Arzneimittelinteraktionen

Datenbank der Arzneimittelinteraktionen

Interaktionen (15.920)

Nummer Titel Stufe Gruppen
7372
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Stufe 14
Grp1: G03FA14
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7372
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03FA14
Gruppe 2: N06AX22
Wirkung:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mechanismus:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7373
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Stufe 14
Grp1: G03FA12
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7373
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03FA12
Gruppe 2: N06AX22
Wirkung:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mechanismus:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7374
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Stufe 14
Grp1: G03AA12
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7374
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA12
Gruppe 2: N06AX22
Wirkung:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mechanismus:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7375
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Stufe 14
Grp1: G03AB07
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7375
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AB07
Gruppe 2: N06AX22
Wirkung:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mechanismus:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7385
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-…
Stufe 14
Grp1: C08DB01
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7385
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DB01
Gruppe 2: N03AF01
Wirkung:

In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-Konzentrationen durch Diltiazem dokumentiert. In einem Fall erhöhten sich die Carbamazepin-Konzentrationen 3 Tage nach Hinzufügen von Diltiazem 3x60 mg täglich. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-T…

Mechanismus:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Diltiazem-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Diltiazem metabolis…

Massnahmen:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Diltiazem zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7386
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-…
Stufe 14
Grp1: N03AF01
Grp2: C08DB01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7386
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF01
Gruppe 2: C08DB01
Wirkung:

In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-Konzentrationen durch Diltiazem dokumentiert. In einem Fall erhöhten sich die Carbamazepin-Konzentrationen 3 Tage nach Hinzufügen von Diltiazem 3x60 mg täglich. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-T…

Mechanismus:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Diltiazem-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Diltiazem metabolis…

Massnahmen:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Diltiazem zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7387
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, füh…
Stufe 14
Grp1: C08DA01
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7387
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DA01
Gruppe 2: N03AF01
Wirkung:

In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, führte das Hinzufügen von Verapamil 120 mg 3xtäglich innerhalb von 3 Tagen zu Neurotoxizität und einer im Mittel um 40% reduzierten Carbamazepin-Clearance. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-Toxizität…

Mechanismus:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Verapamil gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Verapamil-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Verapamil metabolis…

Massnahmen:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Verapamil zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7388
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, füh…
Stufe 14
Grp1: N03AF01
Grp2: C08DA01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7388
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF01
Gruppe 2: C08DA01
Wirkung:

In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, führte das Hinzufügen von Verapamil 120 mg 3xtäglich innerhalb von 3 Tagen zu Neurotoxizität und einer im Mittel um 40% reduzierten Carbamazepin-Clearance. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-Toxizität…

Mechanismus:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Verapamil gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Verapamil-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Verapamil metabolis…

Massnahmen:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Verapamil zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7389
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Danazol bewirkt in etwa eine Verdoppelung der Carbamazepin-…
Stufe 14
Grp1: G03XA01
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7389
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03XA01
Gruppe 2: N03AF01
Wirkung:

Danazol bewirkt in etwa eine Verdoppelung der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen. In einer Studie traten bei 5/6 Patienten 7-30 Tage nach Hinzufügen von Danazol 400-600 mg/d Zeichen einer Carbamazepin-Toxizität auf (Letharge, Ataxie, Schwindel, Verschwommensehen).

Mechanismus:

Danazol erhöht die Carbamazepinkonzentrationen durch Inhibition des hepatischen Metabolismus (vermutlich via CYP3A4).

Massnahmen:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Danazol zu Carbamazepin (erste 4-6 Wochen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp.

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7390
Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Erhöhte Phenytoinspiegel sind möglich. Mögliche Folgen: Ata…
Stufe 14
Grp1: N06BA04
Grp2: N03AB02

Erhöhte Phenytoinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7390
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06BA04
Gruppe 2: N03AB02
Wirkung:

Erhöhte Phenytoinspiegel sind möglich. Mögliche Folgen: Ataxie, Hyperreflexie, Nystagmus und andere Sehstörungen, Tremor, Störungen der Merkfähigkeit und der intellektuellen Leistungsfähigkeit, Nausea.

Mechanismus:

Methylphenidat hemmt den Metabolimus von Phenytoin.

Massnahmen:

Phenytoinspiegel monitorisieren, insbesondere wenn die Dosierung von Methylphenidat geändert wird, eventuell Phenytoin-Dosis reduzieren.

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7401
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination …
Stufe 14
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB12

Erhöhte Nebivololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7401
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AX12
Gruppe 2: C07AB12
Wirkung:

Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination mit dem CYP2D6-Hemmer Bupropion erhöht sein. In der Kombination mit Fluoxetin, einem ebenfalls starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Nebivolol um das 8-fache (US-amerikanische Fachinformation). Mögliche Folgen sind u.a.: Brady…

Mechanismus:

Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Nebivolol gehemmt.

Massnahmen:

Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Nebivolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Nebivolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion engmaschige Kontrolle von Herzfrequenz und Blutdruck und ggf. Dosisreduktion von Nebivolol.

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7403
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Die AUC von Nifedipin ist in Kombination mit Cimetidin um r…
Stufe 14
Grp1: A02BA01
Grp2: C08CA11

Erhöhte Nifedipinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7403
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: A02BA01
Gruppe 2: C08CA11
Wirkung:

Die AUC von Nifedipin ist in Kombination mit Cimetidin um rund 80% erhöht. Mögliche Folgen: Kopfschmerzen, periphere Ödeme, Hypotonie, Tachykardie.

Mechanismus:

Cimetidin hemmt den hepatischen Metabolismus von Nifedipin.

Massnahmen:

Herzfunktion klinisch monitorisieren: Blutdruck und Herzfrequenz regelmässig kontrollieren. Bei Bedarf Nifedipindosis reduzieren.

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7404
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöht…
Stufe 14
Grp1: J01FA09
Grp2: C08CA05

Erhöhte Nifedipinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7404
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01FA09
Gruppe 2: C08CA05
Wirkung:

Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöhten Risiko für Hypotonie und/oder Bradykardie kommen. In einem Fallbericht wird als Folge dieser Interaktion sogar ein Schockzustand beschrieben.

Mechanismus:

Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Nifedipin.

Massnahmen:

Patient klinisch auf Hypotonie und Bradykardie monitorisieren. Bei Bedarf Nifedipindosis anpassen.

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7406
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
Stufe 14
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB12

Erhöhte Nebivololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7406
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AB03
Gruppe 2: C07AB12
Wirkung:

Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.

Mechanismus:

Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.

Massnahmen:

Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden.

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7407
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
Stufe 14
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB12

Erhöhte Nebivololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7407
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AB05
Gruppe 2: C07AB12
Wirkung:

Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.

Mechanismus:

Paroxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.

Massnahmen:

Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden.

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7408
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
In einem Fallbericht führte 20mg Fluoxetin zwei Tage nach E…
Stufe 14
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7408
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AB03
Gruppe 2: C07AB02
Wirkung:

In einem Fallbericht führte 20mg Fluoxetin zwei Tage nach Einsetzen bei einem Patienten unter Metoprolol 100mg/d zu einer Bradykardie. Für Paroxetin, einen ebenfalls starken Inhibitor von CYP2D6, wurde ein Anstieg der Metoprolol-AUC um das 4-8 fache beschrieben. Mögliche Folgen der verstärkten Meto…

Mechanismus:

Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Metoprolol.

Massnahmen:

Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden.

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7409
Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Expositi…
Stufe 14
Grp1: C08DA01
Grp2: C03DA04

Erhöhte Eplerenonkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7409
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DA01
Gruppe 2: C03DA04
Wirkung:

Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Exposition bei Kombination mit Verapamil (AUC-Anstieg bis 2-fach). Dies kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen von Eplerenon erhöhen (u.a. Hyperkaliämie, Schwindel, Hypotonie).

Mechanismus:

Diltiazem hemmt CYP3A4 mässig stark und darüber auch den Abbau von Eplerenon.

Massnahmen:

Bei Kombination von Eplerenon mit Verapamil sollte die tägliche Eplerenondosierung auf maximal 25 mg begrenzt werden.

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7410
Erhöhte Eplerenonkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Expositi…
Stufe 14
Grp1: C08DB01
Grp2: C03DA04

Erhöhte Eplerenonkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7410
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DB01
Gruppe 2: C03DA04
Wirkung:

Gemäss Herstellerangaben erhöht sich die Eplerenon-Exposition bei Kombination mit Diltiazem (AUC-Anstieg bis 2-fach). Dies kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen von Eplerenon erhöhen (u.a. Hyperkaliämie, Schwindel, Hypotonie).

Mechanismus:

Verapamil hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Eplerenon.

Massnahmen:

Bei Kombination von Eplerenon mit Diltiazem sollte die tägliche Eplerenondosierung auf maximal 25 mg begrenzt werden.

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7411
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
Stufe 14
Grp1: N05CM20
Grp2: C07AB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7411
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05CM20
Gruppe 2: C07AB02
Wirkung:

Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.

Mechanismus:

Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.

Massnahmen:

Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden.

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7412
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
Stufe 14
Grp1: N05CM20
Grp2: C07CB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7412
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05CM20
Gruppe 2: C07CB02
Wirkung:

Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.

Mechanismus:

Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.

Massnahmen:

Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden.

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7413
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Ve…
Stufe 14
Grp1: N05CM20
Grp2: C07FB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7413
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05CM20
Gruppe 2: C07FB02
Wirkung:

Unter erhöhten Konzentrationen von Metoprolol kann es zu Veränderungen der Herzfrequenz, Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall kommen. Sog. `Extensive` Metabolisierer von CYP2D6 sind von der Interaktion besonders betroffen.

Mechanismus:

Die Verstoffwechselung von Metoprolol erfolgt über CYP2D6. Da dieses CYP-Isoenzym von Diphenhydramin in potenter Weise gehemmt wird, kann es zu erhöhten Metoprololkonzentrationen kommen.

Massnahmen:

Die Kombination sollte nur mit Vorsicht unter sorgfältiger Monitorisierung von Herzfrequenz und Blutdruck eingesetzt werden. Eine Reduktion der Metoprolol-Dosis kann unter Umständen patientenindividuell erwogen werden.

Alle Details
7415
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA12
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7415
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA12
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7417
Erhöhte Triazolamkonzentrationen
Clarithromycin 500 mg 2x täglich erhöhte die AUC und maxima…
Stufe 14
Grp1: J01FA09
Grp2: N05CD05

Erhöhte Triazolamkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7417
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01FA09
Gruppe 2: N05CD05
Wirkung:

Clarithromycin 500 mg 2x täglich erhöhte die AUC und maximale Plasmakonzentration einer Einzeldosis Triazolam 0.125 mg bei 12 gesunden Probanden auf das 5.25- und 2-fache. Die Halbwertszeit von Triazolam verlängerte sich von 2.7 auf 8.3h. Dies kann mit verstärkter und verlängerter Sedation und weit…

Mechanismus:

Clarithromycin hemmt den Abbau von Triazolam über CYP3A4.

Massnahmen:

Monitorisieren hinsichtlich verstärkter ZNS-Depression unter Triazolam. Dosisreduktion von Triazolam (um ca. 50%) erwägen. Alternativ könnten Lorazepam oder Oxazepam anstelle von Triazolam eingesetzt werden, welche nicht mit CYP3A4-Hemmern interagieren.

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7418
Erhöhte Triazolamkonzentrationen
Erythromycin verdoppelte die AUC von Triazolam und verlänge…
Stufe 14
Grp1: J01FA01
Grp2: N05CD05

Erhöhte Triazolamkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7418
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01FA01
Gruppe 2: N05CD05
Wirkung:

Erythromycin verdoppelte die AUC von Triazolam und verlängerte die Eliminationshalbwertszeit von 3.5 auf 5.9h bei 12 gesunden Probanden. In der Kombination mit Erythromycin traten vermehrt Schwindel, psychomotorische und Gedächtnisstörungen auf.

Mechanismus:

Erythromycin hemmt den Abbau von Triazolam über CYP3A4.

Massnahmen:

Monitorisieren hinsichtlich verstärkter ZNS-Depression unter Triazolam. Dosisreduktion von Triazolam (um ca. 50%) erwägen. Alternativ könnten Lorazepam oder Oxazepam anstelle von Triazolam eingesetzt werden, welche nicht mit CYP3A4-Hemmern interagieren.

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7421
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
Bei 30 Patienten, bei denen eine Bypass-Operation durchgefü…
Stufe 14
Grp1: C08DB01
Grp2: N05CD08

Erhöhte Midazolamkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7421
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DB01
Gruppe 2: N05CD08
Wirkung:

Bei 30 Patienten, bei denen eine Bypass-Operation durchgeführt wurde, führte die Kombination von Diltiazem (1x60mg, danach 0.1mg/kg/h i.v.) mit Midazolam (0.1mg/kg) zu einem Anstieg der Midazolam-AUC um 24%, während sich die Halbwertszeit von Midazolam um 43% verlängerte. Zudem führte die Gabe von …

Mechanismus:

Midazolam wird fast ausschliesslich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem in relevantem Ausmass inhibiert wird. Dies führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Midazolam.

Massnahmen:

Bei einer Kombination von Diltiazem mit Midazolam sollte zunächst eine niedrigere Midazolam-Dosis (in etwa die Hälfte der Standarddosis) eingesetzt und der Patient sorgfältig auf Zeichen einer Midazolam-Toxizität (Somnolenz,Verwirrtheit, Koordinationsschwierigkeiten, Reflexabschwächung) überwacht w…

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