Erhöhte Imipraminkonzentrationen und verstärkte anticholinerge Effekte möglich

Numéro: 222 Niveau: 14

Bei gleichzeitiger Verabreichung kam es unter Darifenacin zu einer Erhöhung der Imipraminkonzentrationen um das 1,6fache. Das Risiko für kardiale und neurologische Störungen sowie für Symptome anticholinerger Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Sehstörungen, Schwindel oder auch Tachycardie kann erhöht sein.

Interaction Niveau 14
14
Niveau

Détails de l'interaction

Groupe 1
N06AA02
Groupe 2
G04BD10
Description du niveau
Monitorisieren
Mécanisme
Darifenacin ist ein moderater CYP2D6-Inhibitor. Imipramin wird vorwiegend über dieses CYP-Isoenzym metabolisiert, sodass es bei Hemmung dieses Abbauweges zu erhöhten Konzentrationen kommen kann. Zusätzlich kann es zu einer additiven Wirkung der beiden Arzneistoffe in Bezug auf anticholinerge Effekte kommen.
Mesures recommandées
Die Kombination sollte nur mit Vorsicht angewendet werden. Eine Monitorisierung bezüglich des Auftretens von unerwünschten Wirkungen (anticholinerge Effekte) sollte durchgeführt werden.
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