Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 12657 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
|
Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AA13
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12657
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AA13
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 12659 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
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Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AB05
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12659
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AB05
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 12660 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
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Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AB04
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12660
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AB04
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 12665 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
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Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AB06
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12665
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AB06
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 12666 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
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Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AA08
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12666
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AA08
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 12668 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
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Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AA06
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12668
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AA06
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 12669 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva…
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Level 13 |
Grp1: N03AA03
Grp2: G03AA05
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Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12669
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA03
Group 2:
G03AA05
Effect:
Barbiturate können die Wirkung von hormonalen Kontrazeptiva (sowohl kombinierte Kontrazeptiva als auch Gestagen-Monotherapie) vermindern. Bei 2/4 Frauen kam es unter Phenobarbital zu signifikanten Abfällen der Ethinylestradiol-AUC um 64% bzw. 72% sowie zu Zwischenblutungen.
Mechanism:
Phenobarbital und Primidon (wird u.a. zu Phenobarbital metabolisiert) induzieren verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Measures:
Zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden bis 1 Monat nach Stopp von Barbituraten. Bei Patientinnen, die eine Dauertherapie mit Barbituraten benötigen, sollten nicht-hormonale Methoden zur Kontrazeption eingesetzt werden (Empfehlungen WHO 2009, US-amerikanisches Centers for Disease Control and… |
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| 511 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA06
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
511
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA06
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 12672 |
Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Unter der Therapie mit Isotretinoin kann es zu einer Vermin…
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Level 13 |
Grp1: G03AC09
Grp2: D10BA01
|
Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12672
Relevance:
Level 13
Group 1:
G03AC09
Group 2:
D10BA01
Effect:
Unter der Therapie mit Isotretinoin kann es zu einer Verminderung der Wirksamkeit der niedrig dosierten Gestagenpräparate kommen (sog. Mini-Pillen). Reine Gestagenpräparate (orale Kontrazeptiva ohne Östrogenkomponente) sollten daher nicht verwendet werden.
Mechanism:
Möglicherweise verminderte Wirksamkeit des niedrig dosierten Gestagens
Measures:
Isotretinoin ist eine hochgradig teratogene Substanz, eine sichere Kontrazeption ist unter Isotretinoin-Therapie extrem wichtig. Daher sollten dringend zwei sich ergänzende, sichere Massnahmen zur Empfängnisverhütung, inklusive Barrieremethoden, durchgeführt werden. |
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| 2657 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Stu…
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Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
2657
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04CA01
Effect:
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Die Kombination mit anderen Azol-Antimykotika wurde in Studien noch nicht untersucht. Aufgrund des …
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
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| 12675 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Fluvastatin ist in Kombination mit Fluconazol u…
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Level 13 |
Grp1: J02AC01
Grp2: C10AA04
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12675
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC01
Group 2:
C10AA04
Effect:
Die AUC von Fluvastatin ist in Kombination mit Fluconazol um 84% erhöht. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse stark erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind: Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanism:
Fluconazol hemmt CYP2C9 stark und damit auch den Metabolismus von Fluvastatin.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Falls unumgänglich, sollte die Fluvastatintherapie möglichst niedrig dosiert begonnen werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin od… |
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| 510 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01MA06
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
510
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01MA06
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 12694 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Simvastatin, einem Substrat von CYP3A4, ist in …
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Level 13 |
Grp1: C08DA01
Grp2: C10AA05
|
Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12694
Relevance:
Level 13
Group 1:
C08DA01
Group 2:
C10AA05
Effect:
Die AUC von Simvastatin, einem Substrat von CYP3A4, ist in Kombination mit Verapamil um ca. das 4fache erhöht. Auch ein AUC-Anstieg von Atorvastatin ist bei Kombination mit Verapamil zu erwarten, wenn vermutlich auch schwächer ausgeprägt. Das genaue Ausmass wurde bisher nicht untersucht. Das Risiko…
Mechanism:
Verapamil hemmt CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von Simvastatin.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin, da dieses nicht signifikant über das CYP-System metabolisiert wird und nicht mit Verapamil interagiert oder Rosuvastatin, welches nur zu 10% metabolisiert wird. Regelmässige CK-Bestimmungen. |
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| 509 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA01
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
509
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA01
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 12703 |
Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Aufgrund der erhöhten Atorvastatinkonzentrationen besteht d…
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Level 13 |
Grp1: J05AE10
Grp2: C10AA05
|
Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Interaction No:
12703
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE10
Group 2:
C10AA05
Effect:
Aufgrund der erhöhten Atorvastatinkonzentrationen besteht die Gefahr von Myopathie und Rhabdomyolyse.
Mechanism:
Darunavir hemmt die Aktivität von CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von Atorvastatin.
Measures:
Kombination meiden. Ist die Kombination aus Atorvastatin und Darunavir nach Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich, niedrige Atorvastatindosis (z.B. 10 mg/d) wählen und auf Zeichen der Myopathie und Rhabdomyolyse, wie Muskelschwäche, Muskelschmerzen, verfärbter Urin und CK-Anstieg, achten. |
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| 508 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01MA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
508
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01MA01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 2473 |
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer …
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BD08
|
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
2473
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
G04BD08
Effect:
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Erregung, Akkommodationsstörungen, Mydriasis, Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie und Miktionsstörungen ist erhöht. Unter The…
Mechanism:
Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Erythromycin ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen, verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperkaliä… |
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| 507 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
507
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 2474 |
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer …
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Level 13 |
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA01
|
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
2474
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BD08
Group 2:
J01FA01
Effect:
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Erregung, Akkommodationsstörungen, Mydriasis, Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie und Miktionsstörungen ist erhöht. Unter The…
Mechanism:
Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Erythromycin ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen, verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperkaliä… |
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| 2465 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
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Level 13 |
Grp1: J05AX14
Grp2: C01BD01
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2465
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AX14
Group 2:
C01BD01
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
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| 12723 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse ist bei dieser …
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Level 13 |
Grp1: C10AA05
Grp2: C10AD02
|
Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12723
Relevance:
Level 13
Group 1:
C10AA05
Group 2:
C10AD02
Effect:
Das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse ist bei dieser Kombination erhöht.
Mechanism:
Unklar, wahrscheinlich besteht ein additives Risiko für Myopathie.
Measures:
Die Kombination von Nicotinsäure und HMG-CoA-Reduktase-Hemmern sollte nur vorsichtig angewendet werden. Patient klinsich auf Symptome wie Muskelschwäche un Muskelschmerzen monitorisieren. CK-Spiegel regelmässig bestimmen. Bei Verdacht auf Rhabdomyolyse Medikamente absetzen. |
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| 506 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01FA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
506
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01FA01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 12735 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Laut Fachinformation erhöht sich die AUC von Atorvastatin 1…
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Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12735
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C10AA05
Effect:
Laut Fachinformation erhöht sich die AUC von Atorvastatin 10 mg in der Kombination mit Ciclosporin 5.2mg/kg/d um den Faktor 7.7.
Mechanism:
Ciclosporin hemmt den Transporter OATP1B1 / CYP3A4 und damit die Aufnahme / Metabolisierung von Atorvastatin in die / den Hepatozyten.
Measures:
Diese Kombination meiden. Falls unumgänglich, sollte die Atorvastatindosis auf 10mg täglich reduziert werden. Patient auf Myopathien monitorisieren und regelmässige CK-Bestimmungen. Bei Myopathie Statintherapie sofort absetzen. |
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| 2466 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
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Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX14
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2466
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
J05AX14
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
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| 2463 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
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Level 13 |
Grp1: J05AX15
Grp2: C01BD01
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2463
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AX15
Group 2:
C01BD01
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
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