Bei Rifampicin-Gabe kam es zu einer signifikanten Reduktion der Buprenorphin-Konzentration im Plasma (durchschnittlich 70%ige-Reduktion der AUC). Bei der Hälfte der Probanden kam es zu Entzugssymptomen.
Interaktion
Stufe 14
14
Stufe
Details der Interaktion
Gruppe 1
J04AB04
Gruppe 2
N07BC01
Beschreibung der Stufe
Monitorisieren
Mechanismus
Die Metabolisierung von Buprenorphin erfolgt grösstenteils über CYP3A4. In Kombination mit Rifampicin, einem potenten Induktor von u.a. CYP 3A4, kann die Buprenorphin-Konzentration in klinisch relevanten Ausmass beeinflusst werden.
Empfohlene Massnahmen
Bei gleichzeitiger Gabe sollten die Patienten bezüglich dem Auftreten von entzugsähnlichen Symptomen engmaschig überwacht werden und ggf. die Buprenorphin-Dosis angepasst werden. Bei Absetzen von Rifampicin muss an eine Readjustierung der Dosis gedacht werden. Da auch Rifabutin CYP3A4 induziert muss auch hierunter mit einer Reduktion der Plasmakonzentration von Buprenorphin gerechnet werden (35%ige Abnahme der AUC). Allerdings traten unter Rifabutin keine Entzugserscheinungen auf.