Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 12108 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) wa…
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Stufe 15 |
Grp1: N03AG04
Grp2: G03AB02
|
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12108
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N03AG04
Gruppe 2:
G03AB02
Wirkung:
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) waren die Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol (30mcg) und Levonorgestrel (150mcg) unter Vigabatrin 3000 mg täglich vergleichbar mit den Konzentrationen in der Placebogruppe. Bei 2 Probandinnen sanken die Ethinylestradiolkonzentrationen…
Mechanismus:
Vigabatrin wird nicht metabolisiert und induziert CYP nicht. Hormonelle Kontrazeptiva werden z.T. über CYP3A4 metabolisiert und durch P-Glykoprotein transportiert.
Massnahmen:
Die bisherigen spärlichen Daten weisen zwar nicht auf eine klinisch relevante Interaktion hin. Sicherheitshalber sollte unter die Kombination auf Veränderungen des Menstruationszyklus geachtet werden. |
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| 15919 |
Ballaststoffe wie Psyllium können die Resorption von Phenprocoumon vermindern.
Möglicherweise verminderte antikoagulative Wirkung von Marc…
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Stufe 15 |
Grp1: B01AA04
Grp2: A06AC01
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Ballaststoffe wie Psyllium können die Resorption von Phenprocoumon vermindern.
Interaktion Nr.:
15919
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
A06AC01
Wirkung:
Möglicherweise verminderte antikoagulative Wirkung von Marcoumar.
Mechanismus:
Psyllium bildet ein Gel im Darm, das die Aufnahme fettlöslicher oder proteingebundener Substanzen wie Phenprocoumon verringern kann.
Massnahmen:
Einnahme von Psyllium und Marcoumar zeitlich versetzt (mindestens 2 Stunden). |
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| 12109 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) wa…
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Stufe 15 |
Grp1: N03AG04
Grp2: G03AA04
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12109
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N03AG04
Gruppe 2:
G03AA04
Wirkung:
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) waren die Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol (30mcg) und Levonorgestrel (150mcg) unter Vigabatrin 3000 mg täglich vergleichbar mit den Konzentrationen in der Placebogruppe. Bei 2 Probandinnen sanken die Ethinylestradiolkonzentrationen…
Mechanismus:
Vigabatrin wird nicht metabolisiert und induziert CYP nicht. Hormonelle Kontrazeptiva werden z.T. über CYP3A4 metabolisiert und durch P-Glykoprotein transportiert.
Massnahmen:
Die bisherigen spärlichen Daten weisen zwar nicht auf eine klinisch relevante Interaktion hin. Sicherheitshalber sollte unter die Kombination auf Veränderungen des Menstruationszyklus geachtet werden. |
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| 12110 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) wa…
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Stufe 15 |
Grp1: N03AG04
Grp2: G03AB01
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12110
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N03AG04
Gruppe 2:
G03AB01
Wirkung:
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) waren die Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol (30mcg) und Levonorgestrel (150mcg) unter Vigabatrin 3000 mg täglich vergleichbar mit den Konzentrationen in der Placebogruppe. Bei 2 Probandinnen sanken die Ethinylestradiolkonzentrationen…
Mechanismus:
Vigabatrin wird nicht metabolisiert und induziert CYP nicht. Hormonelle Kontrazeptiva werden z.T. über CYP3A4 metabolisiert und durch P-Glykoprotein transportiert.
Massnahmen:
Die bisherigen spärlichen Daten weisen zwar nicht auf eine klinisch relevante Interaktion hin. Sicherheitshalber sollte unter die Kombination auf Veränderungen des Menstruationszyklus geachtet werden. |
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| 12111 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) wa…
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Stufe 15 |
Grp1: N03AG04
Grp2: G03AA05
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12111
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N03AG04
Gruppe 2:
G03AA05
Wirkung:
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) waren die Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol (30mcg) und Levonorgestrel (150mcg) unter Vigabatrin 3000 mg täglich vergleichbar mit den Konzentrationen in der Placebogruppe. Bei 2 Probandinnen sanken die Ethinylestradiolkonzentrationen…
Mechanismus:
Vigabatrin wird nicht metabolisiert und induziert CYP nicht. Hormonelle Kontrazeptiva werden z.T. über CYP3A4 metabolisiert und durch P-Glykoprotein transportiert.
Massnahmen:
Die bisherigen spärlichen Daten weisen zwar nicht auf eine klinisch relevante Interaktion hin. Sicherheitshalber sollte unter die Kombination auf Veränderungen des Menstruationszyklus geachtet werden. |
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| 12112 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) wa…
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Stufe 15 |
Grp1: N03AG04
Grp2: G03HB01
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12112
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N03AG04
Gruppe 2:
G03HB01
Wirkung:
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) waren die Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol (30mcg) und Levonorgestrel (150mcg) unter Vigabatrin 3000 mg täglich vergleichbar mit den Konzentrationen in der Placebogruppe. Bei 2 Probandinnen sanken die Ethinylestradiolkonzentrationen…
Mechanismus:
Vigabatrin wird nicht metabolisiert und induziert CYP nicht. Hormonelle Kontrazeptiva werden z.T. über CYP3A4 metabolisiert und durch P-Glykoprotein transportiert.
Massnahmen:
Die bisherigen spärlichen Daten weisen zwar nicht auf eine klinisch relevante Interaktion hin. Sicherheitshalber sollte unter die Kombination auf Veränderungen des Menstruationszyklus geachtet werden. |
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| 12113 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) wa…
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Stufe 15 |
Grp1: N03AG04
Grp2: G03AA03
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12113
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N03AG04
Gruppe 2:
G03AA03
Wirkung:
In einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie (n=13) waren die Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol (30mcg) und Levonorgestrel (150mcg) unter Vigabatrin 3000 mg täglich vergleichbar mit den Konzentrationen in der Placebogruppe. Bei 2 Probandinnen sanken die Ethinylestradiolkonzentrationen…
Mechanismus:
Vigabatrin wird nicht metabolisiert und induziert CYP nicht. Hormonelle Kontrazeptiva werden z.T. über CYP3A4 metabolisiert und durch P-Glykoprotein transportiert.
Massnahmen:
Die bisherigen spärlichen Daten weisen zwar nicht auf eine klinisch relevante Interaktion hin. Sicherheitshalber sollte unter die Kombination auf Veränderungen des Menstruationszyklus geachtet werden. |
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| 12732 |
Veränderte Fluvastatinkonzentrationen möglich
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Fluvastatin wurd…
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Stufe 15 |
Grp1: J05AG03
Grp2: C10AA04
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Veränderte Fluvastatinkonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
12732
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J05AG03
Gruppe 2:
C10AA04
Wirkung:
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Fluvastatin wurde in Studien nicht untersucht. Allerdings könnte es beispielsweise aufgrund des CYP2C9-inhibitorischen Potentials von Efavirenz zu veränderten Fluvastatinkonzentrationen kommen. Es ist hingegen nicht zu erwarten, dass die gleichzeitige Gabe…
Mechanismus:
Efavirenz induziert bei längerer Behandlung CYP3A4 und hemmt gleichzeitig CYP2C9 und CYP2C19. Fluvastatin wird primär über CYP2C9 metabolisiert und ist weder Induktor noch Inhibitor von CYP.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Fluvastatin |
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| 12733 |
Veränderte Rosuvastatinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Rosuvastatin wur…
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Stufe 15 |
Grp1: J05AG03
Grp2: C10AA07
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Veränderte Rosuvastatinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12733
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J05AG03
Gruppe 2:
C10AA07
Wirkung:
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Rosuvastatin wurde in Studien nicht untersucht. Allerdings senkte Efavirenz die Plasmakonzentrationen von Pravastatin, welches genau wie Rosuvastatin nicht relevant über CYP metabolisiert wird (Mechanismus ungeklärt). Ein Einfluss auf die Rosuvastatinkonze…
Mechanismus:
Efavirenz induziert bei längerer Behandlung CYP3A4 und hemmt gleichzeitig CYP2C9 und CYP2C19. Rosuvastatin wird zu kleiner 10% über CYP2C9 metabolisiert und hat keinen inhibitorischen oder induzierenden Einfluss auf CYP.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Rosuvastatin. |
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| 15117 |
Verringerte Levothyroxinwirkung
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyro…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA09
Grp2: H03AA03
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Verringerte Levothyroxinwirkung
Interaktion Nr.:
15117
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA09
Gruppe 2:
H03AA03
Wirkung:
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyroxinwirkung reduziert sein (mit der Folge eines TSH-Anstiegs oder fehlenden Abfalls), da Levothyroxin schlechter resorbiert wird.
Mechanismus:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium oder Magnesium können mit Levothyroxin schwer lösliche Komplexe bilden, wodurch die Resorption von Levothyroxin vermindert wird.
Massnahmen:
Mehrwertige Kationen wie Calcium, Magnesium, Aluminium oder Eisen sollten frühestens 4h nach der Einnahme von Schilddrüsenhormonen eingenommen werden. |
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| 15053 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: B03AE10
Grp2: M05BA06
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Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15053
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
B03AE10
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 15054 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA06
Grp2: M05BA06
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Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15054
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA06
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 15048 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AX50
Grp2: M05BA06
|
Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15048
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AX50
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 12698 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Die AUC von Atorvastatin erhöhte sich bei gesunden Probande…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA10
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12698
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA10
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Die AUC von Atorvastatin erhöhte sich bei gesunden Probanden bei der gleichzeitigen Kombination mit Azithromycin nicht. Es existieren nur einige wenige Spontanmeldungen zu Rhabdomyolysen unter Azithromycin in Kombination mit Atorvastatin.
Mechanismus:
Azithromycin hemmt CYP3A4 sehr gering und hat damit auch nur einen geringen Einfluss auf den Metabolismus von Atorvastatin.
Massnahmen:
Trotz der sehr geringen Wahrscheinlichkeit einer Rhabdomyolyse auf klinische Zeichen einer Muskeltoxizität achten. |
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| 15056 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: A12CX50
Grp2: M05BA06
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Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15056
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12CX50
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 12681 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Bis jetzt ist erst ein Fall einer möglichen Interaktion zwi…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA06
Grp2: C10AA01
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12681
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA06
Gruppe 2:
C10AA01
Wirkung:
Bis jetzt ist erst ein Fall einer möglichen Interaktion zwischen Simvastatin und Roxithromycin dokumentiert. Eine 73-jährige Patientin entwickelte eine Rhabdomyolyse, nachdem Roxithromycin zu ihrer bisherigen Therapie bestehend aus u.a. Simvastatin, Gemfibrozil und Diltiazem hinzugefügt wurde.
Mechanismus:
Roxithromycin ist ein schwacher Hemmer von CYP3A4 und hemmt die Transportproteine OATP1B1 und OATP1B3 in der Leber. Ein gewisser Einfluss auf den Metabolismus von Simvastatin ist vorstellbar.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte insbesondere bei Risikofaktoren, die für eine Statin-assoziierte Myopathie prädisponieren (z.B. Niereninsuffizienz, hohe Statindosis), sicherheitshalber klinisch auf Zeichen einer Muskeltoxizität geachtet werden. |
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| 15049 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AX51
Grp2: M05BA06
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Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15049
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AX51
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 15050 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA04
Grp2: M05BA06
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Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15050
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA04
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 15052 |
Verringerte Ibandronatwirkung
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA12
Grp2: M05BA06
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Verringerte Ibandronatwirkung
Interaktion Nr.:
15052
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA12
Gruppe 2:
M05BA06
Wirkung:
Die Bioverfügbarkeit von Ibandronat ist sehr gering (ca. 0.6%). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Calcium verringert sich diese weiter, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden.
Mechanismus:
Calcium bildet mit Ibandronat schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ibandronat vermindert wird.
Massnahmen:
Calcium-haltige Präparate sollten frühestens 30-60 Minuten nach oral verabreichtem Ibandronat eingenommen werden. |
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| 13278 |
Risiko für Atemdepression
Bei der Kombination von Propofol und Opioiden kann es zu ei…
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Stufe 15 |
Grp1: N01AX10
Grp2: R05DA03
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Risiko für Atemdepression
Interaktion Nr.:
13278
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N01AX10
Gruppe 2:
R05DA03
Wirkung:
Bei der Kombination von Propofol und Opioiden kann es zu einer verstärkten Atemdepression und Sedation kommen. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen, wie Abfall der Herzfrequenz.
Mechanismus:
Beide Substanzen können eine Atemdepression verursachen.
Massnahmen:
Während und nach der Anästhesie mit Propofol sollte der Patient gut respiratorisch und kardiovaskulär monitorisiert werden. |
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| 12332 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Ciprofloxacin kann einen (Neben-)weg des Mirtazapinmetaboli…
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Stufe 15 |
Grp1: J01MA02
Grp2: N06AX11
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12332
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01MA02
Gruppe 2:
N06AX11
Wirkung:
Ciprofloxacin kann einen (Neben-)weg des Mirtazapinmetabolismus hemmen (CYP 1A2), allerdings wird Mirtazapin zu einem grossen Teil durch CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, so dass eher keine relevanten Plasmaspiegelveränderungen zu erwarten sind. Geringe additive Effekte auf die QT-Zeit möglich.
Mechanismus:
Ciprofloxacin ist ein starker Inhibitor des CYP1A2-Isoenzyms, welches in geringerem Masse an der Metabolisierung von Mirtazapin beteiligt ist. Die klinische Relevanz der Interaktion ist fraglich.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf verstärkte Mirtazapin-UAW monitorisieren (Sedation, Blutdruckveränderungen, ggf. QT-Zeit) |
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| 12334 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Eine pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten, …
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Stufe 15 |
Grp1: C10AA07
Grp2: L04AD02
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Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaktion Nr.:
12334
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
C10AA07
Gruppe 2:
L04AD02
Wirkung:
Eine pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten, es existieren in der Literatur jedoch keine Studien, die die Kombination explizit untersucht haben.
Mechanismus:
Tacrolimus wird im Wesentlichen über CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin geht über Cytochrom P450 keine klinisch relevanten Wechselwirkungen ein. Es ist Substrat von OATP1B1, worauf Tacrolimus aber keinen Einfluss hat. Eine pharmakokinetische Wechselwirkung ist nicht zu erwarten.
Massnahmen:
Im Rahmen der immunsuppressiven Therapie ist eine sorgfältige Überwachung der Tacrolimuskonzentrationen generell notwendig. Sicherheitshalber sollte auf Anzeichen unerwünschter Wirkungen geachtet werden. |
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| 15118 |
Verringerte Levothyroxinwirkung
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyro…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA10
Grp2: H03AA01
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Verringerte Levothyroxinwirkung
Interaktion Nr.:
15118
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA10
Gruppe 2:
H03AA01
Wirkung:
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyroxinwirkung reduziert sein (mit der Folge eines TSH-Anstiegs oder fehlenden Abfalls), da Levothyroxin schlechter resorbiert wird.
Mechanismus:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium oder Magnesium können mit Levothyroxin schwer lösliche Komplexe bilden, wodurch die Resorption von Levothyroxin vermindert wird.
Massnahmen:
Mehrwertige Kationen wie Calcium, Magnesium, Aluminium oder Eisen sollten frühestens 4h nach der Einnahme von Schilddrüsenhormonen eingenommen werden. |
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| 15119 |
Verringerte Levothyroxinwirkung
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyro…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA10
Grp2: H03AA03
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Verringerte Levothyroxinwirkung
Interaktion Nr.:
15119
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA10
Gruppe 2:
H03AA03
Wirkung:
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyroxinwirkung reduziert sein (mit der Folge eines TSH-Anstiegs oder fehlenden Abfalls), da Levothyroxin schlechter resorbiert wird.
Mechanismus:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium oder Magnesium können mit Levothyroxin schwer lösliche Komplexe bilden, wodurch die Resorption von Levothyroxin vermindert wird.
Massnahmen:
Mehrwertige Kationen wie Calcium, Magnesium, Aluminium oder Eisen sollten frühestens 4h nach der Einnahme von Schilddrüsenhormonen eingenommen werden. |
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| 15120 |
Verringerte Levothyroxinwirkung
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyro…
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Stufe 15 |
Grp1: A12AA12
Grp2: H03AA01
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Verringerte Levothyroxinwirkung
Interaktion Nr.:
15120
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A12AA12
Gruppe 2:
H03AA01
Wirkung:
In Kombination mit mehrwertigen Kationen kann die Levothyroxinwirkung reduziert sein (mit der Folge eines TSH-Anstiegs oder fehlenden Abfalls), da Levothyroxin schlechter resorbiert wird.
Mechanismus:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium oder Magnesium können mit Levothyroxin schwer lösliche Komplexe bilden, wodurch die Resorption von Levothyroxin vermindert wird.
Massnahmen:
Mehrwertige Kationen wie Calcium, Magnesium, Aluminium oder Eisen sollten frühestens 4h nach der Einnahme von Schilddrüsenhormonen eingenommen werden. |
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