Interactions médicamenteuses

Base de données des interactions médicamenteuses

Interactions (15 920)

Numéro Titre Niveau Groupes
15
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Niveau 13
Grp1: J05AE03
Grp2: G04BD10

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte

N° d'interaction: 15
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J05AE03
Groupe 2: G04BD10
Effet:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwünschten …

Mécanisme:

Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Ritonavir ist ein starker CYP3A4- und CYP2D6-Inhibitor und hemmt P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein kann und erhöhte Arzneistoffkonze…

Mesures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden.

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2389
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Niveau 13
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

N° d'interaction: 2389
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J05AR10
Groupe 2: C01BD01
Effet:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mécanisme:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Mesures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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2380
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Niveau 13
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

N° d'interaction: 2380
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N05AH02
Groupe 2: N07BC02
Effet:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mécanisme:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Mesures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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558
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Niveau 13
Grp1: N07BC02
Grp2: C08CA03

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

N° d'interaction: 558
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N07BC02
Groupe 2: C08CA03
Effet:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mécanisme:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Mesures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

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2381
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Niveau 13
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

N° d'interaction: 2381
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N07BC02
Groupe 2: N05AH02
Effet:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mécanisme:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Mesures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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2392
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Niveau 13
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

N° d'interaction: 2392
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: C01BD01
Groupe 2: N06AX16
Effet:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mécanisme:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Mesures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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2461
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Niveau 13
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07

Verlängerung der QT-Zeit

N° d'interaction: 2461
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J05AC04
Groupe 2: C07AA07
Effet:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mécanisme:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Mesures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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2611
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
Niveau 13
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA01

Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko

N° d'interaction: 2611
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J05AE03
Groupe 2: G04CA01
Effet:

Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope.

Mécanisme:

Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.

Mesures:

Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. Der Hersteller von Ritonavir (Norvir) (nicht allerdings von Alfuzosin (Xatral)) stuft diese Kombination sogar als kontraindiziert ein.

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6018
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
Niveau 13
Grp1: M01AB15
Grp2: N02BA01

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 6018
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: M01AB15
Groupe 2: N02BA01
Effet:

Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.

Mesures:

Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert.

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6187
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Niveau 13
Grp1: M01AB05
Grp2: B01AC04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 6187
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: M01AB05
Groupe 2: B01AC04
Effet:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mécanisme:

Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Mesures:

Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide.

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574
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Niveau 13
Grp1: N07BC02
Grp2: L01XE07

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

N° d'interaction: 574
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N07BC02
Groupe 2: L01XE07
Effet:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mécanisme:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Mesures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

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4813
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
Niveau 13
Grp1: J01FA09
Grp2: G04CA01

Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko

N° d'interaction: 4813
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J01FA09
Groupe 2: G04CA01
Effet:

Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…

Mécanisme:

Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.

Mesures:

Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren.

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9
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Niveau 13
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BD10

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte

N° d'interaction: 9
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J01FA09
Groupe 2: G04BD10
Effet:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…

Mécanisme:

Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, zudem ist P-Glykoprotein am Transport beteiligt. Clarithromycin ist ein starker CYP-3A- und P-Glykoprotein-Inhibitor, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein kann und erhöhte Arzneistoffkonzentratio…

Mesures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden.

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4815
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
Niveau 13
Grp1: J01FA01
Grp2: G04CA01

Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko

N° d'interaction: 4815
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J01FA01
Groupe 2: G04CA01
Effet:

Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…

Mécanisme:

Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.

Mesures:

Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren.

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575
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Niveau 13
Grp1: L01XE07
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

N° d'interaction: 575
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: L01XE07
Groupe 2: N07BC02
Effet:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mécanisme:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Mesures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

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5788
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
Niveau 13
Grp1: N04BD02
Grp2: J01XX08

Risiko für Blutdruckentgleisungen

N° d'interaction: 5788
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N04BD02
Groupe 2: J01XX08
Effet:

Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…

Mécanisme:

In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.

Mesures:

Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen.

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5790
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin is…
Niveau 13
Grp1: N04BD01
Grp2: J01XX08

Risiko für Blutdruckentgleisungen

N° d'interaction: 5790
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N04BD01
Groupe 2: J01XX08
Effet:

Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin ist gemässs Deutscher Fachinformation kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann.

Mécanisme:

In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Selegilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.

Mesures:

Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Selegilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen.

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5807
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
Niveau 13
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA02

Verstärkte Blutdrucksenkung

N° d'interaction: 5807
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: L04AD01
Groupe 2: C09XA02
Effet:

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…

Mécanisme:

Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.

Mesures:

Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden.

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7062
Wirkungsverminderung von Apixaban - Risiko für thromboembolische Ereignisse
Unter gleichzeitiger Gabe von Apixaban und Rifampicin kam e…
Niveau 13
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AF02

Wirkungsverminderung von Apixaban - Risiko für thromboembolische Ereignisse

N° d'interaction: 7062
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: J04AB02
Groupe 2: B01AF02
Effet:

Unter gleichzeitiger Gabe von Apixaban und Rifampicin kam es gemäss Fachinformation zu einer Verminderung der mittleren AUC von Apixaban um rund 54%. Cmax war um 42% vermindert. Durch die erniedrigten Konzentrationen kann es zu einem Wirkverlust kommen. Das Risiko für thromboembolische Ereignisse i…

Mécanisme:

Die Metabolisierung von Apixaban erfolgt grösstenteils über CYP3A4/5, des Weiteren ist Apixaban Substrat von P-Glykoprotein und BRCP. Rifampicin ist ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp, sodass es zu einem vermehrten Abbau und daraus resultierend zu geringeren Apixabankonzentrationen kommen kan…

Mesures:

Die Kombination sollte vermieden werden, da eine Wirkungsabschwächung von Apixaban bis hin zum Wirkverlust potentiell auftreten kann. Gemäss Schweizer Fachinformation für Apixaban sollten starke Induktoren von CYP3A4 und P-gp bei prophylaktischer Indikation von Apixaban nur mit Vorsicht und unter s…

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5855
INR-Abfall
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlich…
Niveau 13
Grp1: C02KX01
Grp2: B01AA04

INR-Abfall

N° d'interaction: 5855
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: C02KX01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlichen Abfällen des INR, die eine Erhöhung der Warfarin-Dosis erforderten. Auch in Kombination mit Phenprocoumon ist ein Abfall der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verminderte antikoagulatorische Aktivität zu erwarten.

Mécanisme:

Bosentan induziert CYP2C9 und 3A4 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.

Mesures:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Bosentan. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5859
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 13
Grp1: B01AB05
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5859
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: B01AB05
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR.

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5860
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
Niveau 13
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AC22

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5860
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N02BA01
Groupe 2: B01AC22
Effet:

Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.

Mécanisme:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Mesures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide.

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577
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
Niveau 13
Grp1: N06AB03
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

N° d'interaction: 577
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: N06AB03
Groupe 2: N07BC02
Effet:

Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.

Mécanisme:

Additive Verlängerung der QT-Zeit.

Mesures:

Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie.

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15778
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Niveau 13
Grp1: C09XA52
Grp2: C09DA06

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

N° d'interaction: 15778
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: C09XA52
Groupe 2: C09DA06
Effet:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mécanisme:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Mesures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

Fiche complète
15874
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Niveau 13
Grp1: C09XA52
Grp2: C09DA04

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

N° d'interaction: 15874
Pertinence: Niveau 13
Groupe 1: C09XA52
Groupe 2: C09DA04
Effet:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mécanisme:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Mesures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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