Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 11548 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Bei gesunden Probanden führte 20 mg/d Escitalopram über 17 …
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Stufe 15 |
Grp1: N06AB10
Grp2: C07AB02
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Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaktion Nr.:
11548
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AB10
Gruppe 2:
C07AB02
Wirkung:
Bei gesunden Probanden führte 20 mg/d Escitalopram über 17 Tage zu einer Erhöhung der Metoprolol-AUC um 89% (bei Verabreichung einer Einmaldosis Metoprolol 100mg). Ein Effekt auf Blutdruck oder Herzfrequenz wurde nicht festgestellt. Betablocker haben eine grosse therapeutische Breite und der Effek…
Mechanismus:
Escitalopram hemmt CYP2D6 nur geringgradig und hat damit nur geringen Einfluss auf den Metabolismus von Metoprolol.
Massnahmen:
Bei Patienten unter Metoprololtherapie, die neu Escitalopram in höherer Dosierung erhalten oder bei denen Escitalopram abgesetzt wird, sicherheitshalber Blutdruck und Herzfrequenz messen. |
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| 11366 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
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Stufe 15 |
Grp1: N05CP03
Grp2: G02BA03
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Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11366
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
G02BA03
Wirkung:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mechanismus:
Johanniskraut induziert verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva. Daneben induziert es das Transportprotein P-Glykoprotein im Darm, wodurch die orale Bioverfügbarkeit der Kontrazeptiva reduziert wird.
Massnahmen:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
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| 11551 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Bei gesunden Probanden führte 60 mg/d Duloxetin über 17 Tag…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AX21
Grp2: C07AB02
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Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaktion Nr.:
11551
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
C07AB02
Wirkung:
Bei gesunden Probanden führte 60 mg/d Duloxetin über 17 Tage zu einer Erhöhung der Metoprolol-AUC um das 1.8-fache (bei Verabreichung einer Einmaldosis Metoprolol 100mg). Ein Effekt auf Blutdruck oder Herzfrequenz wurde nicht festgestellt. Betablocker haben eine grosse therapeutische Breite und de…
Mechanismus:
Duloxetin hemmt CYP2D6 mässig stark und damit zu einem gewissen Teil auch den Metabolismus von Metoprolol.
Massnahmen:
Bei Patienten unter Metoprololtherapie, die neu Escitalopram in höherer Dosierung erhalten oder bei denen Escitalopram abgesetzt wird, sicherheitshalber Blutdruck und Herzfrequenz messen. |
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| 11552 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer Interaktionsstudie mit geringer Fallzahl (n=6) erh…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AB04
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11552
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AB04
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
In einer Interaktionsstudie mit geringer Fallzahl (n=6) erhöhten Es-/Citalopram die Plasmakonzentrationen von Aripiprazol geringgradig und vermutlich nicht in klinisch relevantem Ausmass. Die Augmentation mit Aripiprazol bei therapieresistenten Depressionen unter Escitalopram wurde in klinischen St…
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Citalopram hemmt CYP2D6 allerdings nur sehr geringgradig.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. Bei Hinweisen auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen Plasmakonzentrationskontrolle erwägen. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11598 |
Keine Interaktion zu erwarten
Ein Einfluss von Vardenafil auf die Blutungszeit ist nicht …
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC04
Grp2: G04BE09
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Keine Interaktion zu erwarten
Interaktion Nr.:
11598
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
G04BE09
Wirkung:
Ein Einfluss von Vardenafil auf die Blutungszeit ist nicht zu erwarten. Auch führt die Hemmung von CYP2C9 durch den Carboxylsäuremetaboliten von Clopidogrel vermutlich nicht zu einem klinisch relevanten Plasmakonzentrationsanstieg von Vardenafil. Studien, die diese Kombination untersucht hätten, li…
Mechanismus:
Vardenafil wird primär über CYP3A4 und zu einem geringeren Teil über CYP2C9 metabolisiert. Vardenafil hemmt CYP3A4 in einem sehr geringen Ausmass, das als nicht klinisch relevant eingestuft wird. Clopidogrel wird über verschiedene CYP, insbesondere CYP2C19, zum aktiven Metaboliten umgewandelt. Der …
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11553 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer Interaktionsstudie mit geringer Fallzahl (n=6) erh…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AB10
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11553
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AB10
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
In einer Interaktionsstudie mit geringer Fallzahl (n=6) erhöhten Es-/Citalopram die Plasmakonzentrationen von Aripiprazol geringgradig und vermutlich nicht in klinisch relevantem Ausmass. Die Augmentation mit Aripiprazol bei therapieresistenten Depressionen unter Escitalopram wurde in klinischen St…
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Escitalopram hemmt CYP2D6 allerdings nur sehr geringgradig.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. Bei Hinweisen auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen Plasmakonzentrationskontrolle erwägen. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11554 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Eine Interaktionsstudie liegt zu dieser Kombination nicht v…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AB06
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11554
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AB06
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
Eine Interaktionsstudie liegt zu dieser Kombination nicht vor. Aufgrund des nur mässigen Einflusses von Sertralin auf CYP2D6 ist allerdings eher nicht mit einem klinisch relevanten Anstieg der Plasmakonzentrationen von Aripiprazol zu rechnen. In klinischen Studien wurde die Kombination gut tolerier…
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Sertralin hemmt CYP2D6 moderat.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen achten (u.a. EPS, Somnolenz, Tachykardie). Bei Hinweisen auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen Plasmakonzentrationskontrolle erwägen. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11462 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es wurde keine Abnahme von Ethinylestradiol und Levonorgest…
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Stufe 15 |
Grp1: C01BD07
Grp2: G03AC01
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11462
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
C01BD07
Gruppe 2:
G03AC01
Wirkung:
Es wurde keine Abnahme von Ethinylestradiol und Levonorgestrel bei gesunden Probanden beobachtet, die gleichzeitig Dronedaron (800 mg zweimal täglich) und orale Kontrazeptiva erhalten hatten. Aufgrund der enzymhemmenden Wirkung von Dronedaron ist denkbar, dass sich die Konzentrationen des Kontrazep…
Mechanismus:
Dronedaron hemmt CYP3A4 moderat und auch das intestinale P-Glykoprotein. Am Metabolismus von Norethisteron ist CYP3A4 beteiligt.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11369 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer klinisch relevan…
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Stufe 15 |
Grp1: C01BD07
Grp2: C10AA03
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11369
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
C01BD07
Gruppe 2:
C10AA03
Wirkung:
Es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer klinisch relevanten Plasmakonzentrationserhöhung von Pravastatin kommt.
Mechanismus:
Dronedaron ist ein moderater Hemmer von CYP3A4 und P-Glykoprotein. Pravastatin wird nicht signifikant über CYP metabolisiert. Pravastatin ist zwar ein schwaches Substrat für den P-Glykoprotein-Transporter in der Darmwand, welcher durch Drondenaron gehemmt wird. Es ist aber nicht zu erwarten, dass d…
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11409 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Bis jetzt sind keine Interaktionen zwischen Roxithromycin u…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA06
Grp2: C10AA07
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Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaktion Nr.:
11409
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA06
Gruppe 2:
C10AA07
Wirkung:
Bis jetzt sind keine Interaktionen zwischen Roxithromycin und Rosuvastatin dokumentiert. Es konnte gezeigt werden, dass bei der Kombination von Erythromycin, ebenfalls einem Hemmer von OATP, mit Rosuvastatin die AUC von Rosuvastatin um 20% erniedrigt ist. Dies hat keinen Einfluss auf die Langzeitth…
Mechanismus:
Roxithromycin hat einen hemmenden Einfluss auf OATP1B1 und OATP1B3, welche für die Aufnahme von Rosuvastatin in die Hepatocyten verantwortlich sind. Daneben spielen aber noch andere Transportproteine bei der Aufnahme von Rosuvastatin eine Rolle.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11557 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Es liegen keine Daten zum Interaktionspotential dieser Komb…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AX03
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11557
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AX03
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
Es liegen keine Daten zum Interaktionspotential dieser Kombination vor. Möglicherweise additive Sedation.
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Mianserin wird auch zum Teil über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Aripiprazol hemmt/induziert CYP-Enzyme nicht bekanntermassen, der Einfluss von Mianserin auf CYP ist nicht bekannt.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf vemehrte Nebenwirkungen von Aripiprazol (u.a. EPS, Somnolenz, Tachykardie) und Mianserin (Schäfrigkeit, Hypotonie) achten. |
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| 11558 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Es liegen zwar keine Daten zum Interaktionspotential dieser…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AX18
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11558
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AX18
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
Es liegen zwar keine Daten zum Interaktionspotential dieser Kombination vor, allerdings wird eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion nicht erwartet. Allenfalls additive UAW wie Schlaflosigkeit, Harnretention etc.
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Reboxetin primär über CYP3A4. Weder Aripiprazol noch Reboxetin haben eine relevanten Einfluss auf CYP-Enzyme.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf vemehrte Nebenwirkungen von Aripiprazol (u.a. EPS, Tachykardie) und Reboxetin (u.a. Schlaflosigkeit, Tachykardie, Harnretention). |
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| 11559 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Es liegen zwar keine Daten zum Interaktionspotential dieser…
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Stufe 15 |
Grp1: N05AX12
Grp2: N06AX18
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11559
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N05AX12
Gruppe 2:
N06AX18
Wirkung:
Es liegen zwar keine Daten zum Interaktionspotential dieser Kombination vor, allerdings wird eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion nicht erwartet. Allenfalls additive UAW wie Schlaflosigkeit, Harnretention etc.
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Reboxetin primär über CYP3A4. Weder Aripiprazol noch Reboxetin haben eine relevanten Einfluss auf CYP-Enzyme.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf vemehrte Nebenwirkungen von Aripiprazol (u.a. EPS, Tachykardie) und Reboxetin (u.a. Schlaflosigkeit, Tachykardie, Harnretention). |
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| 11560 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist …
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Stufe 15 |
Grp1: N06AX16
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11560
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AX16
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten. Aripiprazol hatte in einer Studie keinen signifikanten Einfluss auf die Plasmakonzentrationen von Venlafaxin. Die Verträglichkeit der Kombination wird in Studien als gut beschrieben. Beide Substanzen können potentiell die…
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Venlafaxin ist ein schwacher Hemmer von CYP2D6.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. Bei Hinweisen auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen Plasmakonzentrationskontrolle erwägen. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11561 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Duloxetin hatte in einer kleinen Studie (n=7) keinen signif…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11561
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
Duloxetin hatte in einer kleinen Studie (n=7) keinen signifikanten Einfluss auf die Plasmakonzentrationen von Aripiprazol. Die Verträglichkeit der Kombination wird in einer weiteren Studie als gut beschrieben. Beide Substanzen können potentiell die QT-Zeit verlängern und die Krampfschwelle senken.
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Venlafaxin hemmt CYP2D6 mässig stark.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. Bei Hinweisen auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen Plasmakonzentrationskontrolle. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11564 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist …
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Stufe 15 |
Grp1: N06AX05
Grp2: N05AX12
|
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11564
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AX05
Gruppe 2:
N05AX12
Wirkung:
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten. Allenfalls additive UAW wie Sedation, Hypotension. Zudem können beide potentiell die QT-Zeit verlängern und die Krampfschwelle senken.
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Trazodon über CYP3A4. Beide haben induzieren/hemmen diese Enzyme nicht.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Kontrolle vermehrter UAW wie Sedation, Hypotension. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11565 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist …
|
Stufe 15 |
Grp1: N05AX12
Grp2: N06AX05
|
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11565
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N05AX12
Gruppe 2:
N06AX05
Wirkung:
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten. Allenfalls additive UAW wie Sedation, Hypotension. Zudem können beide potentiell die QT-Zeit verlängern und die Krampfschwelle senken.
Mechanismus:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Trazodon über CYP3A4. Beide haben induzieren/hemmen diese Enzyme nicht.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Kontrolle vermehrter UAW wie Sedation, Hypotension. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11611 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es bestehen keine Hinweise für eine klinisch relevante Inte…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC04
Grp2: C10AA03
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11611
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
C10AA03
Wirkung:
Es bestehen keine Hinweise für eine klinisch relevante Interaktion.
Mechanismus:
Clopidogrel wird über verschiedene CYP, insbesondere CYP2C19, zum aktiven Metaboliten umgewandelt. Der Carboxylsäuremetabolit von Clopidogrel hemmt in höheren Dosierungen CYP2C9. Pravastatin wird nicht signifikant über CYP metabolisiert und hat keinen Einfluss auf CYP.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11612 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Trotz in vitro Hinweisen für eine Interferenz zwischen über…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC04
Grp2: C10AA01
|
Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11612
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
C10AA01
Wirkung:
Trotz in vitro Hinweisen für eine Interferenz zwischen über CYP3A4 metabolisierten Statinen und Clopidogrel, gibt es keine klinischen Daten, die zeigen, dass Statine die Wirksamkeit von Clopidogrel klinisch relevant reduzieren.
Mechanismus:
Clopidogrel wird über verschiedene CYP aktiviert. Simvastatin wird über CYP3A4 metabolisiert und hat keinen Einfluss auf CYP.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11613 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Trotz in vitro Hinweisen für eine Interferenz zwischen über…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC04
Grp2: C10AA05
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11613
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Trotz in vitro Hinweisen für eine Interferenz zwischen über CYP3A4 metabolisierten Statinen und Clopidogrel, gibt es keine klinischen Daten, die zeigen, dass Statine die Wirksamkeit von Clopidogrel klinisch relevant reduzieren.
Mechanismus:
Clopidogrel wird über verschiedene CYP aktiviert. Atorvastatin wird über CYP3A4 metabolisiert und hat keinen relevanten Einfluss auf CYP.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11614 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Die Hemmung von CYP2C9 durch den Carboxylsäuremetaboliten v…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC04
Grp2: C10AA04
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11614
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
C10AA04
Wirkung:
Die Hemmung von CYP2C9 durch den Carboxylsäuremetaboliten von Clopidogrel könnte zu einem gewissen, aber vermutlich nicht klinisch relevanten Anstieg der Fluvastatin-Plasmakonzentrationen führen. In bisherigen Studien konnte nicht gezeigt werden, dass Fluvastatin die Wirksamkeit von Clopidogrel rel…
Mechanismus:
Der Carboxylsäuremetabolit von Clopidogrel hemmt in höheren Dosierungen CYP2C9. Fluvastatin wird primär über CYP2C9 metabolisiert und ist weder Induktor noch Inhibitor von CYP.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf Zeichen einer Fluvastatintoxizität achten (Myalgien, Nausea). |
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| 11615 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es bestehen keine Hinweise für eine klinisch relevante Inte…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC04
Grp2: C10AA07
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11615
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
C10AA07
Wirkung:
Es bestehen keine Hinweise für eine klinisch relevante Interaktion.
Mechanismus:
Der Carboxylsäuremetabolit von Clopidogrel hemmt in höheren Dosierungen CYP2C9. Rosuvastatin wird zu kleiner 10% über CYP2C9 metabolisiert und hat keinen inhibitorischen oder induzierenden Einfluss auf CYP.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11381 |
Keine bekannte Interaktion
Keine Interaktion.
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Stufe 15 |
Grp1: N05CP03
Grp2: L04AA06
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Keine bekannte Interaktion
Interaktion Nr.:
11381
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
L04AA06
Wirkung:
Keine Interaktion.
Mechanismus:
Johanniskraut scheint die Pharmakokinetik von Mycophenolsäure nicht zu beeinflussen.
Massnahmen:
Im Gegensatz zu anderen Immunsuppressiva konnte bei Mycophenolsäure keine Interaktion mit Johanniskraut nachgewiesen werden. Trotzdem sollte die Wirksamkeit der immunsuppressiven Therapie sicherheitshalber regelmässig kontrolliert werden. |
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| 11467 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es wurde keine Abnahme von Ethinylestradiol und Levonorgest…
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Stufe 15 |
Grp1: C01BD07
Grp2: G03AC09
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11467
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
C01BD07
Gruppe 2:
G03AC09
Wirkung:
Es wurde keine Abnahme von Ethinylestradiol und Levonorgestrel bei gesunden Probanden beobachtet, die gleichzeitig Dronedaron (800 mg zweimal täglich) und orale Kontrazeptiva erhalten hatten. Aufgrund der enzymhemmenden Wirkung von Dronedaron ist denkbar, dass sich die Konzentrationen des Kontrazep…
Mechanismus:
Dronedaron hemmt CYP3A4 moderat und auch das intestinale P-Glykoprotein. Am Metabolismus von Desogestrel ist CYP3A4 beteiligt.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11492 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Die gleichzeitige Gabe von Atorvastatin und Ticagrelor bewi…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AC24
Grp2: C10AA05
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
11492
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AC24
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Atorvastatin und Ticagrelor bewirkte einen vermutlich klinisch nicht relevanten Anstieg der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Atorvastatinsäure um 23% bzw. 36%.
Mechanismus:
Ticagrelor ist ein leichter Hemmer von CYP3A4 und kann den Abbau von Atorvastatin via CPY3A4 hemmen.
Massnahmen:
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion. Dennoch bei der Kombination und insbesondere bei Risikofaktoren, die für eine Statin-assoziierte Myopathie prädisponieren (z.B. Niereninsuffizienz, hohe Statindosis), sicherheitshalber klinisch auf Zeichen einer Muskeltoxizität achten. |
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