Base de données des interactions médicamenteuses
| Numéro | Titre | Niveau | Groupes |
|---|---|---|---|
| 11655 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: G02BA03
Grp2: N03AX11
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11655
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
G02BA03
Groupe 2:
N03AX11
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 11656 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: N03AB02
Grp2: G02BA03
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11656
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N03AB02
Groupe 2:
G02BA03
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 11657 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: G02BA03
Grp2: N03AB02
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11657
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
G02BA03
Groupe 2:
N03AB02
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 11658 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: N03AX10
Grp2: G02BA03
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11658
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N03AX10
Groupe 2:
G02BA03
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 7472 |
Erhöhte Zolpidem-Konzentrationen nicht auszuschliessen
Unter erhöhten Zolpidemkonzentrationen kann es zu einer ver…
|
Niveau 15 |
Grp1: J02AC02
Grp2: N05CF02
|
Erhöhte Zolpidem-Konzentrationen nicht auszuschliessen
N° d'interaction:
7472
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
J02AC02
Groupe 2:
N05CF02
Effet:
Unter erhöhten Zolpidemkonzentrationen kann es zu einer verstärkten und/oder verlängerten Sedation kommen. In einer pharmakokinetischen Studie wurde die Zolpidem-Clearence durch Itraconazol und Fluconazol geringgradig, nicht klinisch signifikant, reduziert.
Mécanisme:
Der Metabolismus von Zolpidem erfolgt im wesentlichen über CYP3A4 und CYP1A2. Itraconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, Fluconazol gilt als moderater CYP3A4- und starker CYP2C9-Inhibitor. Es kann zu erhöhten Zolpidem-Konzentrationen kommen.
Mesures:
Sicherheitshalber sollte auf verstärkte sedierende Effekte geachtet werden. Eine Anpassung der Dosierung von Zolpidem ist unter Itraconazol in den meisten Fällen nicht notwendig. Ähnliches gilt vermutlich für Fluconazol. |
|||
| 11659 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: G02BA03
Grp2: N03AX10
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11659
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
G02BA03
Groupe 2:
N03AX10
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 7821 |
Verringerte Ofloxacinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
|
Niveau 15 |
Grp1: A02AD02
Grp2: J01MA01
|
Verringerte Ofloxacinwirkung
N° d'interaction:
7821
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
A02AD02
Groupe 2:
J01MA01
Effet:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen verringert sich die Bioverfügbarkeit von Ofloxacin, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mécanisme:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium, Magnesium, Zink, Eisen bilden mit Ofloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ofloxacin vermindert wird.
Mesures:
Gleichzeitige Einnahme von Ofloxacin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Ofloxacin sollte mindestens 2h vor oder 4h nach oral verabreichten Präparaten eingenommen werden, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Aluminium). |
|||
| 7709 |
Verminderte Digoxinwirkung nicht auszuschliessen
Da unter erhöhten Kaliumkonzentrationen die Wirkung von Dig…
|
Niveau 15 |
Grp1: C01AA05
Grp2: C09AA05
|
Verminderte Digoxinwirkung nicht auszuschliessen
N° d'interaction:
7709
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
C01AA05
Groupe 2:
C09AA05
Effet:
Da unter erhöhten Kaliumkonzentrationen die Wirkung von Digoxin vermindert sein kann, ist das Auftreten von Rhythmusstörungen begünstigt.
Mécanisme:
ACE-Hemmer haben eine kaliumsparende Wirkung, wodurch das Risiko einer Hyperkaliämie prinzipiell erhöht sein kann. Unter Hyperkaliämie kann die Wirkung von Digoxin vermindert sein.
Mesures:
Digoxin hat eine sehr enge therapeutische Breite. Wird die Kombination gleichzeitig verabreicht, sind vorsichtshalber eine Überwachung der Elektrolytkonzentrationen, insb. Kalium und EKG-Monitorisierungen notwendig. |
|||
| 11660 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: N03AF02
Grp2: G02BA03
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11660
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N03AF02
Groupe 2:
G02BA03
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 11661 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
|
Niveau 15 |
Grp1: G02BA03
Grp2: N03AF02
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
N° d'interaction:
11661
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
G02BA03
Groupe 2:
N03AF02
Effet:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mécanisme:
Enzyminduzierende Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin, Primidon, Phenobarbital, Topiramat und Oxcarbazepin induzieren CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva.
Mesures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
|||
| 7813 |
Verringerte Ofloxacinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
|
Niveau 15 |
Grp1: A12CC05
Grp2: J01MA01
|
Verringerte Ofloxacinwirkung
N° d'interaction:
7813
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
A12CC05
Groupe 2:
J01MA01
Effet:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen verringert sich die Bioverfügbarkeit von Ofloxacin, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mécanisme:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium, Magnesium, Zink, Eisen bilden mit Ofloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ofloxacin vermindert wird.
Mesures:
Gleichzeitige Einnahme von Ofloxacin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Ofloxacin sollte mindestens 2h vor oder 4h nach oral verabreichten Präparaten eingenommen werden, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Aluminium). |
|||
| 15024 |
Verringerte Alendronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Alendronat ist sehr gering (ca. 0.…
|
Niveau 15 |
Grp1: B03AE10
Grp2: M05BA04
|
Verringerte Alendronatwirkung
N° d'interaction:
15024
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
B03AE10
Groupe 2:
M05BA04
Effet:
Die Bioverfügbarkeit von Alendronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mécanisme:
Calcium bildet mit Alendronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Alendronat vermindert wird.
Mesures:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach Alendronat eingenommen werden. |
|||
| 14846 |
Verstärkte Sedierung
Die gleichzeitige Anwendung von Diphenhydramin und Opioiden…
|
Niveau 15 |
Grp1: N02AX01
Grp2: R06AA02
|
Verstärkte Sedierung
N° d'interaction:
14846
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N02AX01
Groupe 2:
R06AA02
Effet:
Die gleichzeitige Anwendung von Diphenhydramin und Opioiden kann zu additiven zentral-dämpfenden Effekten führen.
Mécanisme:
Additive zentralnervöse Wirkungen.
Mesures:
Achten auf verstärkte ZNS-Symptome (Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit u.w.). |
|||
| 14833 |
Verstärkte Sedierung
Die gleichzeitige Anwendung von Diphenhydramin und Opioiden…
|
Niveau 15 |
Grp1: N05CM20
Grp2: N02AB03
|
Verstärkte Sedierung
N° d'interaction:
14833
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N05CM20
Groupe 2:
N02AB03
Effet:
Die gleichzeitige Anwendung von Diphenhydramin und Opioiden kann zu additiven zentral-dämpfenden Effekten führen.
Mécanisme:
Additive zentralnervöse Wirkungen.
Mesures:
Achten auf verstärkte ZNS-Symptome (Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit u.w.). |
|||
| 13192 |
Verstärkte ZNS Depression möglich
Keine Wechselwirkung beschrieben. Beide Substanzen haben je…
|
Niveau 15 |
Grp1: M03BX02
Grp2: N03AX16
|
Verstärkte ZNS Depression möglich
N° d'interaction:
13192
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
M03BX02
Groupe 2:
N03AX16
Effet:
Keine Wechselwirkung beschrieben. Beide Substanzen haben jedoch dämpfende Effekte auf das Zentralnervensystem, eine additive Sedation ist deshalb denkbar.
Mécanisme:
Additive ZNS-Symptome.
Mesures:
Sicherheitshalber klinisch auf verstärkte Sedation monitorisieren. |
|||
| 11563 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist …
|
Niveau 15 |
Grp1: N05AX12
Grp2: N06AX22
|
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
N° d'interaction:
11563
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N05AX12
Groupe 2:
N06AX22
Effet:
Eine klinisch relevante pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten. Allenfalls additive UAW wie Sedation.
Mécanisme:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Agomelatin primär über CYP1A2. Weder Aripiprazol noch Agomelatin haben eine relevanten Einfluss auf CYP-Enzyme.
Mesures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
|||
| 15295 |
Verminderte Blutzuckersenkung
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidi…
|
Niveau 15 |
Grp1: H03AA01
Grp2: A10BH01
|
Verminderte Blutzuckersenkung
N° d'interaction:
15295
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
H03AA01
Groupe 2:
A10BH01
Effet:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern, wodurch vermehrt Hyperglykämien auftreten können.
Mécanisme:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern. Als mögliche Mechanismen verschiedene Ursachen für eine verstärkte Glucoseintoleranz diskutiert.
Mesures:
Bei Diabetikern ist vor allem zu Beginn einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen der Blutzuckerspiegel regelmässig zu kontrollieren und ggf. die Dosierung der Antidiabetika anzupassen. |
|||
| 8283 |
Erhöhtes Risiko für Hepatotoxizität
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Hepa…
|
Niveau 15 |
Grp1: N03AA02
Grp2: N02BE01
|
Erhöhtes Risiko für Hepatotoxizität
N° d'interaction:
8283
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N03AA02
Groupe 2:
N02BE01
Effet:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Hepatotoxizität.
Mécanisme:
Die Hepatotoxizität von Paracetamol scheint durch induzierende Substanzen wie Phenobarbital erhöht zu sein.
Mesures:
Die Paracetamol-Tagesdosis von 2g/Tag sollte nicht überschritten werden. |
|||
| 8036 |
Erniedrigte Bisoprololkonzentrationen
Erniedrigte Bisoprololspiegel sind möglich und dadurch auch…
|
Niveau 15 |
Grp1: N03AA02
Grp2: C07AB07
|
Erniedrigte Bisoprololkonzentrationen
N° d'interaction:
8036
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
N03AA02
Groupe 2:
C07AB07
Effet:
Erniedrigte Bisoprololspiegel sind möglich und dadurch auch eine verminderte Wirkung der Betablocker.
Mécanisme:
Phenobarbital induziert diverse Cytochrom-P-450-Enzyme, u.a. CYP3A4 stark. Dadurch kann der Metabolismus von Bisoprolol beschleunigt werden.
Mesures:
Klinisch auf Wirksamkeit der Bisoprololtherapie achten und eventuell Dosis anpassen. |
|||
| 40 |
Verstärkte anticholinerge Effekte nicht ausgeschlossen
Gemäss Angaben des Herstellers kann Flavoxat möglicherweise…
|
Niveau 15 |
Grp1: G04BD02
Grp2: N06AA16
|
Verstärkte anticholinerge Effekte nicht ausgeschlossen
N° d'interaction:
40
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
G04BD02
Groupe 2:
N06AA16
Effet:
Gemäss Angaben des Herstellers kann Flavoxat möglicherweise die anticholinergen Effekte von trizyklischen Antidepressiva verstärken. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, veränderter Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie sei…
Mécanisme:
Unter gleichzeitiger Gabe von Flavoxat kann es möglicherweise zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte von trizyklischen Antidepressiva kommen. Flavoxat wirkt direkt muskelrelaxierend auf die glatte Muskulatur der unteren Harnwege, wobei der Wirkung wohl zum Teil ein kalziumantagonistischer…
Mesures:
Wird die Kombination aus einem trizyklischen Antidepressivum und Flavoxat gegeben, sollte sicherheitshalber bezüglich des verstärkten Auftretens anticholinerger Nebenwirkungen monitorisiert werden. |
|||
| 7396 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololspiegel können erhöht sein. Mögliche Folgen: B…
|
Niveau 15 |
Grp1: D01BA02
Grp2: C07AB12
|
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
N° d'interaction:
7396
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
D01BA02
Groupe 2:
C07AB12
Effet:
Die Nebivololspiegel können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie, Hypotonie, Bronchospasmen und akute Herzinsuffizienz.
Mécanisme:
Terbinafin hemmt CYP2D6 und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.
Mesures:
Blutdruck und Herzfrequenz sicherheitshalber monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. Alternative zu Terbinafin wäre zum Beispiel Itraconazol. |
|||
| 7180 |
Erhöhte Tramadolkonzentrationen
Die Wirkung von Tramadol kann durch die Kombination mit Itr…
|
Niveau 15 |
Grp1: J02AC02
Grp2: N02AX02
|
Erhöhte Tramadolkonzentrationen
N° d'interaction:
7180
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
J02AC02
Groupe 2:
N02AX02
Effet:
Die Wirkung von Tramadol kann durch die Kombination mit Itraconazol verstärkt sein. Mögliche Auswirkungen sind: verstärkte Sedation, Atemdepression, Übelkeit, Miosis, Bradykardie und Blutdruckabfall. Die klinische Relevanz ist aber fraglich.
Mécanisme:
Itraconazol hemmt CYP3A4 stark und kann damit auch den Metabolismus von Tramadol beeinflussen.
Mesures:
Klinisches Monitoring auf verstärkte Wirksamkeit des Tramadols und bei Bedarf Dosisreduktion. |
|||
| 5841 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus ACE-Hemmern und Betablockern wird häufi…
|
Niveau 15 |
Grp1: C09BA07
Grp2: C07AG02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
N° d'interaction:
5841
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
C09BA07
Groupe 2:
C07AG02
Effet:
Die Kombination aus ACE-Hemmern und Betablockern wird häufig genutzt und führt zu einer additiven Blutdrucksenkung.
Mécanisme:
Carvedilol ist ein α1-, β1- und β2-Adrenozeptorblocker. Beide Substanzen wirken blutdrucksenkend, sodass additive Effekte auftreten können,.
Mesures:
Regelmässige Blutdruckkontrollen sollten durchgeführt werden. |
|||
| 3467 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination von Thiaziddiuretika mit AT2-Antagonisten w…
|
Niveau 15 |
Grp1: C09DX01
Grp2: C03AA03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
N° d'interaction:
3467
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
C09DX01
Groupe 2:
C03AA03
Effet:
Die Kombination von Thiaziddiuretika mit AT2-Antagonisten wird therapeutisch in der Hypertonietherapie genutzt. Bei Patieten, die mit einem Thiazid vorbehandelt sind, kann es bei Addition eines AT2-Antagonisten, insbesondere zu Beginn der Kombination, zu einer verstärkten Blutdrucksenkung kommen. D…
Mécanisme:
AT2-Antagonisten können den blutdrucksenkenden Effekt von Hydrochlorothiazid verstärken.
Mesures:
Blutdruckkontrolle, insbesondere kurz nach Hinzufügen eines AT2-Antagonisten zu einer bereits vorbestehenden Thiaziddiuretikatherapie. Der AT2-Antagonist sollte vorsichtig aufdosiert werden. |
|||
| 3466 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination von Thiaziddiuretika mit AT2-Antagonisten w…
|
Niveau 15 |
Grp1: C03AA03
Grp2: C09DB07
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
N° d'interaction:
3466
Pertinence:
Niveau 15
Groupe 1:
C03AA03
Groupe 2:
C09DB07
Effet:
Die Kombination von Thiaziddiuretika mit AT2-Antagonisten wird therapeutisch in der Hypertonietherapie genutzt. Bei Patieten, die mit einem Thiazid vorbehandelt sind, kann es bei Addition eines AT2-Antagonisten, insbesondere zu Beginn der Kombination, zu einer verstärkten Blutdrucksenkung kommen. D…
Mécanisme:
AT2-Antagonisten können den blutdrucksenkenden Effekt von Hydrochlorothiazid verstärken.
Mesures:
Blutdruckkontrolle, insbesondere kurz nach Hinzufügen eines AT2-Antagonisten zu einer bereits vorbestehenden Thiaziddiuretikatherapie. Der AT2-Antagonist sollte vorsichtig aufdosiert werden. |
|||