Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 6961 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Bei Patienten, die unter Codein eine gewisse Opiat-Toleranz…
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Stufe 13 |
Grp1: R05DA04
Grp2: N02AE01
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Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Interaktion Nr.:
6961
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
R05DA04
Gruppe 2:
N02AE01
Wirkung:
Bei Patienten, die unter Codein eine gewisse Opiat-Toleranz bzw. -Abhängigkeit entwickelt haben, können in der Kombination mit Buprenorphin Entzugssymptome auftreten. Daneben sind in der Kombination additive ZNS-depressive Wirkungen möglich und auch das Risiko für atemdepressive Effekte kann anstei…
Mechanismus:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partiell agonistische Wirkung auf µ-Rezeptoren und ist ein κ-Rezeptor-Antagonist. Codein hingegen ist ein reiner µ-Opioid-Agonist. Aufgrund dieser unterschiedlichen Wirkung an den Opioidrezeptoren sind bei der Kombination sowohl additive Effekte (ZNS-Depression…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Zu Behandlung von Husten unter Substitutionstherapie mit Buprenorphin sollte auf Opioide verzichtet werden (als Alternative könnten je nach klinischer Situation pflanzliche Präparate z.B. auf Basis von Thymianextrakten erwogen werden). |
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| 6962 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Bei Patienten, die unter Codein eine gewisse Opiat-Toleranz…
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Stufe 13 |
Grp1: N02AE01
Grp2: R05DA04
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Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Interaktion Nr.:
6962
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02AE01
Gruppe 2:
R05DA04
Wirkung:
Bei Patienten, die unter Codein eine gewisse Opiat-Toleranz bzw. -Abhängigkeit entwickelt haben, können in der Kombination mit Buprenorphin Entzugssymptome auftreten. Daneben sind in der Kombination additive ZNS-depressive Wirkungen möglich und auch das Risiko für atemdepressive Effekte kann anstei…
Mechanismus:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partiell agonistische Wirkung auf µ-Rezeptoren und ist ein κ-Rezeptor-Antagonist. Codein hingegen ist ein reiner µ-Opioid-Agonist. Aufgrund dieser unterschiedlichen Wirkung an den Opioidrezeptoren sind bei der Kombination sowohl additive Effekte (ZNS-Depression…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Zu Behandlung von Husten unter Substitutionstherapie mit Buprenorphin sollte auf Opioide verzichtet werden (als Alternative könnten je nach klinischer Situation pflanzliche Präparate z.B. auf Basis von Thymianextrakten erwogen werden). |
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| 6145 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6145
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AC01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6966 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZN…
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Stufe 13 |
Grp1: N02AE01
Grp2: N02AA01
|
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Interaktion Nr.:
6966
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02AE01
Gruppe 2:
N02AA01
Wirkung:
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZNS-depressiven Wirkung kommen. Auch das Risiko für atemdepressive Effekte steigt an. Durch die partielle antagonistische Wirkung von Buprenorphin kann es andererseits auch zu einer unzureichenden schmerzstillenden Wirkung bzw. Entzugssymptom…
Mechanismus:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partielle Agonist/Antagonist-Wirkung auf µ-Rezeptoren. Morphin ist ein reiner Opiat-Agonist und wirkt ebenfalls an den µ-Rezeptoren. Additive Wirkverstärkungen sind möglich.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Sollte die gleichzeitige Gabe nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig sein, muss eine sehr sorgfältige Monitorisierung des Patienten erfolgen. |
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| 6968 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZN…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC01
Grp2: N02AA01
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Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Interaktion Nr.:
6968
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC01
Gruppe 2:
N02AA01
Wirkung:
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZNS-depressiven Wirkung kommen. Auch das Risiko für atemdepressive Effekte steigt an. Durch die partielle antagonistische Wirkung von Buprenorphin kann es andererseits auch zu einer unzureichenden schmerzstillenden Wirkung bzw. Entzugssymptom…
Mechanismus:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partielle Agonist/Antagonist-Wirkung auf µ-Rezeptoren. Morphin ist ein reiner Opiat-Agonist und wirkt ebenfalls an den µ-Rezeptoren. Additive Wirkverstärkungen sind möglich.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Sollte die gleichzeitige Gabe nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig sein, muss eine sehr sorgfältige Monitorisierung des Patienten erfolgen. |
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| 6969 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZN…
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Stufe 13 |
Grp1: N02AA05
Grp2: N02AE01
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Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Interaktion Nr.:
6969
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N02AA05
Gruppe 2:
N02AE01
Wirkung:
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZNS-depressiven Wirkung kommen. Auch das Risiko für atemdepressive Effekte steigt an. Durch die partielle antagonistische Wirkung von Buprenorphin kann es andererseits auch zu einer unzureichenden schmerzstillenden Wirkung bzw. Entzugssymptom…
Mechanismus:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partielle Agonist/Antagonist-Wirkung auf µ-Rezeptoren. Oxycodon ist ein reiner Opiat-Agonist und wirkt ebenfalls an den µ-Rezeptoren. Additive Wirkverstärkungen sind möglich.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Sollte die gleichzeitige Gabe nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig sein, muss eine sehr sorgfältige Monitorisierung des Patienten erfolgen. |
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| 6147 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB05
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6147
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB05
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6151 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6151
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6159 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AX17
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6159
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AX17
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6141 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6141
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AC06
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6140 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AC05
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6140
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AC05
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6995 |
Erhöhte Dihydroergotamin-Exposition nicht auszuschliessen
In der Schweizer Fachinformation für Azithromycin wird auf …
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA10
Grp2: N02CA01
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Erhöhte Dihydroergotamin-Exposition nicht auszuschliessen
Interaktion Nr.:
6995
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA10
Gruppe 2:
N02CA01
Wirkung:
In der Schweizer Fachinformation für Azithromycin wird auf die theoretische Möglichkeit eines Ergotismus hingewiesen. Gezielte Untersuchungen bzgl. einer möglichen Interaktion zwischen Ergotamin und Azithromycin fehlen.
Mechanismus:
Azithromycin interagiert nicht wesentlich mit dem hepatischen Cytochrom P450-System. Eine starke Inhibition des CYP3A4-vermittelten Metabolismus von Dihydroergotamin wie z.B. bei Clarithromycin ist daher nicht zu erwarten.
Massnahmen:
Sicherheitshalber sollte die Kombination vermieden werden. Dihydroergotamin hat eine geringe therapeutische Breite, sodass - sollte die Kombination nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung gegeben werden - eine extrem sorgfältige Monitorisierung erfolgen muss (Vasospasmen, Ischämien). |
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| 7039 |
Erhöhtes Blutungsrisko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AF02
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisko
Interaktion Nr.:
7039
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AF02
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Apixaban ist ein Faktor Xa-Inhibitor, Phenprocoumon und Acenocoumarol wirken als Vitamin-K-Antagonisten ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Phenprocoumon bzw. Acenocoumarol mit anderen Antikoagulantien sollte vermieden werden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, ist der Patient engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, zu überwachen. Blutgerinnungsparameter (INR) sollten engmaschig mon… |
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| 7040 |
Erhöhtes Blutungsrisko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AF02
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Erhöhtes Blutungsrisko
Interaktion Nr.:
7040
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AF02
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Apixaban ist ein Faktor Xa-Inhibitor, Phenprocoumon und Acenocoumarol wirken als Vitamin-K-Antagonisten ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Phenprocoumon bzw. Acenocoumarol mit anderen Antikoagulantien sollte vermieden werden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, ist der Patient engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, zu überwachen. Blutgerinnungsparameter (INR) sollten engmaschig mon… |
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| 336 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin …
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Stufe 13 |
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AA02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
336
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01MA14
Gruppe 2:
N05AA02
Wirkung:
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin als auch Moxifloxacin können die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
Ist die Kombination erforderlich, regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit durchführen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Die Kombination aus Moxifloxacin und Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ wie Levomepromazin ist gemäss Kompendium sogar kontraindiziert. |
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| 7043 |
Erhöhtes Blutungsrisko
Dabigatran ist bei Patienten mit medikamentös beeinträchtig…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AF02
Grp2: B01AE07
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Erhöhtes Blutungsrisko
Interaktion Nr.:
7043
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AF02
Gruppe 2:
B01AE07
Wirkung:
Dabigatran ist bei Patienten mit medikamentös beeinträchtigter Hämostase gemäss Fachinformation kontraindiziert. Durch die additive Wirkung der Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Apixaban und Rivaroxaban haben als Faktor Xa-Inhibitoren antikoagulatorische Wirkung. Auch Dabigatran wirkt als direkter Thrombininhibitor antikoagulatorisch und zusätzlich antithrombotisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Faktor Xa-Inhibitoren mit Dabigatran sollte vermieden werden. |
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| 7045 |
Erhöhtes Blutungsrisko
Dabigatran ist bei Patienten mit medikamentös beeinträchtig…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AE07
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Erhöhtes Blutungsrisko
Interaktion Nr.:
7045
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AF01
Gruppe 2:
B01AE07
Wirkung:
Dabigatran ist bei Patienten mit medikamentös beeinträchtigter Hämostase gemäss Fachinformation kontraindiziert. Durch die additive Wirkung der Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Apixaban und Rivaroxaban haben als Faktor Xa-Inhibitoren antikoagulatorische Wirkung. Auch Dabigatran wirkt als direkter Thrombininhibitor antikoagulatorisch und zusätzlich antithrombotisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Faktor Xa-Inhibitoren mit Dabigatran sollte vermieden werden. |
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| 7046 |
Erhöhtes Blutungsrisko
Dabigatran ist bei Patienten mit medikamentös beeinträchtig…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AE07
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisko
Interaktion Nr.:
7046
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AE07
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Dabigatran ist bei Patienten mit medikamentös beeinträchtigter Hämostase gemäss Fachinformation kontraindiziert. Durch die additive Wirkung der Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Apixaban und Rivaroxaban haben als Faktor Xa-Inhibitoren antikoagulatorische Wirkung. Auch Dabigatran wirkt als direkter Thrombininhibitor antikoagulatorisch und zusätzlich antithrombotisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Faktor Xa-Inhibitoren mit Dabigatran sollte vermieden werden. |
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| 337 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: A04AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
337
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
A04AA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Methadon kann ebenfalls die QT-Zeit verlängern und auch Torsades de pointes auslösen. In der Kombination erhöht sich das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkun…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ondansetron iv und/oder Methadon in höherer Dosierung appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medi… |
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| 7057 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Unter erhöhten Apixabankonzentrationen kann es zu einem Ans…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AF02
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
7057
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
B01AF02
Wirkung:
Unter erhöhten Apixabankonzentrationen kann es zu einem Anstieg des Blutungsrisikos kommen.
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Apixaban erfolgt grösstenteils über CYP3A4/5, des Weiteren ist Apixaban Substrat von P-Glykoprotein und BRCP. Clarithromycin ist ein starker CYP-3A4-Hemmer und inhibiert zusätzlich P-gp. Es kann zu erhöhten Apixabankonzentrationen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine gleichzeitige Gabe unumgänglich, sollte eine sorgfältige Überwachung bezüglich Blutungsanzeichen durchgeführt werden. In der US-amerikanischen Fachinformation wird empfohlen, bei Patienten, die mit Apixaban … |
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| 7059 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die Apixaban-Exposition kann unter Ritonavir um das Zweifac…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: B01AF02
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
7059
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
B01AF02
Wirkung:
Die Apixaban-Exposition kann unter Ritonavir um das Zweifache erhöht sein. Unter erhöhten Apixabankonzentrationen kann es zu einem Anstieg des Blutungsrisikos kommen.
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Apixaban erfolgt grösstenteils über CYP3A4/5, des Weiteren ist Apixaban Substrat von P-Glykoprotein und BRCP. Ritonavir ist ein starker CYP3A4-Hemmer und inhibiert zusätzlich P-gp. Es kann zu erhöhten Apixabankonzentrationen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte aufgrund des erhöhten Blutungsrisikos vermieden werden. Ist nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine sorgfältige Überwachung bezüglich Blutungsanzeichen durchgeführt werden. In der US-amerikanischen Fachinformation wird empfohle… |
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| 7060 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die Apixaban-Exposition kann unter Ritonavir um das Zweifac…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: B01AF02
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
7060
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
B01AF02
Wirkung:
Die Apixaban-Exposition kann unter Ritonavir um das Zweifache erhöht sein. Unter erhöhten Apixabankonzentrationen kann es zu einem Anstieg des Blutungsrisikos kommen.
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Apixaban erfolgt grösstenteils über CYP3A4/5, des Weiteren ist Apixaban Substrat von P-Glykoprotein und BRCP. Ritonavir ist ein starker CYP3A4-Hemmer und inhibiert zusätzlich P-gp. Es kann zu erhöhten Apixabankonzentrationen kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte aufgrund des erhöhten Blutungsrisikos vermieden werden. Ist nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine sorgfältige Überwachung bezüglich Blutungsanzeichen durchgeführt werden. In der US-amerikanischen Fachinformation wird empfohle… |
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| 338 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: A04AA01
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
338
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A04AA01
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Methadon kann ebenfalls die QT-Zeit verlängern und auch Torsades de pointes auslösen. In der Kombination erhöht sich das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkun…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ondansetron iv und/oder Methadon in höherer Dosierung appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medi… |
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| 7064 |
Wirkungsverminderung von Apixaban - Risiko für thromboembolische Ereignisse
Durch die erniedrigten Konzentrationen kann es zu einem Wir…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AF02
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Wirkungsverminderung von Apixaban - Risiko für thromboembolische Ereignisse
Interaktion Nr.:
7064
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
B01AF02
Wirkung:
Durch die erniedrigten Konzentrationen kann es zu einem Wirkverlust von Apixaban kommen. Das Risiko für thromboembolische Ereignisse ist bei unzureichender antikoagulativer Prophylaxe erhöht.
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Apixaban erfolgt grösstenteils über CYP3A4/5. Phenytoin ist ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp, sodass es zu einem vermehrten Abbau und daraus resultierend zu geringeren Apixabankonzentrationen kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da eine Wirkungsabschwächung von Apixaban bis hin zum Wirkverlust potentiell auftreten kann. Gemäss Schweizer Fachinformation für Apixaban sollten starke Induktoren von CYP3A4 und P-gp bei prophylaktischer Indikation von Apixaban nur mit Vorsicht und unter s… |
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| 6142 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AC06
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6142
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AC06
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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