Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 6994 |
Erhöhte Dihydroergotamin-Exposition - Ergotoxizitätsrisiko
Die gleichzeitige Behandlung von Dihydroergotamin mit CYP3A…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AR10
Grp2: N02CA01
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Erhöhte Dihydroergotamin-Exposition - Ergotoxizitätsrisiko
Interaktion Nr.:
6994
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
N02CA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Behandlung von Dihydroergotamin mit CYP3A-Inhibitoren wie Ritonavir ist gemäss Fachinformation kontraindiziert. Durch eine möglicherweise erhöhte Dihydroergotamin-Exposition besteht ein verstärktes Risiko für Ergotoxizität (Vasospasmen, Ischämie der Extremitäten und anderer Gewebe…
Mechanismus:
Ritonavir ist ein starker Inhibitor der CYP3A-Isoenzyme. Durch Hemmung des CPY3A4-vermittelten Abbaus von Dihydroergotamin kann es zu erhöhten Konzentrationen des Mutterkornalkaloids kommen.
Massnahmen:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 6996 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Gabe von Ketoconazol, einem Azolantimykot…
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Stufe 11 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AC24
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6996
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ketoconazol, einem Azolantimykotikum und starken CYP3A4-Hemmer, und Ticagrelor bewirkte einen Anstieg der Plasmakonzentrationen von Ticagrelor um das 2,4- (maximale Plasmakonzentration, Cmax) bzw. 7,3-fache (AUC). Die Cmax und AUC des aktiven Metaboliten reduzierten sich …
Mechanismus:
Clarithromycin ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4 und hemmt so den Abbau von Ticagrelor, welches grossteils über CYP3A4 metabolisiert wird.
Massnahmen:
Die Kombination ist kontraindiziert |
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| 7193 |
Erhöhte Dronedaronkonzentrationen
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Droned…
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Stufe 11 |
Grp1: J02AC04
Grp2: C01BD07
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Erhöhte Dronedaronkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7193
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J02AC04
Gruppe 2:
C01BD07
Wirkung:
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Dronedaronkonzentrationen und damit zu einer verstärkten Wirksamkeit kommen. Mögliche Folgen sind: Herzrhythmusstörungen inkl. QT-Zeit-Verlängerung und Blutdruckabfall.
Mechanismus:
Posaconazol ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Massnahmen:
Die Kombination von Dronedaron und starken CYP-3A4-Inhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 7208 |
Erhöhte Dronedaronkonzentrationen
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Droned…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C01BD07
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Erhöhte Dronedaronkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7208
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AE01
Gruppe 2:
C01BD07
Wirkung:
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Dronedaronkonzentrationen und damit zu einer verstärkten Wirksamkeit kommen. Mögliche Folgen sind: Herzrhythmusstörungen und Blutdruckabfall.
Mechanismus:
Saquinavir ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Massnahmen:
Die Kombination von Dronedaron und starken CYP-3A4-Inhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 7211 |
Erhöhte Dronedaronkonzentrationen – Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Droned…
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Stufe 11 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C01BD07
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Erhöhte Dronedaronkonzentrationen – Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
7211
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
C01BD07
Wirkung:
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Dronedaronkonzentrationen und damit zu einer verstärkten Wirksamkeit kommen. Mögliche Folgen sind: Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Arrh…
Mechanismus:
Clarithromycin ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert. Zudem additive Verängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Die Kombination von Dronedaron und starken CYP-3A4-Inhibitoren bzw. Arzneimitteln, die Torsades de pointes auslösen können, wie Clarithromycin, ist kontraindiziert. |
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| 7212 |
Erhöhte Dronedaronkonzentrationen – Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Droned…
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Stufe 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: J01FA09
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Erhöhte Dronedaronkonzentrationen – Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
7212
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
C01BD07
Gruppe 2:
J01FA09
Wirkung:
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Dronedaronkonzentrationen und damit zu einer verstärkten Wirksamkeit kommen. Mögliche Folgen sind: Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Arrh…
Mechanismus:
Clarithromycin ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert. Zudem additive Verängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Die Kombination von Dronedaron und starken CYP-3A4-Inhibitoren bzw. Arzneimitteln, die Torsades de pointes auslösen können, wie Clarithromycin, ist kontraindiziert. |
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| 7268 |
Erhöhte Duloxetinkonzentrationen – Risiko für Serotoninsyndrom
Bei der Kombination mit Fluvoxamin ist die Plasmaclearance …
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Stufe 11 |
Grp1: N06AB08
Grp2: N06AX21
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Erhöhte Duloxetinkonzentrationen – Risiko für Serotoninsyndrom
Interaktion Nr.:
7268
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N06AB08
Gruppe 2:
N06AX21
Wirkung:
Bei der Kombination mit Fluvoxamin ist die Plasmaclearance von Duloxetin um 77% vermindert und die AUC um das Sechsfache erhöht. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwa…
Mechanismus:
Fluvoxamin hemmt CYP1A2 stark und damit auch den Metabolismus von Duloxetin. Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Kombination meiden Die Kombination von Fluvoxamin und Duloxetin ist laut Kompendium kontraindiziert. X D
Massnahmen:
Die Kombination von Fluvoxamin und Duloxetin ist laut Arzneimittelkompendium kontraindiziert. |
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| 7269 |
Erhöhte Duloxetinkonzentrationen – Risiko für Serotoninsyndrom
Bei der Kombination mit Fluvoxamin ist die Plasmaclearance …
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Stufe 11 |
Grp1: N06AX21
Grp2: N06AB08
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Erhöhte Duloxetinkonzentrationen – Risiko für Serotoninsyndrom
Interaktion Nr.:
7269
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
N06AB08
Wirkung:
Bei der Kombination mit Fluvoxamin ist die Plasmaclearance von Duloxetin um 77% vermindert und die AUC um das Sechsfache erhöht. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für ein Serotoninsyndrom. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwa…
Mechanismus:
Fluvoxamin hemmt CYP1A2 stark und damit auch den Metabolismus von Duloxetin. Beide Substanzen wirken auf das Serotonin-System. Kombination meiden Die Kombination von Fluvoxamin und Duloxetin ist laut Kompendium kontraindiziert. X D
Massnahmen:
Die Kombination von Fluvoxamin und Duloxetin ist laut Arzneimittelkompendium kontraindiziert. |
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| 7273 |
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Die Kombination von Agomelatin und Fluvoxamin führt gemäss …
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Stufe 11 |
Grp1: N06AB08
Grp2: N06AX22
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Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7273
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N06AB08
Gruppe 2:
N06AX22
Wirkung:
Die Kombination von Agomelatin und Fluvoxamin führt gemäss Angaben des Herstellers zu einem 60-fachen Anstieg der Agomelatin-Exposition.
Mechanismus:
Fluvoxamin hemmt CYP1A2 stark, über welches Agomelatin zu 90% abgebaut wird. Dies führt zu erhöhten Agomelatin-Plasmakonzentrationen.
Massnahmen:
Die Kombination von Fluvoxamin und Agomelatin ist kontraindiziert. |
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| 7414 |
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Ciprofloxacin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 10-fa…
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Stufe 11 |
Grp1: J01MA02
Grp2: M03BX02
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Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7414
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J01MA02
Gruppe 2:
M03BX02
Wirkung:
Ciprofloxacin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 10-fache. In einer Studie traten in der Kombination signifikante Blutdruckabfälle (im Mittel systolisch -35 mmHg und diastolisch -11 mmHg) auf. Weitere mögliche Symptome der erhöhten Tizanidinkonzentrationen sind Bradykardie, Schwindel, Nausea, …
Mechanismus:
Tizanidin wird über CYP1A2 metabolisiert. Ciprofloxacin hemmt CYP1A2 stark und damit auch den Abbau von Tizanidin.
Massnahmen:
Die Kombination von Ciprofloxacin und Tizanidin ist kontraindiziert. |
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| 7446 |
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können di…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AR10
Grp2: N05CD08
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Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7446
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
N05CD08
Wirkung:
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können die AUC von Midazolam um mehr als das Zehnfache und die Cmax um mehr als das Dreifache erhöhen. Saquinavir-Ritonavir erhöhten in einer Studie die AUC von Midazolam um das 12.4-fache, Ritonavir in einer weiteren um das 28-fache. Dies kann mit …
Mechanismus:
Protease-Inhibitoren können den Metabolismus von Midazolam via CYP3A4 hemmen.
Massnahmen:
Die Kombination von Midazolam mit sehr starken Inhibitoren von CYP3A4 wie Proteaseinhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 7447 |
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können di…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AE01
Grp2: N05CD08
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Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7447
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AE01
Gruppe 2:
N05CD08
Wirkung:
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können die AUC von Midazolam um mehr als das Zehnfache und die Cmax um mehr als das Dreifache erhöhen. Saquinavir-Ritonavir erhöhten in einer Studie die AUC von Midazolam um das 12.4-fache, Ritonavir in einer weiteren um das 28-fache. Dies kann mit …
Mechanismus:
Protease-Inhibitoren können den Metabolismus von Midazolam via CYP3A4 hemmen.
Massnahmen:
Die Kombination von Midazolam mit sehr starken Inhibitoren von CYP3A4 wie Proteaseinhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 7449 |
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können di…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AE07
Grp2: N05CD08
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Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7449
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AE07
Gruppe 2:
N05CD08
Wirkung:
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können die AUC von Midazolam um mehr als das Zehnfache und die Cmax um mehr als das Dreifache erhöhen. Saquinavir-Ritonavir erhöhten in einer Studie die AUC von Midazolam um das 12.4-fache, Ritonavir in einer weiteren um das 28-fache. Dies kann mit …
Mechanismus:
Protease-Inhibitoren können den Metabolismus von Midazolam via CYP3A4 hemmen.
Massnahmen:
Die Kombination von Midazolam mit sehr starken Inhibitoren von CYP3A4 wie Proteaseinhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 7450 |
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können di…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AE08
Grp2: N05CD08
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Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7450
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AE08
Gruppe 2:
N05CD08
Wirkung:
Sehr starke CYP3A4-Hemmer wie Proteaseinhibitoren können die AUC von Midazolam um mehr als das Zehnfache und die Cmax um mehr als das Dreifache erhöhen. Saquinavir-Ritonavir erhöhten in einer Studie die AUC von Midazolam um das 12.4-fache, Ritonavir in einer weiteren um das 28-fache. Dies kann mit …
Mechanismus:
Protease-Inhibitoren können den Metabolismus von Midazolam via CYP3A4 hemmen.
Massnahmen:
Die Kombination von Midazolam mit sehr starken Inhibitoren von CYP3A4 wie Proteaseinhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 7609 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Si…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7609
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 4-fache und die AUC um das 11-fache. Damit steigt das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen stark an.
Mechanismus:
Ritonavir/Lopinavir können den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4 hemmen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil mit Ritonavir/Lopinavir ist für Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) kontraindiziert. |
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| 7619 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Si…
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Stufe 11 |
Grp1: J05AE03
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7619
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 4-fache und die AUC um das 11-fache. Damit steigt das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen stark an.
Mechanismus:
Ritonavir ist ein sehr starker Inhibitor von CYP3A4 und hemmt so den Abbau von Sildenafil.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil und Ritonavir ist für Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) kontraindiziert. |
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| 7956 |
Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
In Kombination mit Johanniskraut reduzieren sich die Plasma…
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Stufe 11 |
Grp1: N05CP03
Grp2: C09BB10
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Erniedrigte Verapamilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7956
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
C09BB10
Wirkung:
In Kombination mit Johanniskraut reduzieren sich die Plasmakonzentrationen von Verapamil um ca. 80% gemäss Fachinformation. In einer Studie bei gesunden Probanden kam es nach Gabe von Johanniskraut ebenfalls zu einem Abfall der Plasmakonzentrationen um ca. 80% . Dies kann mit einer verringerten Wi…
Mechanismus:
Johanniskraut induziert verschiedene Enzyme des CYP450-Enzymsystems (u.a. CYP3A4 und 2C9) und damit auch den Metabolismus von Verapamil.
Massnahmen:
Die Kombination von Johanniskraut und Verapamil wird als kontraindiziert bewertet, da eine klinisch relevante Wirksamkeitsverringerung von Verapamil auftreten kann, keine Empfehlungen zur Dosisanpassung existieren und es medikamentöse Alternativen zur Behandlung depressiver Symptome gibt, die nicht… |
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| 7959 |
Erniedrigte Valproatkonzentrationen
Bei der gleichzeitigen Anwendung mit Meropenem sinken die V…
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Stufe 11 |
Grp1: J01DH02
Grp2: N03AG01
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Erniedrigte Valproatkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7959
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
J01DH02
Gruppe 2:
N03AG01
Wirkung:
Bei der gleichzeitigen Anwendung mit Meropenem sinken die Valproinsäurespiegel um durchschnittlich 66%. Dies führt zu Veränderungen im EEG und einer erniedrigten Krampfschwelle.
Mechanismus:
Unklar
Massnahmen:
Die Kombination von Meropenem und Valproinsäure vermeiden, denn trotz Dosissteigerung der Valproinsäure konnten meist nur subtherapeutische Plasmaspiegel erreicht werden. Es sollte ein alternatives Antibiotikum eingesetzt werden. |
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| 8077 |
Erniedrigte Everolimuskonzentrationen
Johanniskraut beschleunigt den Metabolismus und kann die th…
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Stufe 11 |
Grp1: N05CP03
Grp2: L04AA18
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Erniedrigte Everolimuskonzentrationen
Interaktion Nr.:
8077
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
L04AA18
Wirkung:
Johanniskraut beschleunigt den Metabolismus und kann die therapeutische Wirkung von Tacrolimus abschwächen. Ähnliches gilt wohl auch für Everolimus. Die Blutkonzentrationen von Everolimus können subtherapeutisch werden und es besteht das Risiko einer Transplantatabstossung.
Mechanismus:
Johanniskraut induziert sowohl CYP3A4 als auch das intestinale P-Glykoprotein. Dadurch kann der Metabolismus beschleunigt sowie die Bioverfügbarkeit von Everolimus vermindert sein.
Massnahmen:
Diese Kombination ist kontraindiziert. Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass sie unter der Therapie mit Everolimus keine Johanniskrautpräparate einnehmen dürfen. |
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| 8098 |
Erniedrigte Sirolimuskonzentrationen
Johanniskraut beschleunigt den Metabolismus und kann die th…
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Stufe 11 |
Grp1: N05CP03
Grp2: L04AA10
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Erniedrigte Sirolimuskonzentrationen
Interaktion Nr.:
8098
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
L04AA10
Wirkung:
Johanniskraut beschleunigt den Metabolismus und kann die therapeutische Wirkung von Tacrolimus abschwächen. Ähnliches ist auch für Sirolimus zu erwarten. Die Sirolimus-Konzentrationen können subtherapeutisch werden und es besteht das Risiko einer Transplantatabstossung.
Mechanismus:
Johanniskraut induziert sowohl CYP3A4 als auch das intestinale P-Glykoprotein. Sirolimus ist ein Substrat von CYP3A4 und von P-Glykoprotein. Dadurch kann der Metabolismus beschleunigt sowie die Bioverfügbarkeit von Sirolimus vermindert sein.
Massnahmen:
Diese Kombination ist kontraindiziert. Patienten müssen darauf hingewiesen werden, dass sie unter der Therapie mit Sirolimus keine Johanniskrautpräparate einnehmen dürfen. Auch der Hersteller (Johanniskraut) bewertet die Kombination als kontraindiziert. |
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| 8122 |
Erniedrigte Imatinibkonzentrationen
Die Kombination von Johanniskraut und Imatinib führte in 2 …
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Stufe 11 |
Grp1: N05CP03
Grp2: L01XE01
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Erniedrigte Imatinibkonzentrationen
Interaktion Nr.:
8122
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N05CP03
Gruppe 2:
L01XE01
Wirkung:
Die Kombination von Johanniskraut und Imatinib führte in 2 Studien bei gesunden Probanden zu einem Abfall der Imatinib-AUC um 30-40%. Dadurch besteht die Gefahr eines Wirkverlustes bzw. Therapieversagens von Imatinib.
Mechanismus:
Johanniskraut ist ein potenter Induktor u.a. von CYP3A4, über welches Imatinib hauptsächlich metabolisiert wird. Darüber kann es zu einem Abfall der Imatinib-Plasmakonzentrationen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination von Imatinib mit Johanniskrautpräparaten ist kontraindiziert. |
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| 8124 |
Wirkungsverringerung von Tamoxifen
Die reduzierte Bildung von Endoxifen und 4-Hydroxy-Tamoxife…
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Stufe 11 |
Grp1: N06AB03
Grp2: L02BA01
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Wirkungsverringerung von Tamoxifen
Interaktion Nr.:
8124
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N06AB03
Gruppe 2:
L02BA01
Wirkung:
Die reduzierte Bildung von Endoxifen und 4-Hydroxy-Tamoxifen durch Hemmung von CYP2D6 kann zu einer reduzierten Tamoxifen-Wirksamkeit führen. In 1 Studie wurden signifikant niedrigere Plasmakonzentrationen von Endoxifen gemessen, wenn Tamoxifen zusammen mit Fluoxetin verabreicht wurde (verglichen …
Mechanismus:
Tamoxifen wird über CYP3A4 und CYP2D6 zu aktiven Metaboliten umgewandelt. Der Hauptmetabolit Endoxifen wird über CYP2D6 gebildet. Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark.
Massnahmen:
Tamoxifen sollte nicht mit Fluoxetin kombiniert werden. Es sollte ein Antidepressivum eingesetzt werden, das weniger mit Tamoxifen wechselwirkt, wie beispielweise Venlafaxin. |
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| 2453 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Stufe 11 |
Grp1: C01EB17
Grp2: J05AE03
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Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaktion Nr.:
2453
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
C01EB17
Gruppe 2:
J05AE03
Wirkung:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination kontraindiziert. Ritonavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der Herzfrequenz durch Ivabradin kann …
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ritonavir kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Massnahmen:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 8216 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Riociguat ist die Komb…
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Stufe 11 |
Grp1: C02KX05
Grp2: C01DA14
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
8216
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
C02KX05
Gruppe 2:
C01DA14
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Riociguat ist die Kombination mit Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren kontraindiziert. Es kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung durch die synergistische vasodilatative Wirkung kommen.
Mechanismus:
Riociguat aktiviert die lösliche Guanylatzyklase und beeinflusst darüber den Gefässtonus. Zusätzlich wird die Wirkung von Stickstoffmonoxid verstärkt. Unter zusätzlicher Gabe von Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren kommt es daher zu einer additiven vasodilatativen Wirkung.
Massnahmen:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 8278 |
Erniedrigte Boceprevirkonzentrationen
Es sind stark reduzierte Boceprevirkonzentrationen mit verm…
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Stufe 11 |
Grp1: N03AB02
Grp2: J05AE12
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Erniedrigte Boceprevirkonzentrationen
Interaktion Nr.:
8278
Relevanz:
Stufe 11
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
J05AE12
Wirkung:
Es sind stark reduzierte Boceprevirkonzentrationen mit verminderter Wirksamkeit zu erwarten.
Mechanismus:
Boceprevir wir über CYP3A4 metabolisiert, das von Phenytoin induziert wird.
Massnahmen:
Die Kombination ist gemäss Herstellerangaben kontraindiziert. Die antivirale Wirksamkeit kann stark reduziert sein. |
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