie möglichst niedrig dosiert begonnen werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin o… |
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| 5933 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AE01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5933
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC04
Group 2:
M01AE01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 12724 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse ist bei dieser …
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Level 13 |
Grp1: C10AD02
Grp2: C10AA05
|
Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12724
Relevance:
Level 13
Group 1:
C10AD02
Group 2:
C10AA05
Effect:
Das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse ist bei dieser Kombination erhöht.
Mechanism:
Unklar, wahrscheinlich besteht ein additives Risiko für Myopathie.
Measures:
Die Kombination von Nicotinsäure und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern sollte nur vorsichtig angewendet werden. Patient klinsich auf Symptome wie Muskelschwäche un Muskelschmerzen monitorisieren. CK-Spiegel regelmässig bestimmen. Bei Verdacht auf Rhabdomyolyse Medikamente absetzen. |
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| 12735 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Laut Fachinformation erhöht sich die AUC von Atorvastatin 1…
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Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12735
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C10AA05
Effect:
Laut Fachinformation erhöht sich die AUC von Atorvastatin 10 mg in der Kombination mit Ciclosporin 5.2mg/kg/d um den Faktor 7.7.
Mechanism:
Ciclosporin hemmt den Transporter OATP1B1 / CYP3A4 und damit die Aufnahme / Metabolisierung von Atorvastatin in die / den Hepatozyten.
Measures:
Diese Kombination meiden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatindosis auf 10mg täglich reduziert werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. |
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| 12736 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Laut Fachinformation erhöht sich die AUC von Atorvastatin 1…
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Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10BX03
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12736
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C10BX03
Effect:
Laut Fachinformation erhöht sich die AUC von Atorvastatin 10 mg in der Kombination mit Ciclosporin 5.2mg/kg/d um den Faktor 7.7.
Mechanism:
Ciclosporin hemmt den Transporter OATP1B1 / CYP3A4 und damit die Aufnahme / Metabolisierung von Atorvastatin in die / den Hepatozyten.
Measures:
Diese Kombination meiden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatindosis auf 10mg täglich reduziert werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. |
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| 5914 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5914
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Der Patient sollte klinisch engmaschig auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 12739 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit Ritonavir/S…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12739
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
C10AA05
Effect:
Die AUC von Atorvastatin ist in Kombination mit Ritonavir/Saquinavir um ca. 80% erhöht. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse stark erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind: Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanism:
Ritonavir hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Atorvastatin.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatintherapie möglichst niedrig dosiert begonnen werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin o… |
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| 15718 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09XA02
Grp2: C09BB02
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15718
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09XA02
Group 2:
C09BB02
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 12742 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Simvastatin ist in Kombination mit Ciclosporin …
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Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10BA02
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12742
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C10BA02
Effect:
Die AUC von Simvastatin ist in Kombination mit Ciclosporin um das 8-fache angestiegen.
Mechanism:
Ciclosporin hemmt den Transporter OATP1B1 / CYP3A4 und damit die Aufnahme / Metabolisierung von Simvastatin in die / den Hepatozyten.
Measures:
Diese Kombination meiden. Falls unumgänglich, sollte die Simvastatindosis auf 10mg täglich reduziert werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. |
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| 5917 |
Verminderte Clopidogrelwirkung
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 akti…
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Level 13 |
Grp1: N06AB03
Grp2: B01AC04
|
Verminderte Clopidogrelwirkung
Interaction No:
5917
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB03
Group 2:
B01AC04
Effect:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 aktiviert. Durch die CYP2C19-Hemmung kann es zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung kommen.
Mechanism:
Fluoxetin hemmt CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Measures:
Die Kombination von Clopidogrel und Fluoxetin meiden. |
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| 5938 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB55
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5938
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB55
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 12777 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Unter Gabe von Diltiazem kam es in einer pharmakokinetische…
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Level 13 |
Grp1: C08DB01
Grp2: C10BA04
|
Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12777
Relevance:
Level 13
Group 1:
C08DB01
Group 2:
C10BA04
Effect:
Unter Gabe von Diltiazem kam es in einer pharmakokinetischen Studie zu einem Anstieg der AUC von Simvastatin (20mg) um das 5-fache, die Cmax erhöhte sich um das 3.6-fache. Durch die erhöhte Exposition ist das Risiko für Myopathien bis hin zur Rhabdomyolyse erhöht, insbesondere wenn bereits höhere S…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Simvastatin erfolgt über CYP3A4. Diltiazem ist ein moderater Hemmer dieses CYP-Isoenzymes. Unter Hemmung dieses Abbauweges kann es zu erhöhten Atorvastatinkonzentrationen kommen.
Measures:
Wenn möglich sollte bei gleichzeitiger Anwendung mit Diltiazem ein Statin verwendet werden, das nicht durch CYP3A4 metabolisiert wird (z.B. Pravastatin, Rosuvastatin). Ist die Kombination mit Simvastatin unumgänglich, sollte eine Simvastatindosis von 10mg nicht überschritten werden. Eine sorgfältig… |
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| 12792 |
Verringerte Levodopawirkung
Die Wechselwirkung zwischen Promazin und Levodopa wurde in …
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Level 13 |
Grp1: N04BA02
Grp2: N05AA03
|
Verringerte Levodopawirkung
Interaction No:
12792
Relevance:
Level 13
Group 1:
N04BA02
Group 2:
N05AA03
Effect:
Die Wechselwirkung zwischen Promazin und Levodopa wurde in Studien nicht untersucht. Jedoch ist davon auszugehen, dass durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren die Wirkung von Levodopa reduziert wird, was zu einer Verschlechterung der Parkinson-Symptome führen kann.
Mechanism:
Promazin ist ein Dopamin-Rezeptor-Antagonist und antagonisiert die Wirkung von Levodopa.
Measures:
Die Kombination sollte aufgrund des möglichen Wirksamkeitsverlustes von Levodopa vermieden werden. |
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| 517 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: L01XE04
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
517
Relevance:
Level 13
Group 1:
L01XE04
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 12797 |
Verringerte Levodopawirkung
Durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren wird di…
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Level 13 |
Grp1: N05AH03
Grp2: N04BA02
|
Verringerte Levodopawirkung
Interaction No:
12797
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AH03
Group 2:
N04BA02
Effect:
Durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren wird die Wirkung von Levodopa reduziert, was zu einer Verschlechterung der Parkinson-Symptome führen kann. Die Resultate der Studien und Fallberichte über die Kombination von Olanzapin mit Levodopa sind noch nicht schlüssig. Die Tendenz scheint je…
Mechanism:
Olanzapin ist ein atypisches Neuroleptikum mit unter anderem Dopamin-Rezeptor-antagonistischer Wirkung. Dadurch kann auch die Wirkung von Levodopa antagonisiert werden.
Measures:
Kombination meiden. Die American Academy of Neurology rät vom routinemässigen Einsatz von Olanzapin in der Behandlung von Psychosen im Zusammenhang mit dem Parkinson-Syndrom ab. Falls der kombinierte Einsatz zwingend erforderlich ist, Patienten sorgfältig auf Verschlechterung der Parkinson-Symptome… |
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| 12800 |
Verringerte Levodopawirkung
Durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren wird di…
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Level 13 |
Grp1: N04BA03
Grp2: N05AH03
|
Verringerte Levodopawirkung
Interaction No:
12800
Relevance:
Level 13
Group 1:
N04BA03
Group 2:
N05AH03
Effect:
Durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren wird die Wirkung von Levodopa reduziert, was zu einer Verschlechterung der Parkinson-Symptome führen kann. Die Resultate der Studien und Fallberichte über die Kombination von Olanzapin mit Levodopa sind noch nicht schlüssig. Die Tendenz scheint je…
Mechanism:
Olanzapin ist ein atypisches Neuroleptikum mit unter anderem Dopamin-Rezeptor-antagonistischer Wirkung. Dadurch kann auch die Wirkung von Levodopa antagonisiert werden.
Measures:
Kombination meiden. Die American Academy of Neurology rät vom routinemässigen Einsatz von Olanzapin in der Behandlung von Psychosen im Zusammenhang mit dem Parkinson-Syndrom ab. Falls der kombinierte Einsatz zwingend erforderlich ist, Patienten sorgfältig auf Verschlechterung der Parkinson-Symptome… |
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| 12809 |
Verringerte Levodopawirkung
Durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren wird di…
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Level 13 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N04BA02
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Verringerte Levodopawirkung
Interaction No:
12809
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AD01
Group 2:
N04BA02
Effect:
Durch die Antagonisierung der Dopamin-D2-Rezeptoren wird die Wirkung von Levodopa reduziert, was zu einer Verschlechterung der Parkinson-Symptome führen kann.
Mechanism:
Haloperidol ist ein Dopamin-Rezeptor-Antagonist mit starkem D2-Antagonismus und weist eine starke zentrale antidopaminerge Wirkung auf. Dadurch wird die Wirkung von Levodopa antagonisiert.
Measures:
Die Kombination sollte aufgrund des möglichen Wirksamkeitsverlustes von Levodopa vermieden werden. Haloperidol ist gemäss Fachinformation beim Parkinson Syndrom kontraindiziert. |
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| 518 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: L01XE08
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
518
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
L01XE08
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 5952 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Level 13 |
Grp1: N05CP03
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5952
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05CP03
Group 2:
B01AC24
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Johanniskraut kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanism:
Johanniskraut ist ein Induktor verschiedener CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und induziert auch das Transportprotein P-Glykoprotein. Darüber kann die Elimination von Ticagrelor beschleunigt werden.
Measures:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Johanniskraut ist abzuraten. |
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