Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 7186 |
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko serotonerger Nebenwirkungen
Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextr…
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Level 13 |
Grp1: R05DA09
Grp2: N06AX21
|
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko serotonerger Nebenwirkungen
Interaction No:
7186
Relevance:
Level 13
Group 1:
R05DA09
Group 2:
N06AX21
Effect:
Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextromethorphan und serotoninergen Arzneimitteln kontraindiziert. Bei kombinierter Einnahme der Arzneistoffe kann die Gefahr für Toxizitäts-Symptome durch erhöhte Dextromethorphan-Spiegel sowie für das Auftreten serotoninergen Nebenwirkungen er…
Mechanism:
Duloxetin ist Substrat und moderater Inhibitor des CYP2D6-Isoenzyms. Dextromethorphan ist CYP2D6-Substrat. Duloxetin wirkt als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und auch für Dextromethorphan ist eine Wiederaufnahmehemmung von Serotonin beschrieben.
Measures:
Die Kombination ist zu vermeiden. Gemäss Fachinformation (Dextromethorphan) ist die Kombination mit serotonergen Arzneimitteln kontraindiziert. Die Gefahr serotonerger Nebenwirkungen ist erhöht. Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, sollten durch andere Präparate ersetzt werden. Sollte die … |
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| 7187 |
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko serotonerger Nebenwirkungen
Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextr…
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Level 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: R05DA09
|
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko serotonerger Nebenwirkungen
Interaction No:
7187
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX21
Group 2:
R05DA09
Effect:
Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextromethorphan und serotoninergen Arzneimitteln kontraindiziert. Bei kombinierter Einnahme der Arzneistoffe kann die Gefahr für Toxizitäts-Symptome durch erhöhte Dextromethorphan-Spiegel sowie für das Auftreten serotoninergen Nebenwirkungen er…
Mechanism:
Duloxetin ist Substrat und moderater Inhibitor des CYP2D6-Isoenzyms. Dextromethorphan ist CYP2D6-Substrat. Duloxetin wirkt als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und auch für Dextromethorphan ist eine Wiederaufnahmehemmung von Serotonin beschrieben.
Measures:
Die Kombination ist zu vermeiden. Gemäss Fachinformation (Dextromethorphan) ist die Kombination mit serotonergen Arzneimitteln kontraindiziert. Die Gefahr serotonerger Nebenwirkungen ist erhöht. Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, sollten durch andere Präparate ersetzt werden. Sollte die … |
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| 6160 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: M01AX17
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6160
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AX17
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6159 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AX17
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6159
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AX17
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 7194 |
Erhöhte Digoxinkonzentrationen
Durch die verminderte Elimination und die verstärkte Absorp…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C01AA05
|
Erhöhte Digoxinkonzentrationen
Interaction No:
7194
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C01AA05
Effect:
Durch die verminderte Elimination und die verstärkte Absorption des Digoxin besteht die Gefahr einer Digoxin-Intoxikation mit den möglichen Symptomen Nausea, Erbrechen, Arrhythmien.
Mechanism:
Mehrere Mechanismen beteiligt: Erythromycin hemmt das intestinale und renale MDR1 (P-Glykoprotein). Dadurch wird einerseits die Bioverfügbarkeit von Digoxin erhöht und andererseits die renale Clearance vermindert. Zusätzlich reduziert Erythromycin die Besiedelung des Darmes mit Eubacterium lentum, …
Measures:
Die Kombination von Digoxin mit oralen Makroliden sollte vermieden werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollte Erythromycin vorübergehend parenteral verabreicht oder eine Digoxindosisreduktion erwogen werden. Digoxinspiegel engmaschig monitorisieren. |
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| 7195 |
Erhöhte Quinidinkonzentrationen
Durch die erhöhten Quinidinspiegel kann es zu einer verstär…
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Level 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C01BA01
|
Erhöhte Quinidinkonzentrationen
Interaction No:
7195
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA09
Group 2:
C01BA01
Effect:
Durch die erhöhten Quinidinspiegel kann es zu einer verstärkten Wirksamkeit von Quinidin kommen. Daneben verlängern beide Substanzen die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstill…
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Quinidin.
Measures:
Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Patient klinisch auf verstärke Quinidinwirkung monitorisieren, zudem regelmässige EKG-Kontrolle wegen der Möglichkeit der QT-Verlängerung. Bei Bedarf Quinidin-Dosis anpassen. |
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| 7200 |
Erhöhte Digoxinkonzentrationen
Durch den gehemmten Transport steigen die Digoxinkonzentrat…
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Level 13 |
Grp1: C01BD07
Grp2: C01AA05
|
Erhöhte Digoxinkonzentrationen
Interaction No:
7200
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD07
Group 2:
C01AA05
Effect:
Durch den gehemmten Transport steigen die Digoxinkonzentrationen um das 2.5fache an. Das Risiko für eine Digoxin-Toxizität sowie für gastrointestinale Störungen steigt bei dieser Kombination an.
Mechanism:
Dronedaron hemmt das intestinale P-Glykoprotein. Digoxin ist ein Substrat dieses Transporters.
Measures:
Patient klinisch auf erhöhte Digoxin-Toxizität überwachen und Digoxinkonzentrationen engmaschig monitorisieren. Bei Therapiebeginn mit Dronedaron Dosisreduktion von Digoxin um bis zu 50% erwägen. |
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| 7201 |
Erhöhte Diltiazemkonzentrationen
Durch die erhöhten Diltiazemspiegel kann es zu einem erhöht…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C08DB01
|
Erhöhte Diltiazemkonzentrationen
Interaction No:
7201
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C08DB01
Effect:
Durch die erhöhten Diltiazemspiegel kann es zu einem erhöhten Risiko für Kardiotoxizität kommen. Mögliche Folgen: Verlängerte QT-Zeit, Torsades de pointes, Bradykardie, Hypotonie, Herzstillstand. In einer prospektiven Studie konnte gezeigt werden, dass das Risiko für ein plötzlichen Herztod bei der…
Mechanism:
Erythromycin hemmt CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von Diltiazem.
Measures:
Die Kombination von Erythromycin und Diltiazem sollte vermieden werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, muss die QT-Zeit engmaschig monitorisiert werden. |
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| 6171 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erh…
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Level 13 |
Grp1: N02BA51
Grp2: M01AB08
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6171
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA51
Group 2:
M01AB08
Effect:
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erhöhten Etodolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Etodolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 7209 |
Erhöhte Verapamilkonzentrationen
Durch die erhöhten Verapamilspiegel kann es zu einem erhöht…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C08DA01
|
Erhöhte Verapamilkonzentrationen
Interaction No:
7209
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C08DA01
Effect:
Durch die erhöhten Verapamilspiegel kann es zu einem erhöhten Risiko für Kardiotoxizität kommen. Mögliche Folgen: Verlängerte QT-Zeit,Torsades de pointes, Bradykardie, Hypotonie, Herzstillstand. In einer prospektiven Studie konnte gezeigt werden, dass das Risiko für ein plötzlichen Herztod bei der …
Mechanism:
Erythromycin hemmt CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Measures:
Die Kombination von Erythromycin und Verapamil sollte vermieden werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, muss die QT-Zeit engmaschig monitorisiert werden. |
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| 6157 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB08
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6157
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AB08
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 337 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: A04AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
337
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
A04AA01
Effect:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Methadon kann ebenfalls die QT-Zeit verlängern und auch Torsades de pointes auslösen. In der Kombination erhöht sich das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkun…
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ondansetron iv und/oder Methadon in höherer Dosierung appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medi… |
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| 6158 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6158
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB08
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6172 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erh…
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Level 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: N02BA51
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6172
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB08
Group 2:
N02BA51
Effect:
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erhöhten Etodolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Etodolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 7228 |
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen - Blutungsgefahr
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibi…
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Level 13 |
Grp1: J05AE09
Grp2: B01AE07
|
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen - Blutungsgefahr
Interaction No:
7228
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE09
Group 2:
B01AE07
Effect:
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibitoren wie Taprinavir ist gemäss Schweizer Fachinformation für Dabigatran kontraindiziert. Das Risiko für Blutungsereignisse ist unter der Kombination erhöht.
Mechanism:
Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Tipranavir hemmt P-gp, wodurch es zu erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.
Measures:
Die Kombination ist wegen des Risikos einer erhöhten Dabigatranexposition nach Möglichkeit zu vermeiden. |
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| 7258 |
Erhöhte Theophyllinkonzentrationen – erniedrigte Krampfschwelle
Die Theophyllinspiegel sind in Kombination mit Ciprofloxaci…
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Level 13 |
Grp1: J01MA02
Grp2: R03DA04
|
Erhöhte Theophyllinkonzentrationen – erniedrigte Krampfschwelle
Interaction No:
7258
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA02
Group 2:
R03DA04
Effect:
Die Theophyllinspiegel sind in Kombination mit Ciprofloxacin um ca. 30% erhöht. Dadurch nimmt das Risiko für toxische Theophyllinwirkungen zu. Mögliche Symptome sind: Nausea, Erbrechen, Tremor, Schlafstörungen und Diarrhoe. Bei der Kombination von Chinolonen mit Theophyllin kann es zudem zu einer …
Mechanism:
Ciprofloxacin hemmt CYP1A2 und damit auch den Metabolismus von Theophyllin. Beide Substanzen können zudem zu vermehrten Krampfanfällen führen.
Measures:
Die Kombination von Theophyllin und Ciprofloxacin vermeiden. Besser geeignet wäre Ofloxacin oder Levofloxacin, denn mit dieser Substanz wurden nur minimale Veränderungen der Theophyllinclearance beobachtet. Falls Kombination erforderlich, auf Zeic hen einer vermehrten Theophyllintoxizität und auf … |
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| 385 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N05AD05
Grp2: C01BD01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
385
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AD05
Group 2:
C01BD01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7264 |
Erhöhte Clomipraminkonzentrationen – Risiko für Serotoninsyndrom
Die AUC von Desipramin erhöhte sich unter Duloxetin auf das…
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Level 13 |
Grp1: N06AA04
Grp2: N06AX21
|
Erhöhte Clomipraminkonzentrationen – Risiko für Serotoninsyndrom
Interaction No:
7264
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AA04
Group 2:
N06AX21
Effect:
Die AUC von Desipramin erhöhte sich unter Duloxetin auf das Dreifache, ähnliches gilt wohl auch für Clomipramin. Dadurch steigt das Risiko für eine toxische Wirkung. Mögliche Folgen: Anticholinerge Effekte, Sedation, Verwirrtheit und kardiale Arrhythmien. Zudem besteht bei dieser Kombination ein er…
Mechanism:
Duloxetin hemmt CYP2D6 mässig und damit auch den Metabolismus von Clomipramin.
Measures:
Die Kombination von Trizyklika und Duloxetin wenn möglich meiden. Ist die kombinierte Gabe unumgänglich, müssen die Plasmaspiegel des Trizyklikums engmaschig monitorisiert und die Dosis bei Bedarf angepasst werden. Zusätzlich klinisches Monitoring auf mögliche Toxizität der Trizyklika und auf Zeich… |
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| 6154 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6154
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE02
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6153 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE02
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6153
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AE02
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6155 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6155
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AE01
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 7271 |
Erhöhte Desipraminkonzentrationen
Die Bioverfügbarkeit von Desipramin ist in Kombination mit …
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Level 13 |
Grp1: D01BA02
Grp2: N06AA01
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Erhöhte Desipraminkonzentrationen
Interaction No:
7271
Relevance:
Level 13
Group 1:
D01BA02
Group 2:
N06AA01
Effect:
Die Bioverfügbarkeit von Desipramin ist in Kombination mit Terbinafin um das 5fache erhöht. Mögliche Symptome sind: Sedation, Koordinationsstörungen, orthostatische Hypotonie und anticholinerge Effekte wie Mundtrockenheit, Akkommodationsstörungen, Miktionsstörungen und Obstipation.
Mechanism:
Terbinafin hemmt CYP2D6 und damit auch den Metabolismus von Desipramin.
Measures:
Bei Beginn der Terbinafintherapie sollten die Desipramindosis reduziert werden. Desipraminspiegel monitorisieren. Alternative zu Terbinafin wäre beispielsweise Itraconazol. |
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| 6151 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6151
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
M01AB01
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 7274 |
Erhöhte Amitriptylinkonzentrationen - serotonerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Durch die Hemmung des Amitriptylinabbaus können vermehrte u…
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Level 13 |
Grp1: N06AB05
Grp2: N06AA09
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Erhöhte Amitriptylinkonzentrationen - serotonerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
7274
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB05
Group 2:
N06AA09
Effect:
Durch die Hemmung des Amitriptylinabbaus können vermehrte unerwünschte Wirkungen der Amitriptylintherapie auftreten, wie z.B. anticholinerge Symptome. Zudem kann es unter der Kombination zu einer gewissen serotonergen Potenzierung kommen. Beide Substanzen können die QT-Zeit verlängern.
Mechanism:
Paroxetin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann dadurch den Abbau von Amitriptylin hemmen mit der Folge erhöhter Amitriptylinkonzentrationen. Zudem wirken beiden Substanzen auf das Serotoninsystem.
Measures:
Falls die Kombination erforderlich ist: Bei Neubeginn von Amitriptylin unter Paroxetintherapie niedrige Startdosis, vorsichtiges Aufdosieren von Amitriptylin und Plasmakonzentrationskontrolle von Amitriptylin. Bei Neugebinn von Paroxetin unter Amitriptylin Dosisreduktion von Amitriptylin erwägen. A… |
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| 336 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin …
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Level 13 |
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AA02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
336
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA14
Group 2:
N05AA02
Effect:
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin als auch Moxifloxacin können die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Ist die Kombination erforderlich, regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit durchführen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Die Kombination aus Moxifloxacin und Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ wie Levomepromazin ist gemäss Kompendium sogar kontraindiziert. |
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