Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 13027 |
Erhöhtes Risiko für Serotonintoxizität
Es besteht ein erhöhtes Risiko für Serotonin-vermittelte un…
|
Level 11 |
Grp1: G04BX14
Grp2: N06AB06
|
Erhöhtes Risiko für Serotonintoxizität
Interaction No:
13027
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BX14
Group 2:
N06AB06
Effect:
Es besteht ein erhöhtes Risiko für Serotonin-vermittelte unerwünschte Effekte wie Somnolenz, gastrointestinale Störungen, Tachykardie, Tremor, Agitation und Schwindel. Daher ist die Kombination gemäss Fachinformation für Dapoxetin kontraindiziert.
Mechanism:
Dapoxetin entfaltet seine Wirkung über eine Inhibition des Serotonintransportes. In Kombination mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern kann es zu additiven serotonergen Effekten kommen. Zudem kann der Abbau von Dapoxetin via CYP2D6/CYP34 gehemmt werden.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Dapoxetin sollte nicht innerhalb von 14 Tagen nach Absetzen von SSRI eingenommen werden. Eine Therapie mit SSRI sollte zudem erst 7 Tage nach Absetzen von Dapoxetin eingeleitet werden. |
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| 435 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: V08CA11
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
435
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
V08CA11
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13030 |
Erhöhtes Risiko für Serotonintoxizität
Es besteht ein erhöhtes Risiko für Serotonin-vermittelte un…
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Level 11 |
Grp1: N06AB10
Grp2: G04BX14
|
Erhöhtes Risiko für Serotonintoxizität
Interaction No:
13030
Relevance:
Level 11
Group 1:
N06AB10
Group 2:
G04BX14
Effect:
Es besteht ein erhöhtes Risiko für Serotonin-vermittelte unerwünschte Effekte wie Somnolenz, gastrointestinale Störungen, Tachykardie, Tremor, Agitation und Schwindel. Daher ist die Kombination gemäss Fachinformation für Dapoxetin kontraindiziert.
Mechanism:
Dapoxetin entfaltet seine Wirkung über eine Inhibition des Serotonintransportes. In Kombination mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern kann es zu additiven serotonergen Effekten kommen. Zudem kann der Abbau von Dapoxetin via CYP2D6/CYP34 gehemmt werden.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Dapoxetin sollte nicht innerhalb von 14 Tagen nach Absetzen von SSRI eingenommen werden. Eine Therapie mit SSRI sollte zudem erst 7 Tage nach Absetzen von Dapoxetin eingeleitet werden. |
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| 436 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: V08CA11
Grp2: C01BD07
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
436
Relevance:
Level 11
Group 1:
V08CA11
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13032 |
Erhöhtes Risiko für Serotonintoxizität
Unter Fluoxetin waren Cmax und AUC von Dapoxetin um 50% bzw…
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Level 11 |
Grp1: N06AB03
Grp2: G04BX14
|
Erhöhtes Risiko für Serotonintoxizität
Interaction No:
13032
Relevance:
Level 11
Group 1:
N06AB03
Group 2:
G04BX14
Effect:
Unter Fluoxetin waren Cmax und AUC von Dapoxetin um 50% bzw. 88% erhöht. Es besteht ein vermehrtes Risiko für Serotonin-vermittelte unerwünschte Effekte wie Somnolenz, gastrointestinale Störungen, Tachykardie, Tremor, Agitation und Schwindel. Daher ist die Kombination gemäss Fachinformation für Dap…
Mechanism:
Dapoxetin entfaltet seine Wirkung über eine Inhibition des Serotonintransportes. Der Arzneistoff wird hauptsächlich über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. In Kombination mit Fluoxetin oder Paroxetin, selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und potenten CYP2D6-Hemmern, kann es zu additiven serotone…
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Dapoxetin sollte nicht innerhalb von 14 Tagen nach Absetzen von SSRI eingenommen werden. Eine Therapie mit SSRI sollte zudem erst 7 Tage nach Absetzen von Dapoxetin eingeleitet werden. |
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| 437 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: J01FA10
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
437
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
J01FA10
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 406 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: N06AA09
Grp2: J01MA02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
406
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AA09
Group 2:
J01MA02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 407 |
QT-Zeit-Verlängerung
Amiodaron verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Var…
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Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: G04BE09
|
QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
407
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
G04BE09
Effect:
Amiodaron verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Vardenafil 10 mg täglich wurden vergleichbare QT-Zeit-Verlängerungen gefunden wie unter dem bekannten QT-Zeit-Verlängerer Moxifloxacin (8 msec für beide). Durch die additive QT-Zeit-Verlängerung erhöht sich in der Kombination aus Amiodaron und…
Mechanism:
Beide Substanzen können die QT-Zeit verlängern. Amiodaron hemmt zudem CYP3A4 moderat und kann darüber den Abbau von Vardenafil verzögern.
Measures:
Aufgrund des Risikos der additiven QT-Zeit-Verlängerung sollen Klasse-III-Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol) nicht mit Vardenafil kombiniert werden. Ist die Kombination zwingend erforderlich, müssen engmaschige EKG-Kontrollen erfolgen. |
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| 6013 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: N02BA51
Grp2: M01AB15
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6013
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA51
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 408 |
QT-Zeit-Verlängerung
Amiodaron verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Var…
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Level 13 |
Grp1: G04BE09
Grp2: C01BD01
|
QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
408
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BE09
Group 2:
C01BD01
Effect:
Amiodaron verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Vardenafil 10 mg täglich wurden vergleichbare QT-Zeit-Verlängerungen gefunden wie unter dem bekannten QT-Zeit-Verlängerer Moxifloxacin (8 msec für beide). Durch die additive QT-Zeit-Verlängerung erhöht sich in der Kombination aus Amiodaron und…
Mechanism:
Beide Substanzen können die QT-Zeit verlängern. Amiodaron hemmt zudem CYP3A4 moderat und kann darüber den Abbau von Vardenafil verzögern.
Measures:
Aufgrund des Risikos der additiven QT-Zeit-Verlängerung sollen Klasse-III-Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol) nicht mit Vardenafil kombiniert werden. Ist die Kombination zwingend erforderlich, müssen engmaschige EKG-Kontrollen erfolgen. |
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| 405 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA02
Grp2: N06AA09
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
405
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA02
Group 2:
N06AA09
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 6012 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: B01AC30
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6012
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB15
Group 2:
B01AC30
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6014 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: N02BA51
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6014
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB15
Group 2:
N02BA51
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 402 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA06
Grp2: N05AD05
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
402
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA06
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben. |
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| 5977 |
Verringerte Dabigatrankonzentrationen möglich
Via Induktion von P-Glykoprotein kann Carbamazepin die Dabi…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AE07
|
Verringerte Dabigatrankonzentrationen möglich
Interaction No:
5977
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
B01AE07
Effect:
Via Induktion von P-Glykoprotein kann Carbamazepin die Dabigatranspiegel potentielll senken, was mit einer reduzierten antikoagulatorischen Wirkung einhergehen könnte. Rifampicin, welches ebenfalls P-gp induziert, senkt gemäss Herstellerangaben die AUC von Dabigatran um 67%. Auch mit Carbamazepin s…
Mechanism:
Dabigatranetexilat ist Substrat des Transportproteins P-Glykoprotein, Carbamazepin induziert P-Glykoprotein.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da die antikoagulatorische Wirkung von Dabigatran vermindert sein kann. Es empfiehlt sich eine Antiepileptikum einzusetzen, das nicht P-gp induziert. |
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| 5978 |
Verringerte Apixabankonzentrationen möglich
Rifampicin, ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp senkte…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AF02
|
Verringerte Apixabankonzentrationen möglich
Interaction No:
5978
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
B01AF02
Effect:
Rifampicin, ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp senkte die Plasmaspiegel von Apixaban um 54% (AUC). Auch Carbamazepin kann via CYP3A4- und P-gp-Induktion die Plasmaspiegel von Apixaban verringern, wenngleich das Ausmass nicht bekannt ist, da die Kombination bisher in Studien nicht untersucht …
Mechanism:
Carbamazepin induziert CYP3A4 und den Transporter P-gp und kann darüber die Plasmaspiegel von Apixaban reduzieren.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da die antikoagulatorische Wirkung von Apixaban vermindert sein kann. Es empfiehlt sich eine Antiepileptikum einzusetzen, das nicht CYP3A4 bzw. P-gp induziert. |
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| 5975 |
Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampi…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Interaction No:
5975
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AF01
Effect:
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampicin führte gemäss Angaben des Herstellers zu einer ungefähr 50%-igen Verminderung der AUC von Rivaroxaban (und zu einem 22%igen Abfall der Cmax), mit einer proportional verlaufenden Verminderung seiner Wirkungen.
Mechanism:
Rifampicin induziert CYP3A4 und P-gp und verstärkt damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da eine signifikante Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban bis hin zum Wirkverlust potentiell auftreten kann. Die Fachinformation (Xarelto) gibt hingegen an, dass starke CYP 3A4 Induktoren bei Patienten, die mit Xarelto behandelt werden, nur mit Vorsicht glei… |
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| 409 |
QT-Zeit-Verlängerung
Sotalol verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Varde…
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Level 13 |
Grp1: C07AA07
Grp2: G04BE09
|
QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
409
Relevance:
Level 13
Group 1:
C07AA07
Group 2:
G04BE09
Effect:
Sotalol verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Vardenafil 10 mg täglich wurden vergleichbare QT-Zeit-Verlängerungen gefunden wie unter dem bekannten QT-Zeit-Verlängerer Moxifloxacin (8 msec für beide). Durch die additive QT-Zeit-Verlängerung erhöht sich in der Kombination aus Sotalol und Var…
Mechanism:
Beide Substanzen können die QT-Zeit verlängern.
Measures:
Aufgrund des Risikos der additiven QT-Zeit-Verlängerung sollen Klasse-III-Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol) nicht mit Vardenafil kombiniert werden. Ist die Kombination zwingend erforderlich, müssen engmaschige EKG-Kontrollen erfolgen. |
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| 6011 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: B01AC30
Grp2: M01AB15
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6011
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC30
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6015 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: B01AC06
Grp2: M01AB15
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6015
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC06
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
|||
| 5924 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5924
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Phenprocoumon mit anderen Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 311 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen, erhöhte Amitriptylinkonzentrationen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich, in…
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Level 13 |
Grp1: N05AA02
Grp2: N06AA09
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen, erhöhte Amitriptylinkonzentrationen
Interaction No:
311
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AA02
Group 2:
N06AA09
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich, insbesondere bei hohen Dosierungen, die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Die erhöhten Amitriptylinkonzentrationen können mit vermehrten Nebe…
Mechanism:
Levomepromazin ist ein starker Inhibitor von CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Amitriptylin hemmen. In vitro hemmt Amitriptylin auch CYP2D6, inwieweit der Metabolismus von Levomepromazin beeinflusst wird, ist aber nicht bekannt. Zudem pharmakodynamisch additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei hohen Dosierungen und Änderungen der medikamentösen Therapie. Auch Monitorisieren von zentralnervösen und anticholinergen Nebenwirkungen (cave: beide Susbtanzen haben anticholinerge Effekte, Amitriptylin-Plasmakonzentrationen können ansteige… |
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| 395 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N05AD05
Grp2: J01MA14
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
395
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AD05
Group 2:
J01MA14
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades des pointes zu haben. |
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| 410 |
QT-Zeit-Verlängerung
Sotalol verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Varde…
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Level 13 |
Grp1: G04BE09
Grp2: C07AA07
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QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
410
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BE09
Group 2:
C07AA07
Effect:
Sotalol verlängert bekanntermassen die QT-Zeit. Unter Vardenafil 10 mg täglich wurden vergleichbare QT-Zeit-Verlängerungen gefunden wie unter dem bekannten QT-Zeit-Verlängerer Moxifloxacin (8 msec für beide). Durch die additive QT-Zeit-Verlängerung erhöht sich in der Kombination aus Sotalol und Var…
Mechanism:
Beide Substanzen können die QT-Zeit verlängern.
Measures:
Aufgrund des Risikos der additiven QT-Zeit-Verlängerung sollen Klasse-III-Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol) nicht mit Vardenafil kombiniert werden. Ist die Kombination zwingend erforderlich, müssen engmaschige EKG-Kontrollen erfolgen. |
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| 396 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AD05
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
396
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA14
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades des pointes zu haben. |
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