Arzneimittelinteraktionen

Datenbank der Arzneimittelinteraktionen

Interaktionen (15.920)

Nummer Titel Stufe Gruppen
371
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
Stufe 13
Grp1: N04BB01
Grp2: A04AA01

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaktion Nr.: 371
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: N04BB01
Gruppe 2: A04AA01
Wirkung:

Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Auch Amantadin kann die QT-Zeit verlängern, vom Hersteller werden deshalb EKG-Kontrollen vor Therapiebeginn mit Amantadin, 1 und 3 Wochen danach, bei Dosiserhöhungen und ansonsten …

Mechanismus:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Massnahmen:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie/Dosis, bei iv-Applikation von Ondansetron, hoher Amantadin-Dosis und bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen). Laut Herstellerangabe…

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7965
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu…
Stufe 13
Grp1: N03AG01
Grp2: J01DH04

Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen

Interaktion Nr.: 7965
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: N03AG01
Gruppe 2: J01DH04
Wirkung:

Die Kombination von Carbapenemen mit Valproinsäure führt zu klinisch relevanter Erniedrigung der Valproinsäure-Plasmakonzentration um im Mittel 60%, welche mit einem mit erhöhtem Krampfanfallrisiko einhergeht. Die Interaktion ist zwar noch nicht für Valproinsäure und Doripenem beschrieben worden, a…

Mechanismus:

Der Mechanismus der Interaktion ist nicht vollständig geklärt. Postuliert werden verschiedene Faktoren: Hemmung intestinaler Transportmechanismen durch Carbapeneme, die zu einer verringerten Resorption von Valproinsäure führen; Inhibition der Hydrolyse von Valproinsäure-Glucuroniden/Induktion der V…

Massnahmen:

Die Kombination von Doripenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure können meist nur subtherapeutische Plasmakonzentrationen erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollten die Valproinsä…

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15673
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Stufe 13
Grp1: C09BA04
Grp2: C09XA52

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

Interaktion Nr.: 15673
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: C09BA04
Gruppe 2: C09XA52
Wirkung:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mechanismus:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Massnahmen:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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6154
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6154
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AE02
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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372
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
Stufe 13
Grp1: A04AA01
Grp2: N04BB01

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaktion Nr.: 372
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: A04AA01
Gruppe 2: N04BB01
Wirkung:

Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Auch Amantadin kann die QT-Zeit verlängern, vom Hersteller werden deshalb EKG-Kontrollen vor Therapiebeginn mit Amantadin, 1 und 3 Wochen danach, bei Dosiserhöhungen und ansonsten …

Mechanismus:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Massnahmen:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie/Dosis, bei iv-Applikation von Ondansetron, hoher Amantadin-Dosis und bei Risikofaktoren für Arrhythmien (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen). Laut Herstellerangabe…

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6158
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6158
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AB08
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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8086
Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen
Es sind stark erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen zu erwa…
Stufe 13
Grp1: N03AB02
Grp2: L04AD02

Erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen

Interaktion Nr.: 8086
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: N03AB02
Gruppe 2: L04AD02
Wirkung:

Es sind stark erniedrigte Tacrolimuskonzentrationen zu erwarten. In 2 Fallberichten waren 2-3-fache Tacrolimusdosen in der Kombination mit Phenytoin erforderlich. Auch ein Anstieg de Phenytoinkonzentrationen ist möglich.

Mechanismus:

Tacrolimus wird über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.

Massnahmen:

Kombination meiden. Von Vorteil wäre der Einsatz eines alternativen Antikonvulsivums, das nicht CYP3A4 induziert, wie z.B. Levetiracetam. Der Hersteller rät ebenfalls davon ab, Sirolimus mit starken Induktoren von CYP3A4 zu kombinieren.

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8087
Erniedrigte Temsirolimuskonzentrationen
Es sind erniedrigte Sirolimuskonzentrationen, dem aktiven M…
Stufe 13
Grp1: N03AB02
Grp2: L01XE09

Erniedrigte Temsirolimuskonzentrationen

Interaktion Nr.: 8087
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: N03AB02
Gruppe 2: L01XE09
Wirkung:

Es sind erniedrigte Sirolimuskonzentrationen, dem aktiven Metaboliten zu erwarten. In Kombination mit Induktoren von CYP3A4 sanken in einer Studie die Cmax und AUC von Sirolimus um 67% bzw. 43% ab.

Mechanismus:

Temsirolimus und sein aktiver Metabolit Sirolimus werden beide über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.

Massnahmen:

Kombination meiden. Von Vorteil wäre der Einsatz eines alternativen Antikonvulsivums, das nicht CYP3A4 induziert, wie z.B. Levetiracetam. Der Hersteller rät ebenfalls davon ab, Temsirolimus mit starken Induktoren von CYP3A4 zu kombinieren.

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373
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Stufe 13
Grp1: J01MA14
Grp2: N06AA09

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaktion Nr.: 373
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: J01MA14
Gruppe 2: N06AA09
Wirkung:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mechanismus:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Massnahmen:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Der Hersteller von Moxifloxacin stuft diese Kombination als kontraindiziert ein.

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8093
Erniedrigte Ciclosporinkonzentrationen
Durch die verminderten Blutkonzentrationen des Ciclosporins…
Stufe 13
Grp1: J04AB02
Grp2: L04AD01

Erniedrigte Ciclosporinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 8093
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: J04AB02
Gruppe 2: L04AD01
Wirkung:

Durch die verminderten Blutkonzentrationen des Ciclosporins ist die immunsuppressive Wirkung des Ciclosporins verringert.

Mechanismus:

Rifampicin induziert u.a. CYP3A4 stark und damit den hepatischen Metabolismus von Ciclosporin.

Massnahmen:

Diese Kombination vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, insbesondere in der ersten Woche nach Beginn und Ende der Therapie mit Rifampicin den Patienten engmaschig kontrollieren. Die Dosis gemäss Blutkonzentrationen des Ciclosporins anpassen. Laut Literatur muss die Dosis des Ciclo…

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6149
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE09

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6149
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: B01AC22
Gruppe 2: M01AE09
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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8097
Erniedrigte Exposition von Mycophenolat-Mofetil
Die AUC von Mycophenolat-Mofetil wird durch Rifampicin um c…
Stufe 13
Grp1: J04AM02
Grp2: L04AA06

Erniedrigte Exposition von Mycophenolat-Mofetil

Interaktion Nr.: 8097
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: J04AM02
Gruppe 2: L04AA06
Wirkung:

Die AUC von Mycophenolat-Mofetil wird durch Rifampicin um ca. 20% vermindert.

Mechanismus:

Rifampicin induziert die Glukuronidierung von Mycophenolat-Mofetil.

Massnahmen:

Diese Kombination sollte vermieden werden. Ansonsten Mycophenolat-Mofetil-Spiegel regelmässig monitorisieren und klinisch auf eine ausreichende Wirksamkeit achten. Bei Bedarf die Dosis des Mycophenolat-Mofetil erhöhen.

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6148
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AB05
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6148
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AB05
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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6150
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AE09
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6150
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AE09
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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8119
Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven…
Stufe 13
Grp1: J04AB04
Grp2: L01XX19

Erniedrigte Irinotecankonzentrationen

Interaktion Nr.: 8119
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: J04AB04
Gruppe 2: L01XX19
Wirkung:

Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 können durch Enzyminduktoren signifikant reduziert werden. Dies kann mit einer reduzierten Wirksamkeit bzw. einem Wirkverlust von Irintecan einhergehen. Zwar wurde die Kombination Rifabutin-Irinotecan noch nicht in Studie…

Mechanismus:

Rifabutin kann die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 u.a. via Induktion von CYP3A4 reduzieren.

Massnahmen:

Die Kombination von Irinotecan mit Rifabutin sollte vermieden werden. Richtlinien für eine Dosisanpassung bei Rifabutin-Irinotecan-Kombinationstherapie können nicht gegeben werden, diese hängt von der Einzelfallbeurteilung ab.

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8120
Erniedrigte Irinotecankonzentrationen
Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven…
Stufe 13
Grp1: N03AF01
Grp2: L01XX19

Erniedrigte Irinotecankonzentrationen

Interaktion Nr.: 8120
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: N03AF01
Gruppe 2: L01XX19
Wirkung:

Die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 können durch Carbamazepin signifikant reduziert werden. Dies kann mit einer reduzierten Wirksamkeit von Irintecan einhergehen.

Mechanismus:

Carbamazepin reduziert die Plasmakonzentrationen von Irinotecan und seinem aktiven Metaboliten SN-38 u.a. via Induktion von CYP3A4.

Massnahmen:

Die Kombination von Irinotecan mit enzyminduzierenden Antiepileptika soll vermieden werden. Falls eine Behandlung mit einem enzyminduzierenden Antiepileptikum wie Carbamazepin vorbesteht, sollte dieses idealerweise 2 Wochen vor Chemotherapiebeginn auf ein nicht enzyminduzierendes Antiepileptikum um…

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6146
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AC01
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6146
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AC01
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

Alle Details
6145
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6145
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: B01AC22
Gruppe 2: M01AC01
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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8126
Wirkungsverringerung von Tamoxifen
Als mässiger Hemmer von CYP2D6 kann Sertralin zu einer redu…
Stufe 13
Grp1: N06AB06
Grp2: L02BA01

Wirkungsverringerung von Tamoxifen

Interaktion Nr.: 8126
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: N06AB06
Gruppe 2: L02BA01
Wirkung:

Als mässiger Hemmer von CYP2D6 kann Sertralin zu einer reduzierten Bildung von Endoxifen und 4-Hydroxy-Tamoxifen führen, wie in einer Studie gezeigt wurde. Eine Wirkungsabschwächung von Tamoxifen inkl. erhöhtem Brustkrebsrisiko ist damit denkbar. Die Endoxifen-Konzentrationen waren in der Studie hö…

Mechanismus:

Tamoxifen wird über CYP3A4 und CYP2D6 zu aktiven Metaboliten umgewandelt. Der Hauptmetabolit Endoxifen wird über CYP2D6 gebildet. Sertralin hemmt CYP2D6 mässig.

Massnahmen:

Anderen Antidepressiva, die nicht oder weniger mit Tamoxifen interagieren, ist der Vorzug zu geben. Als Mittel 1. Wahl gilt zum Beispiel Venlafaxin, für welches bisher keine klinisch relevante Wechselwirkung mit Tamoxifen nachgewiesen wurde.

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6147
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB05

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6147
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: B01AC22
Gruppe 2: M01AB05
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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6151
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6151
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: B01AC22
Gruppe 2: M01AB01
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

Alle Details
6159
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AX17

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6159
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: B01AC22
Gruppe 2: M01AX17
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

Alle Details
6141
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC06

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6141
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: B01AC22
Gruppe 2: M01AC06
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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6140
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AC05
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6140
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AC05
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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6142
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Stufe 13
Grp1: M01AC06
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6142
Relevanz: Stufe 13
Gruppe 1: M01AC06
Gruppe 2: B01AC22
Wirkung:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mechanismus:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Massnahmen:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika.

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