Base de données des interactions médicamenteuses
| Numéro | Titre | Niveau | Groupes |
|---|---|---|---|
| 7385 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: N03AF01
|
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7385
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DB01
Groupe 2:
N03AF01
Effet:
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-Konzentrationen durch Diltiazem dokumentiert. In einem Fall erhöhten sich die Carbamazepin-Konzentrationen 3 Tage nach Hinzufügen von Diltiazem 3x60 mg täglich. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-T…
Mécanisme:
Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Diltiazem-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Diltiazem metabolis…
Mesures:
Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Diltiazem zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do… |
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| 7386 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: C08DB01
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Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7386
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AF01
Groupe 2:
C08DB01
Effet:
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-Konzentrationen durch Diltiazem dokumentiert. In einem Fall erhöhten sich die Carbamazepin-Konzentrationen 3 Tage nach Hinzufügen von Diltiazem 3x60 mg täglich. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-T…
Mécanisme:
Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Diltiazem-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Diltiazem metabolis…
Mesures:
Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Diltiazem zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do… |
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| 7387 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, füh…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DA01
Grp2: N03AF01
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Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7387
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DA01
Groupe 2:
N03AF01
Effet:
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, führte das Hinzufügen von Verapamil 120 mg 3xtäglich innerhalb von 3 Tagen zu Neurotoxizität und einer im Mittel um 40% reduzierten Carbamazepin-Clearance. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-Toxizität…
Mécanisme:
Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Verapamil gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Verapamil-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Verapamil metabolis…
Mesures:
Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Verapamil zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do… |
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| 7388 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, füh…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: C08DA01
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Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7388
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AF01
Groupe 2:
C08DA01
Effet:
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, führte das Hinzufügen von Verapamil 120 mg 3xtäglich innerhalb von 3 Tagen zu Neurotoxizität und einer im Mittel um 40% reduzierten Carbamazepin-Clearance. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-Toxizität…
Mécanisme:
Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Verapamil gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Verapamil-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Verapamil metabolis…
Mesures:
Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Verapamil zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do… |
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| 7389 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Danazol bewirkt in etwa eine Verdoppelung der Carbamazepin-…
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Niveau 14 |
Grp1: G03XA01
Grp2: N03AF01
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Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7389
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
G03XA01
Groupe 2:
N03AF01
Effet:
Danazol bewirkt in etwa eine Verdoppelung der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen. In einer Studie traten bei 5/6 Patienten 7-30 Tage nach Hinzufügen von Danazol 400-600 mg/d Zeichen einer Carbamazepin-Toxizität auf (Letharge, Ataxie, Schwindel, Verschwommensehen).
Mécanisme:
Danazol erhöht die Carbamazepinkonzentrationen durch Inhibition des hepatischen Metabolismus (vermutlich via CYP3A4).
Mesures:
Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Danazol zu Carbamazepin (erste 4-6 Wochen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. |
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| 7390 |
Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Erhöhte Phenytoinspiegel sind möglich. Mögliche Folgen: Ata…
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Niveau 14 |
Grp1: N06BA04
Grp2: N03AB02
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Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
N° d'interaction:
7390
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06BA04
Groupe 2:
N03AB02
Effet:
Erhöhte Phenytoinspiegel sind möglich. Mögliche Folgen: Ataxie, Hyperreflexie, Nystagmus und andere Sehstörungen, Tremor, Störungen der Merkfähigkeit und der intellektuellen Leistungsfähigkeit, Nausea.
Mécanisme:
Methylphenidat hemmt den Metabolimus von Phenytoin.
Mesures:
Phenytoinspiegel monitorisieren, insbesondere wenn die Dosierung von Methylphenidat geändert wird, eventuell Phenytoin-Dosis reduzieren. |
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| 7391 |
Erhöhte Lamotriginkonzentrationen, veränderte Valproatkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Die Lamotriginhalbwertszeit verlängert sich in der Kombinat…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AG01
Grp2: N03AX09
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Erhöhte Lamotriginkonzentrationen, veränderte Valproatkonzentrationen nicht ausgeschlossen
N° d'interaction:
7391
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AG01
Groupe 2:
N03AX09
Effet:
Die Lamotriginhalbwertszeit verlängert sich in der Kombination mit Valproinsäure von ca. 24h auf ca. 40-60h. Ein relevanter Anstieg der Plasmakonzentrationen von Lamotrigin mit dem erhöhten Risiko für unerwünschte Wirkungen (u.a. schwere Hautreaktionen bis hin zur toxischen epidermalen Nekrolyse) …
Mécanisme:
Valproinsäure hemmt die Glucuronidierung und darüber den Abbau von Lamotrigin.
Mesures:
Wird Valproinsäure mit Lamotrigin kombiniert bzw. zu einer bestehenden Therapie mit Valproinsäure hinzugefügt, sollte Lamotrigin bei Erwachsenen wie folgt aufdosiert werden: Woche 1+2: 25 mg Lamotrigin jeden 2. Tag, Woche 3+4: 25 mg Lamotrigin 1x täglich, Woche 5: 50 mg Lamotrigin 1x täglich oder 2… |
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| 7392 |
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Möglicherweise erhöhte Carbamazepin-Konzentrationen und ver…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB03
Grp2: N03AF01
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Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
N° d'interaction:
7392
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB03
Groupe 2:
N03AF01
Effet:
Möglicherweise erhöhte Carbamazepin-Konzentrationen und verstärktes Risiko serotonerger Nebenwirkungen.
Mécanisme:
Fluoxetin kann den Abbau von Carbamazepin via CYP3A4 hemmen
Mesures:
Wenn Fluoxetin zu Carbamazepin hinzugefügt wird auf verstärkte Nebenwirkungen von Carbamazepin achten, eventuell die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen überwachen und Dosis anpassen (ebenfalls bei Absetzen von Fluoxetin, möglicherweise werden dann höhere Carbamazepin-Dosierungen erforderlich). |
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| 7393 |
Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation kann Sultiam die Plasmakonzentration…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: N03AB02
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Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
N° d'interaction:
7393
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AX03
Groupe 2:
N03AB02
Effet:
Gemäss Fachinformation kann Sultiam die Plasmakonzentration von Phenytoin beträchtlich erhöhen. Bereits in den 60er-70er Jahren wurde die Interaktion in verschiedenen Studien und Fallberichten beschrieben, z.T. kam es zu Phenytoinintoxikationen.
Mécanisme:
Sultiam inhibiert CYP2C-Cytochrome und kann darüber den Abbau von Phenytoin hemmen.
Mesures:
Bei Kombination von Phenytoin und Sultiam niedrigere Phenytoin-Startdosierung wählen, bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenytoin-Therapie Phenytoindosisreduktion erwägen. In jedem Fall engmaschige Spiegelkontrollen von Phenytoin durchführen, insbesondere bei Niereninsuffizienz. |
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| 7395 |
Erhöhte Valproatkonzentrationen
Gemäss Fachinformation verringert Felbamat die Clearance vo…
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Niveau 14 |
Grp1: N03AX10
Grp2: N03AG01
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Erhöhte Valproatkonzentrationen
N° d'interaction:
7395
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N03AX10
Groupe 2:
N03AG01
Effet:
Gemäss Fachinformation verringert Felbamat die Clearance von Valproat um 22-55%, mit einem entsprechenden Anstieg der Valproatkonzentrationen im Plasma. Die Clearance von Felbamat sinkt um ca. 16% (vermutlich klinisch nicht relevant). In einer Studie erhöhte Felbamat (1200-2400 mg/d) die steady-st…
Mécanisme:
Unklar, Hemmung des oxidativen Metabolismus von Valproat
Mesures:
Valproat-Plasmakonzentrationen regelmässig monitorisieren (bei Beginn der Kombination, bei Dosisänderung oder Absetzen von Felbamat) und die Dosis ggf. anpassen. Bei Hinzufügen von Felbamat zu Valproat ist zu erwarten, dass die Valproatdosis zunächst um 30-50% reduziert werden muss. |
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| 7397 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Die Kombination von Terbinafin und Metoprolol wurde in Stud…
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Niveau 14 |
Grp1: D01BA02
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7397
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
D01BA02
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Die Kombination von Terbinafin und Metoprolol wurde in Studien nicht untersucht. Aufgrund des starken Hemmpotentials von Terbinafin auf CYP2D6 ist jedoch ein Anstieg der Metoprolol-Plasmakonzentrationen zu erwarten. Mögliche Folgen einer verstärkten Metoprololwirkung sind: Bradykardie und Hypotonie.
Mécanisme:
Terbinafin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Metoprolol hemmen.
Mesures:
Herzfrequenz und Blutdruck sicherheitshalber monitorisieren und ggf Dosis von Metoprolol anpassen. |
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| 7398 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Die AUC von Metoprolol ist um das Achtfache erhöht. Dies fü…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7398
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB05
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Die AUC von Metoprolol ist um das Achtfache erhöht. Dies führt zu einer verstärkten Wirkung von Metoprolol. Mögliche Folgen: Bradykardie, Hypotonie und wegen der unvollständigen Kardioselektivität von Metoprolol auch eine Bronchokonstriktion.
Mécanisme:
Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Metoprolol.
Mesures:
Die Kombination von Metoprolol und Paroxetin sollte vermieden werden. Besser ein anderes Antidepressivum,welches nicht CYP2D6 hemmt, oder ein anderer Betablocker wählen. Ist die Kombination unumgänglich, Metoprololdosis reduzieren und Patient klinisch monitorisieren. |
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| 7400 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Das Hinzufügen von Bupropion zu Metoprolol führte bei einem…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7400
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AX12
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Das Hinzufügen von Bupropion zu Metoprolol führte bei einem Patienten zu Bradykardie von 40/Min, Dyspnoe und starker Müdigkeit. Bupropion ist ein starker Hemmer von CYP2D6. In Kombination mit Paroxetin, einem anderen starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Metoprolol um das Achtfache. D…
Mécanisme:
Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Metoprolol gehemmt.
Mesures:
Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Metoprolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Metoprolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion Dosisreduktion von Metoprolol erwägen. |
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| 7401 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination …
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Niveau 14 |
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7401
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AX12
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination mit dem CYP2D6-Hemmer Bupropion erhöht sein. In der Kombination mit Fluoxetin, einem ebenfalls starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Nebivolol um das 8-fache (US-amerikanische Fachinformation). Mögliche Folgen sind u.a.: Brady…
Mécanisme:
Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Nebivolol gehemmt.
Mesures:
Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Nebivolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Nebivolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion engmaschige Kontrolle von Herzfrequenz und Blutdruck und ggf. Dosisreduktion von Nebivolol. |
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| 7402 |
Erhöhte Aliskirenkonzentrationen
Die AUC von Aliskiren ist bei der gleichzeitigen Gabe von A…
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Niveau 14 |
Grp1: C10AA05
Grp2: C09XA02
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Erhöhte Aliskirenkonzentrationen
N° d'interaction:
7402
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C10AA05
Groupe 2:
C09XA02
Effet:
Die AUC von Aliskiren ist bei der gleichzeitigen Gabe von Atorvastatin um rund 50% erhöht.
Mécanisme:
Einige Statine wie zum Beispiel Simvastatin und Atorvastatin hemmen das P-Glykoprotein und damit auch den Metabolismus von Aliskiren.
Mesures:
Der Patient sollte klinisch auf eine verstärkte Wirksamkeit von Aliskiren monitorisiert werden. Mögliche Symptome sind: Diarrhoe, Dyspepsie, Hypotension. Wenn nötig, Aliskirendosis anpassen. |
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| 7404 |
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöht…
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Niveau 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C08CA05
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Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
N° d'interaction:
7404
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
J01FA09
Groupe 2:
C08CA05
Effet:
Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöhten Risiko für Hypotonie und/oder Bradykardie kommen. In einem Fallbericht wird als Folge dieser Interaktion sogar ein Schockzustand beschrieben.
Mécanisme:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Nifedipin.
Mesures:
Patient klinisch auf Hypotonie und Bradykardie monitorisieren. Bei Bedarf Nifedipindosis anpassen. |
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| 7406 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7406
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB03
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.
Mécanisme:
Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. |
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| 7407 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7407
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB05
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.
Mécanisme:
Paroxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. |
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| 7408 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
In einem Fallbericht führte 20mg Fluoxetin zwei Tage nach E…
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Niveau 14 |
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7408
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N06AB03
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
In einem Fallbericht führte 20mg Fluoxetin zwei Tage nach Einsetzen bei einem Patienten unter Metoprolol 100mg/d zu einer Bradykardie. Für Paroxetin, einen ebenfalls starken Inhibitor von CYP2D6, wurde ein Anstieg der Metoprolol-AUC um das 4-8 fache beschrieben. Mögliche Folgen der verstärkten Meto…
Mécanisme:
Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Metoprolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. |
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| 7409 |
Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Expositi…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DA01
Grp2: C03DA04
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Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
N° d'interaction:
7409
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DA01
Groupe 2:
C03DA04
Effet:
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Exposition bei Kombination mit Verapamil (AUC-Anstieg bis 2-fach). Dies kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen von Eplerenon erhöhen (u.a. Hyperkaliämie, Schwindel, Hypotonie).
Mécanisme:
Diltiazem hemmt CYP3A4 mässig stark und darüber auch den Abbau von Eplerenon.
Mesures:
Bei Kombination von Eplerenon mit Verapamil sollte die tägliche Eplerenondosierung auf maximal 25 mg begrenzt werden. |
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| 7410 |
Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Expositi…
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Niveau 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: C03DA04
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Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
N° d'interaction:
7410
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
C08DB01
Groupe 2:
C03DA04
Effet:
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Exposition bei Kombination mit Diltiazem (AUC-Anstieg bis 2-fach). Dies kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen von Eplerenon erhöhen (u.a. Hyperkaliämie, Schwindel, Hypotonie).
Mécanisme:
Verapamil hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Eplerenon.
Mesures:
Bei Kombination von Eplerenon mit Diltiazem sollte die tägliche Eplerenondosierung auf maximal 25 mg begrenzt werden. |
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| 7411 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
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Niveau 14 |
Grp1: N05CM20
Grp2: C07AB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7411
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
C07AB02
Effet:
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.
Mécanisme:
Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.
Mesures:
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden. |
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| 7412 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
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Niveau 14 |
Grp1: N05CM20
Grp2: C07CB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7412
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
C07CB02
Effet:
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.
Mécanisme:
Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.
Mesures:
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden. |
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| 7413 |
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
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Niveau 14 |
Grp1: N05CM20
Grp2: C07FB02
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Erhöhte Metoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
7413
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
C07FB02
Effet:
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.
Mécanisme:
Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.
Mesures:
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden. |
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| 7415 |
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
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Niveau 14 |
Grp1: G03AA12
Grp2: M03BX02
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Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
N° d'interaction:
7415
Pertinence:
Niveau 14
Groupe 1:
G03AA12
Groupe 2:
M03BX02
Effet:
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.
Mécanisme:
Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.
Mesures:
Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf… |
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