Drug Interactions

Database of medication interactions

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Number Title Level Groups
2611
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
Level 13
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA01

Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko

Interaction No: 2611
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE03
Group 2: G04CA01
Effect:

Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope.

Mechanism:

Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.

Measures:

Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. Der Hersteller von Ritonavir (Norvir) (nicht allerdings von Alfuzosin (Xatral)) stuft diese Kombination sogar als kontraindiziert ein.

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2609
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
Level 13
Grp1: J05AR10
Grp2: G04CA01

Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko

Interaction No: 2609
Relevance: Level 13
Group 1: J05AR10
Group 2: G04CA01
Effect:

Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope.

Mechanism:

Ritonavir/Lopinavir können den Abbau von Alfuzosin via Inhibition von CYP3A4 hemmen.

Measures:

Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. Der Hersteller von Ritonavir (Norvir) (nicht allerdings von Alfuzosin (Xatral)) stuft diese Kombination sogar als kontraindiziert ein.

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2474
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer …
Level 13
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA01

Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung

Interaction No: 2474
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD08
Group 2: J01FA01
Effect:

Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Erregung, Akkommodationsstörungen, Mydriasis, Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie und Miktionsstörungen ist erhöht. Unter The…

Mechanism:

Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Erythromycin ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen, verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperkaliä…

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2472
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-…
Level 13
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA09

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung

Interaction No: 2472
Relevance: Level 13
Group 1: G04BD08
Group 2: J01FA09
Effect:

Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-Inhibitor, kam es zu einer Verdoppelung der AUC von Solifenacin. Unter erhöhten Konzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung von Solifenacin kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Er…

Mechanism:

Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Clarithromycin ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen und verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperka…

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2473
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer …
Level 13
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BD08

Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung

Interaction No: 2473
Relevance: Level 13
Group 1: J01FA01
Group 2: G04BD08
Effect:

Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Erregung, Akkommodationsstörungen, Mydriasis, Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie und Miktionsstörungen ist erhöht. Unter The…

Mechanism:

Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Erythromycin ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen, verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperkaliä…

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2465
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: J05AX14
Grp2: C01BD01

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2465
Relevance: Level 13
Group 1: J05AX14
Group 2: C01BD01
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2464
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX15

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2464
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: J05AX15
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2466
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX14

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2466
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: J05AX14
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2462
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Level 13
Grp1: C07AA07
Grp2: J05AC04

Verlängerung der QT-Zeit

Interaction No: 2462
Relevance: Level 13
Group 1: C07AA07
Group 2: J05AC04
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mechanism:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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2463
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
Level 13
Grp1: J05AX15
Grp2: C01BD01

Schwere Bradyarrythmien

Interaction No: 2463
Relevance: Level 13
Group 1: J05AX15
Group 2: C01BD01
Effect:

Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.

Mechanism:

Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Measures:

Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da…

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2471
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-…
Level 13
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BD08

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung

Interaction No: 2471
Relevance: Level 13
Group 1: J01FA09
Group 2: G04BD08
Effect:

Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-Inhibitor, kam es zu einer Verdoppelung der AUC von Solifenacin. Unter erhöhten Konzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung von Solifenacin kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Er…

Mechanism:

Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Clarithromycin ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen und verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperka…

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2393
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Level 13
Grp1: N06AX16
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 2393
Relevance: Level 13
Group 1: N06AX16
Group 2: C01BD01
Effect:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mechanism:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Measures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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2388
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Level 13
Grp1: J05AE03
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

Interaction No: 2388
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE03
Group 2: C01BD01
Effect:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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2389
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
Level 13
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01

Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse

Interaction No: 2389
Relevance: Level 13
Group 1: J05AR10
Group 2: C01BD01
Effect:

Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration.

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2660
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Stu…
Level 13
Grp1: J02AC03
Grp2: G04CA01

Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko

Interaction No: 2660
Relevance: Level 13
Group 1: J02AC03
Group 2: G04CA01
Effect:

Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Die Kombination mit anderen Azol-Antimykotika wurde in Studien noch nicht untersucht. Aufgrund des …

Mechanism:

Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.

Measures:

Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren.

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2380
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Level 13
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

Interaction No: 2380
Relevance: Level 13
Group 1: N05AH02
Group 2: N07BC02
Effect:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mechanism:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Measures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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16
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
Level 13
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BD10

Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte

Interaction No: 16
Relevance: Level 13
Group 1: J05AE01
Group 2: G04BD10
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…

Mechanism:

Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und hemmt auch CYP2D6 und P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein …

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden.

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2381
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
Level 13
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02

Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien

Interaction No: 2381
Relevance: Level 13
Group 1: N07BC02
Group 2: N05AH02
Effect:

In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…

Mechanism:

Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.

Measures:

Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen.

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2392
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
Level 13
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16

Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen

Interaction No: 2392
Relevance: Level 13
Group 1: C01BD01
Group 2: N06AX16
Effect:

Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.

Mechanism:

Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…

Measures:

Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde.

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2461
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
Level 13
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07

Verlängerung der QT-Zeit

Interaction No: 2461
Relevance: Level 13
Group 1: J05AC04
Group 2: C07AA07
Effect:

Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…

Mechanism:

Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.

Measures:

Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig.

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5938
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Level 13
Grp1: M01AB55
Grp2: B01AC04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 5938
Relevance: Level 13
Group 1: M01AB55
Group 2: B01AC04
Effect:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide.

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6080
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Level 13
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AE51

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 6080
Relevance: Level 13
Group 1: B01AA07
Group 2: M01AE51
Effect:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte …

Full detail
6579
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
Level 13
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AE07

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaction No: 6579
Relevance: Level 13
Group 1: M01AE01
Group 2: B01AE07
Effect:

Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.

Mechanism:

Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.

Measures:

Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen  Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide.

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12422
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Rifampicin kann die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva reduzi…
Level 13
Grp1: J04AM05
Grp2: G03AA13

Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption

Interaction No: 12422
Relevance: Level 13
Group 1: J04AM05
Group 2: G03AA13
Effect:

Rifampicin kann die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva reduzieren. In zwei prospektiven Studien sank die AUC von Ethinylestradiol bei der Kombination um ca. 65%. Bei circa einem Drittel der Patienten traten Zwischenblutungen auf. Auch die Gestagenkonzentrationen fielen ab.

Mechanism:

Rifampicin ist ein Induktor mehrerer CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und beschleunigt damit den Abbau von oralen Kontrazeptiva.

Measures:

Die Kombination von Rifampicin und oralen Kontrazeptiva geht mit einem Wirkverlust des Kontrazeptivums und damit einem erhöhten Schwangerschaftsrisiko einher. Ist die kombinierte Therapie erforderlich, sind zusätzliche Verhütungsmethoden anzuwenden. Ist eine längere kombinierte Therapie nötig, soll…

Full detail
15849
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
Level 13
Grp1: C09DA01
Grp2: C09XA52

Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung

Interaction No: 15849
Relevance: Level 13
Group 1: C09DA01
Group 2: C09XA52
Effect:

Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…

Mechanism:

Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System

Measures:

Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert.

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Showing 2076 to 2100 of 15920 results
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