Base de données des interactions médicamenteuses
| Numéro | Titre | Niveau | Groupes |
|---|---|---|---|
| 7391 |
Erhöhte Lamotriginkonzentrationen, veränderte Valproatkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Die Lamotriginhalbwertszeit verlängert sich in der Kombinat…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AG01
Grp2: N03AX09
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Erhöhte Lamotriginkonzentrationen, veränderte Valproatkonzentrationen nicht ausgeschlossen
N° d'interaction:
7391
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AG01
Groupe 2:
N03AX09
Effet:
Die Lamotriginhalbwertszeit verlängert sich in der Kombination mit Valproinsäure von ca. 24h auf ca. 40-60h. Ein relevanter Anstieg der Plasmakonzentrationen von Lamotrigin mit dem erhöhten Risiko für unerwünschte Wirkungen (u.a. schwere Hautreaktionen bis hin zur toxischen epidermalen Nekrolyse) …
Mécanisme:
Valproinsäure hemmt die Glucuronidierung und darüber den Abbau von Lamotrigin.
Mesures:
Wird Valproinsäure mit Lamotrigin kombiniert bzw. zu einer bestehenden Therapie mit Valproinsäure hinzugefügt, sollte Lamotrigin bei Erwachsenen wie folgt aufdosiert werden: Woche 1+2: 25 mg Lamotrigin jeden 2. Tag, Woche 3+4: 25 mg Lamotrigin 1x täglich, Woche 5: 50 mg Lamotrigin 1x täglich oder 2… |
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| 7392 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Möglicherweise erhöhte Carbamazepin-Konzentrationen und ver…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB03
Grp2: N03AF01
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Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7392
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB03
Groupe 2:
N03AF01
Effet:
Möglicherweise erhöhte Carbamazepin-Konzentrationen und verstärktes Risiko serotonerger Nebenwirkungen.
Mécanisme:
Fluoxetin kann den Abbau von Carbamazepin via CYP3A4 hemmen
Mesures:
Wenn Fluoxetin zu Carbamazepin hinzugefügt wird auf verstärkte Nebenwirkungen von Carbamazepin achten, eventuell die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen überwachen und Dosis anpassen (ebenfalls bei Absetzen von Fluoxetin, möglicherweise werden dann höhere Carbamazepin-Dosierungen erforderlich). |
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| 7393 |
Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation kann Sultiam die Plasmakonzentration…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: N03AB02
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Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
N° d'interaction:
7393
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AX03
Groupe 2:
N03AB02
Effet:
Gemäss Fachinformation kann Sultiam die Plasmakonzentration von Phenytoin beträchtlich erhöhen. Bereits in den 60er-70er Jahren wurde die Interaktion in verschiedenen Studien und Fallberichten beschrieben, z.T. kam es zu Phenytoinintoxikationen.
Mécanisme:
Sultiam inhibiert CYP2C-Cytochrome und kann darüber den Abbau von Phenytoin hemmen.
Mesures:
Bei Kombination von Phenytoin und Sultiam niedrigere Phenytoin-Startdosierung wählen, bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenytoin-Therapie Phenytoindosisreduktion erwägen. In jedem Fall engmaschige Spiegelkontrollen von Phenytoin durchführen, insbesondere bei Niereninsuffizienz. |
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| 7395 |
Erhöhte Valproatkonzentrationen
Gemäss Fachinformation verringert Felbamat die Clearance vo…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AX10
Grp2: N03AG01
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Erhöhte Valproatkonzentrationen
N° d'interaction:
7395
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AX10
Groupe 2:
N03AG01
Effet:
Gemäss Fachinformation verringert Felbamat die Clearance von Valproat um 22-55%, mit einem entsprechenden Anstieg der Valproatkonzentrationen im Plasma. Die Clearance von Felbamat sinkt um ca. 16% (vermutlich klinisch nicht relevant). In einer Studie erhöhte Felbamat (1200-2400 mg/d) die steady-st…
Mécanisme:
Unklar, Hemmung des oxidativen Metabolismus von Valproat
Mesures:
Valproat-Plasmakonzentrationen regelmässig monitorisieren (bei Beginn der Kombination, bei Dosisänderung oder Absetzen von Felbamat) und die Dosis ggf. anpassen. Bei Hinzufügen von Felbamat zu Valproat ist zu erwarten, dass die Valproatdosis zunächst um 30-50% reduziert werden muss. |
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| 7397 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Die Kombination von Terbinafin und Metoprolol wurde in Stud…
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Niveau 14 |
Grp1: D01BA02
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7397
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
D01BA02
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Die Kombination von Terbinafin und Metoprolol wurde in Studien nicht untersucht. Aufgrund des starken Hemmpotentials von Terbinafin auf CYP2D6 ist jedoch ein Anstieg der Metoprolol-Plasmakonzentrationen zu erwarten. Mögliche Folgen einer verstärkten Metoprololwirkung sind: Bradykardie und Hypotonie.
Mécanisme:
Terbinafin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Metoprolol hemmen.
Mesures:
Herzfrequenz und Blutdruck sicherheitshalber monitorisieren und ggf Dosis von Metoprolol anpassen. |
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| 7398 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Die AUC von Metoprolol ist um das Achtfache erhöht. Dies fü…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7398
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB05
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Die AUC von Metoprolol ist um das Achtfache erhöht. Dies führt zu einer verstärkten Wirkung von Metoprolol. Mögliche Folgen: Bradykardie, Hypotonie und wegen der unvollständigen Kardioselektivität von Metoprolol auch eine Bronchokonstriktion.
Mécanisme:
Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Metoprolol.
Mesures:
Die Kombination von Metoprolol und Paroxetin sollte vermieden werden. Besser ein anderes Antidepressivum,welches nicht CYP2D6 hemmt, oder ein anderer Betablocker wählen. Ist die Kombination unumgänglich, Metoprololdosis reduzieren und Patient klinisch monitorisieren. |
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| 7400 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Das Hinzufügen von Bupropion zu Metoprolol führte bei einem…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7400
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AX12
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Das Hinzufügen von Bupropion zu Metoprolol führte bei einem Patienten zu Bradykardie von 40/Min, Dyspnoe und starker Müdigkeit. Bupropion ist ein starker Hemmer von CYP2D6. In Kombination mit Paroxetin, einem anderen starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Metoprolol um das Achtfache. D…
Mécanisme:
Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Metoprolol gehemmt.
Mesures:
Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Metoprolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Metoprolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion Dosisreduktion von Metoprolol erwägen. |
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| 7401 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination …
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Niveau 14 |
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7401
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AX12
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination mit dem CYP2D6-Hemmer Bupropion erhöht sein. In der Kombination mit Fluoxetin, einem ebenfalls starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Nebivolol um das 8-fache (US-amerikanische Fachinformation). Mögliche Folgen sind u.a.: Brady…
Mécanisme:
Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Nebivolol gehemmt.
Mesures:
Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Nebivolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Nebivolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion engmaschige Kontrolle von Herzfrequenz und Blutdruck und ggf. Dosisreduktion von Nebivolol. |
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| 7403 |
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Die AUC von Nifedipin ist in Kombination mit Cimetidin um r…
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Niveau 14 |
Grp1: A02BA01
Grp2: C08CA11
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Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
N° d'interaction:
7403
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
A02BA01
Groupe 2:
C08CA11
Effet:
Die AUC von Nifedipin ist in Kombination mit Cimetidin um rund 80% erhöht. Mögliche Folgen: Kopfschmerzen, periphere Ödeme, Hypotonie, Tachykardie.
Mécanisme:
Cimetidin hemmt den hepatischen Metabolismus von Nifedipin.
Mesures:
Herzfunktion klinisch monitorisieren: Blutdruck und Herzfrequenz regelmässig kontrollieren. Bei Bedarf Nifedipindosis reduzieren. |
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| 7404 |
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöht…
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Niveau 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C08CA05
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Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
N° d'interaction:
7404
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
J01FA09
Groupe 2:
C08CA05
Effet:
Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöhten Risiko für Hypotonie und/oder Bradykardie kommen. In einem Fallbericht wird als Folge dieser Interaktion sogar ein Schockzustand beschrieben.
Mécanisme:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Nifedipin.
Mesures:
Patient klinisch auf Hypotonie und Bradykardie monitorisieren. Bei Bedarf Nifedipindosis anpassen. |
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| 7406 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7406
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB03
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.
Mécanisme:
Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. |
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| 7407 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7407
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB05
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.
Mécanisme:
Paroxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. |
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| 7408 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
In einem Fallbericht führte 20mg Fluoxetin zwei Tage nach E…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7408
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB03
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
In einem Fallbericht führte 20mg Fluoxetin zwei Tage nach Einsetzen bei einem Patienten unter Metoprolol 100mg/d zu einer Bradykardie. Für Paroxetin, einen ebenfalls starken Inhibitor von CYP2D6, wurde ein Anstieg der Metoprolol-AUC um das 4-8 fache beschrieben. Mögliche Folgen der verstärkten Meto…
Mécanisme:
Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Metoprolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. |
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| 7409 |
Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Expositi…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DA01
Grp2: C03DA04
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Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
N° d'interaction:
7409
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DA01
Groupe 2:
C03DA04
Effet:
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Exposition bei Kombination mit Verapamil (AUC-Anstieg bis 2-fach). Dies kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen von Eplerenon erhöhen (u.a. Hyperkaliämie, Schwindel, Hypotonie).
Mécanisme:
Diltiazem hemmt CYP3A4 mässig stark und darüber auch den Abbau von Eplerenon.
Mesures:
Bei Kombination von Eplerenon mit Verapamil sollte die tägliche Eplerenondosierung auf maximal 25 mg begrenzt werden. |
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| 7410 |
Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Expositi…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: C03DA04
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Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
N° d'interaction:
7410
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DB01
Groupe 2:
C03DA04
Effet:
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Exposition bei Kombination mit Diltiazem (AUC-Anstieg bis 2-fach). Dies kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen von Eplerenon erhöhen (u.a. Hyperkaliämie, Schwindel, Hypotonie).
Mécanisme:
Verapamil hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Eplerenon.
Mesures:
Bei Kombination von Eplerenon mit Diltiazem sollte die tägliche Eplerenondosierung auf maximal 25 mg begrenzt werden. |
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| 7411 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
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Niveau 14 |
Grp1: N05CM20
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7411
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.
Mécanisme:
Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.
Mesures:
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden. |
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| 7412 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
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Niveau 14 |
Grp1: N05CM20
Grp2: C07CB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7412
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
C07CB02
Effet:
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.
Mécanisme:
Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.
Mesures:
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden. |
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| 7413 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
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Niveau 14 |
Grp1: N05CM20
Grp2: C07FB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7413
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
C07FB02
Effet:
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.
Mécanisme:
Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.
Mesures:
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden. |
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| 7415 |
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
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Niveau 14 |
Grp1: G03AA12
Grp2: M03BX02
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Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
N° d'interaction:
7415
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
G03AA12
Groupe 2:
M03BX02
Effet:
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.
Mécanisme:
Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.
Mesures:
Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf… |
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| 7417 |
Erhöhte Triazolamkonzentrationen
Clarithromycin 500 mg 2x täglich erhöhte die AUC und maxima…
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Niveau 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: N05CD05
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Erhöhte Triazolamkonzentrationen
N° d'interaction:
7417
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
J01FA09
Groupe 2:
N05CD05
Effet:
Clarithromycin 500 mg 2x täglich erhöhte die AUC und maximale Plasmakonzentration einer Einzeldosis Triazolam 0.125 mg bei 12 gesunden Probanden auf das 5.25- und 2-fache. Die Halbwertszeit von Triazolam verlängerte sich von 2.7 auf 8.3h. Dies kann mit verstärkter und verlängerter Sedation und weit…
Mécanisme:
Clarithromycin hemmt den Abbau von Triazolam über CYP3A4.
Mesures:
Monitorisieren hinsichtlich verstärkter ZNS-Depression unter Triazolam. Dosisreduktion von Triazolam (um ca. 50%) erwägen. Alternativ könnten Lorazepam oder Oxazepam anstelle von Triazolam eingesetzt werden, welche nicht mit CYP3A4-Hemmern interagieren. |
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| 7418 |
Erhöhte Triazolamkonzentrationen
Erythromycin verdoppelte die AUC von Triazolam und verlänge…
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Niveau 14 |
Grp1: J01FA01
Grp2: N05CD05
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Erhöhte Triazolamkonzentrationen
N° d'interaction:
7418
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
J01FA01
Groupe 2:
N05CD05
Effet:
Erythromycin verdoppelte die AUC von Triazolam und verlängerte die Eliminationshalbwertszeit von 3.5 auf 5.9h bei 12 gesunden Probanden. In der Kombination mit Erythromycin traten vermehrt Schwindel, psychomotorische und Gedächtnisstörungen auf.
Mécanisme:
Erythromycin hemmt den Abbau von Triazolam über CYP3A4.
Mesures:
Monitorisieren hinsichtlich verstärkter ZNS-Depression unter Triazolam. Dosisreduktion von Triazolam (um ca. 50%) erwägen. Alternativ könnten Lorazepam oder Oxazepam anstelle von Triazolam eingesetzt werden, welche nicht mit CYP3A4-Hemmern interagieren. |
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| 7421 |
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Bei 30 Patienten, bei denen eine Bypass-Operation durchgefü…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: N05CD08
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Erhöhte Midazolamkonzentrationen
N° d'interaction:
7421
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DB01
Groupe 2:
N05CD08
Effet:
Bei 30 Patienten, bei denen eine Bypass-Operation durchgeführt wurde, führte die Kombination von Diltiazem (1x60mg, danach 0.1mg/kg/h i.v.) mit Midazolam (0.1mg/kg) zu einem Anstieg der Midazolam-AUC um 24%, während sich die Halbwertszeit von Midazolam um 43% verlängerte. Zudem führte die Gabe von …
Mécanisme:
Midazolam wird fast ausschliesslich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem in relevantem Ausmass inhibiert wird. Dies führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Midazolam.
Mesures:
Bei einer Kombination von Diltiazem mit Midazolam sollte zunächst eine niedrigere Midazolam-Dosis (in etwa die Hälfte der Standarddosis) eingesetzt und der Patient sorgfältig auf Zeichen einer Midazolam-Toxizität (Somnolenz,Verwirrtheit, Koordinationsschwierigkeiten, Reflexabschwächung) überwacht w… |
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| 7422 |
Erhöhte Diazepamkonzentrationen
Via Hemmung von CYP2C19 kann Sultiam die Plasmakonzentratio…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: N05BA01
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Erhöhte Diazepamkonzentrationen
N° d'interaction:
7422
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AX03
Groupe 2:
N05BA01
Effet:
Via Hemmung von CYP2C19 kann Sultiam die Plasmakonzentration von Diazepam erhöhen. Dies kann möglicherweise mit verstärkten UAW einhergehen (z.B. Schläfrigkeit, Schwindel).
Mécanisme:
Sultiam inhibiert CYP2C-Cytochrome und kann darüber den Abbau von Diazepam hemmen.
Mesures:
Verträglichkeit (z.B. vermehrte Sedation, Schwindel) klinisch monitorisieren, ggf. niedrigere Diazepamdosis wählen. |
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| 7423 |
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
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Niveau 14 |
Grp1: G03AA14
Grp2: M03BX02
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Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
N° d'interaction:
7423
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
G03AA14
Groupe 2:
M03BX02
Effet:
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.
Mécanisme:
Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.
Mesures:
Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf… |
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| 7424 |
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
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Niveau 14 |
Grp1: G03AA13
Grp2: M03BX02
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Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
N° d'interaction:
7424
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
G03AA13
Groupe 2:
M03BX02
Effet:
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.
Mécanisme:
Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.
Mesures:
Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf… |
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