Interactions médicamenteuses

Base de données des interactions médicamenteuses

Interactions (15 920)

Numéro Titre Niveau Groupes
5854
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden E…
Niveau 14
Grp1: C07AG02
Grp2: C08DB01

Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung

N° d'interaction: 5854
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C07AG02
Groupe 2: C08DB01
Effet:

Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden Einzelfälle von Überleitungsstörungen berichtet. Ein erhöhtes Risiko für höhergradige AV-Blockierungen, Senkung der Herzfrequenz, verstärkte Blutdrucksenkung und evtl. Auftreten einer Herzinsuffizienz kann somit bestehen.

Mécanisme:

Diltiazem als Calcium-Antagonist und Carvedilol als α1-, β1- und β2-Adrenozeptorblocker können sich in ihren blutdrucksenkenden und kardiodepressiven Eigenschaften ergänzen. Additive Effekte können auftreten.

Mesures:

Eine Überwachung des EKGs und des Blutdrucks ist notwendig, wenn die Kombination eingesetzt werden soll. Gemäss Schweizer Fachinformation sollten Calciumantagonisten während einer Behandlung mit Carvedilol nicht intravenös verabreicht werden.

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5856
INR-Abfall
Die Kombination von Acenocoumarol mit Barbexaclon führt zu …
Niveau 14
Grp1: N03AA04
Grp2: B01AA07

INR-Abfall

N° d'interaction: 5856
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AA04
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination von Acenocoumarol mit Barbexaclon führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin mit Phenobarbital gezeigt.

Mécanisme:

Das in Barbexaclon enthaltene Phenobarbital ist ein wirksamer Induktor u.a. von CYP2C9, welches am Acenocoumarol-Metabolismus wesentlich beteiligt ist. Dies führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen.

Mesures:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Barbexaclon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5872
INR-Abfall
Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu…
Niveau 14
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AA04

INR-Abfall

N° d'interaction: 5872
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AF01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.

Mécanisme:

Carbamazepin ist ein starker Induktor von CYP3A4 und induziert auch CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon beschleunigt.

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Stopp und Dosisänderung von Carbamazepin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5878
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen i…
Niveau 14
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC06

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

N° d'interaction: 5878
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: M01AE01
Groupe 2: B01AC06
Effet:

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins vermindert und das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöht.

Mécanisme:

Beide Substanzen kompetieren sich an der COX-1-Bindungsstelle.

Mesures:

Die Einnahme von Aspirin sollte 30 Minuten vor oder mindestens 8 Stunden nach der Einnahme von Ibuprofen erfolgen oder Wechsel der Analgesie zu Paracetamol.

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5879
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschi…
Niveau 14
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA04

Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall

N° d'interaction: 5879
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AB02
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschiedene Effekte: In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Phenytoin das Phenprocoumon aus der Plasmaeiweissbindung verdrängen kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend ni…

Mécanisme:

Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon induziert. Des Weiteren verdrängt Phenytoin Phenprocoumon vorübergehend kompetitiv aus der Plasmaeiweissbindung, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu einer erhöhten Phenprocoumonkonzen…

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5880
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in …
Niveau 14
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg möglich

N° d'interaction: 5880
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C10AA07
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Warfarin beschrieben. Zwei Studien, die den Einfluss von Rosuvastatin auf die Plasmakonzentrationen von Warfarin untersucht haben, kommen …

Mécanisme:

Acenocoumarol wird u.a. über CYP2C9 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.

Mesures:

Wird Rosuvastatin zu Acenocoumarol hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5881
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem…
Niveau 14
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg möglich

N° d'interaction: 5881
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C10AA07
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Acenocoumarol beschrieben. Für Phenprocoumon wurde dies bisher nicht berichtet, aber ein ähnlicher Effekt könnte auftreten. Zwei Studien, die d…

Mécanisme:

Phenprocoumon wird über CYP2C9 und CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.

Mesures:

Wird Rosuvastatin zu Phenprocoumon hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5883
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AB04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5883
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC06
Groupe 2: B01AB04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden.

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5895
Erhöhtes Blutungsrisiko
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blut…
Niveau 14
Grp1: N06AX21
Grp2: M01AB05

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5895
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AX21
Groupe 2: M01AB05
Effet:

Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen (Nasenbluten, Hämatome, Ekchymosen, Petechien, gastrointestinale Blutungen).

Mécanisme:

Unklar, wahrscheinlich wird die Thrombozytenaggregation durch die Hemmung der Serotonin-Aufnahme in die Thrombozyten gehemmt.

Mesures:

Diese Kombination sollte nur sorgfältig angewendet werden, insbesondere bei vorhandenen Risikofaktoren für verstärke Blutungsneigung. Patient klinisch auf verstärkte Blutungsneigung monitorisieren.

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5896
Erhöhtes Blutungsrisiko
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blut…
Niveau 14
Grp1: M01AB05
Grp2: N06AX21

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5896
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: M01AB05
Groupe 2: N06AX21
Effet:

Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen (Nasenbluten, Hämatome, Ekchymosen, Petechien, gastrointestinale Blutungen).

Mécanisme:

Unklar, wahrscheinlich wird die Thrombozytenaggregation durch die Hemmung der Serotonin-Aufnahme in die Thrombozyten gehemmt.

Mesures:

Diese Kombination sollte nur sorgfältig angewendet werden, insbesondere bei vorhandenen Risikofaktoren für verstärke Blutungsneigung. Patient klinisch auf verstärkte Blutungsneigung monitorisieren.

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5897
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5897
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC06
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsalicylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointest…

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5898
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AC06

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5898
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: B01AC06
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsalicylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointest…

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5900
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AB04
Grp2: N02BA01

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5900
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AB04
Groupe 2: N02BA01
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR.

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5901
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu ei…
Niveau 14
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA07

Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall

N° d'interaction: 5901
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AB02
Groupe 2: B01AA07
Effet:

In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Acenocoumarol von Phenytoin aus der Plasmaproteinbindung verdrängt werden kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend nimmt die Acenocoumarol-Clearance zu, was zu einer verminderten antiko…

Mécanisme:

Phenytoin erhöht über Induktion von CYP2C9 und CYP3A4 den Metabolismus von Acenocoumarol. Des Weiteren wird Acenocoumarol durch Phenytoin kompetitiv aus der Plasmaproteinbindung verdrängt, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu erhöhten freien Acenocoumarolkonzentrationen im Plasma k…

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5902
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5902
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BA51
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

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5903
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA51

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5903
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: N02BA51
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

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5904
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
Niveau 14
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg

N° d'interaction: 5904
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J01FA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome: Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.

Mécanisme:

Erythromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.

Mesures:

INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen.

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5899
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AB04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5899
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BA01
Groupe 2: B01AB04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR.

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5907
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Voriconazol kann zu e…
Niveau 14
Grp1: J02AC03
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5907
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AC03
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination von Acenocoumarol mit Voriconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von Warfarin mit Voriconazol gezeigt.

Mécanisme:

Voriconazol führt durch Inhibition u.a. von CYP2C9 und CYP3A4 zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Acenocoumarol.

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5908
INR-Abfall
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlich…
Niveau 14
Grp1: C02KX01
Grp2: B01AA07

INR-Abfall

N° d'interaction: 5908
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C02KX01
Groupe 2: B01AA07
Effet:

In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlichen Abfällen des INR, die eine Erhöhung der Warfarin-Dosis erforderten. Auch in Kombination von Bosentan mit Acenocoumarol ist ein Abfall der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verminderte antikoagulatorische Aktivität zu erwarten.

Mécanisme:

Bosentan induziert CYP2C9 und 3A4 und damit auch den Metabolismus von Acenocoumarol.

Mesures:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Bosentan. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

Fiche complète
5909
INR-Abfall
Die Kombination von Carbamazepin mit Coumarinen führt zu ei…
Niveau 14
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AA07

INR-Abfall

N° d'interaction: 5909
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AF01
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination von Carbamazepin mit Coumarinen führt zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.

Mécanisme:

Carbamazepin induziert CYP2C9 mässig und erhöht darüber den Acenocoumarol-Metabolismus. Zu einem geringen Anteil ist auch die Induktion von CYP3A4 durch Carbamazepin am erhöhten Metabolismus beteiligt.

Mesures:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Carbamazepin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

Fiche complète
5910
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
Niveau 14
Grp1: A02BA01
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg

N° d'interaction: 5910
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: A02BA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome: Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.

Mécanisme:

Cimetidin hemmt den hepatischen Metabolismus von Phenprocoumon.

Mesures:

INR engmaschig monitorisieren, insbesondere bei Änderung der Cimetidintherapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen.

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5912
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Fluconazol führt zu e…
Niveau 14
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5912
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AC01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Die Kombination von Phenprocoumon mit Fluconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Bei 3/6 Frauen unter stabiler oraler Antikoagulation mit Warfarin, welches auch grossteil…

Mécanisme:

Fluconazol vermindert den Phenprocoumon-Metabolismus via Inhibition von CYP2C9 sowie in geringerem Masse CYP3A4. Dadurch kommt es zum Anstieg der Phenprocoumon-Konzentration.

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

Fiche complète
5915
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AA07

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5915
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC04
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet und hat sich als wirksam erwiesen. Falls die Kombination erforderlich ist, den Patienten klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisieren. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmä…

Fiche complète
5916
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AA07
Grp2: B01AC04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5916
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA07
Groupe 2: B01AC04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet und hat sich als wirksam erwiesen. Falls die Kombination erforderlich ist, den Patienten klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisieren. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmä…

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