Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 8235 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Riociguat ist die Komb…
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Level 11 |
Grp1: R03DA05
Grp2: C02KX05
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
8235
Relevance:
Level 11
Group 1:
R03DA05
Group 2:
C02KX05
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Riociguat ist die Kombination mit Theophyllin kontraindiziert. Es kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung durch die synergistische vasodilatative Wirkung kommen.
Mechanism:
Riociguat aktiviert die lösliche Guanylatzyklase und beeinflusst darüber den Gefässtonus. Zusätzlich wird die Wirkung von Stickstoffmonoxid verstärkt. Unter zusätzlicher Gabe von Phosphodiesterasehemmern wie Theophyllin kann es daher zu einer additiven vasodilatativen Wirkung kommen.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 8229 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Riociguat ist die Komb…
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Level 11 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C02KX05
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
8229
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BE08
Group 2:
C02KX05
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Riociguat ist die Kombination mit PDE5-Inhibitoren kontraindiziert. Es kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung durch die synergistische vasodilatative Wirkung kommen.
Mechanism:
Riociguat aktiviert die lösliche Guanylatzyklase und beeinflusst darüber den Gefässtonus. Zusätzlich wird die Wirkung von Stickstoffmonoxid verstärkt. Unter zusätzlicher Gabe von Phosphodiesterase-5-Hemmern (PDE5-Inhibitoren) kann es daher zu einer additiven vasodilatativen Wirkung kommen.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 8277 |
Verminderte Indinavirwirkung
Die Kombination von Johanniskraut (3x300mg/d für 14 Tage) m…
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Level 11 |
Grp1: N05CP03
Grp2: J05AE02
|
Verminderte Indinavirwirkung
Interaction No:
8277
Relevance:
Level 11
Group 1:
N05CP03
Group 2:
J05AE02
Effect:
Die Kombination von Johanniskraut (3x300mg/d für 14 Tage) mit Indinavir (4 Dosen zu 800mg im Abstand von 8h, ab Tag 14 der Johanniskraut-Gabe) führte in einer Studie mit acht gesunden Probanden zu einem signifikanten Abfall der Indinavir-AUC um 57% und einer Reduktion der minimalen Plasmakonzentrat…
Mechanism:
Johanniskraut ist ein potenter Induktor von CYP3A4, über welches Indinavir metabolisiert wird. Dadurch kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen, einer verminderten antiviralen Wirkung oder Resistenzen gegenüber Indinavir kommen.
Measures:
Die Kombination von Johanniskraut und Indinavir ist kontraindiziert. |
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| 12686 |
Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Aufgrund der Inhibition von CYP3A4 durch Atazanavir kann di…
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Level 11 |
Grp1: J05AE08
Grp2: C10AA01
|
Erhöhtes Myopathie- und Rhabdomyolyserisiko
Interaction No:
12686
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AE08
Group 2:
C10AA01
Effect:
Aufgrund der Inhibition von CYP3A4 durch Atazanavir kann die Serumkonzentration von Simvastatin ansteigen, was mit einem erhöhten Risiko für Myopathie und Rhabdomyolyse einhergeht.
Mechanism:
Atazanavir hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Simvastatin, was zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Simvastatin führt.
Measures:
Die gleichzeitige Gabe von Atazanavir und Simvastatin vermeiden und alternativ Statin einsetzen, welches nicht CYP3A4-abhängig metabolisiert wird, wie z.B. Pravastatin. Die Kombination aus Atazanavir und Ritonavir mit Simvastatin ist gemäss Fachinformation kontraindiziert. |
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| 412 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: L02BA02
Grp2: C01BD07
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
412
Relevance:
Level 11
Group 1:
L02BA02
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 308 |
Erhöhte Dronedaronkonzentrationen – Arrhythmierisiko
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Droned…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: J01FA01
|
Erhöhte Dronedaronkonzentrationen – Arrhythmierisiko
Interaction No:
308
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
J01FA01
Effect:
Durch den gehemmten Metabolismus kann es zu erhöhten Dronedaronkonzentrationen und damit zu einer verstärkten Wirksamkeit kommen. Mögliche Folgen sind: Herzrhytmusstörungen und Blutdruckabfall. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Arrh…
Mechanism:
Erythromycin ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und starken CYP-3A4-Inhibitoren ist kontraindiziert. |
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| 487 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C07AA07
Grp2: C01BD07
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
487
Relevance:
Level 11
Group 1:
C07AA07
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Laut Kompendium ist die Kombination von Dronedaron mit Klasse I und Klasse III Antiarrhythmika aufgrund des potentiellen Risikos, Arrhythmien hervorzurufen, kontraindiziert. |
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| 2443 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
In Kombination mit Ketoconazol (200 mg einmal täglich) kam …
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Level 11 |
Grp1: C01EB17
Grp2: J02AB02
|
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2443
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01EB17
Group 2:
J02AB02
Effect:
In Kombination mit Ketoconazol (200 mg einmal täglich) kam es laut Fachinformation zu einer 7-8fach erhöhten durchschnittlichen Ivabradin-Plasmaexposition. Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombin…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2448 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: J02AC04
Grp2: C01EB17
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Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2448
Relevance:
Level 11
Group 1:
J02AC04
Group 2:
C01EB17
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Posaconazol wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der Herzfrequenz durch Ivabradin kann eine QT-Verlängerung verstärkt werden.
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren wie Posaconazol kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2449 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: C01EB17
Grp2: J02AC04
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Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2449
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01EB17
Group 2:
J02AC04
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Posaconazol wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der Herzfrequenz durch Ivabradin kann eine QT-Verlängerung verstärkt werden.
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren wie Posaconazol kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 342 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
342
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und Methadon ist wegen dem erhöhten Risiko für eine QT-Verlängerung kontraindiziert. |
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| 341 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: N07BC02
Grp2: C01BD07
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
341
Relevance:
Level 11
Group 1:
N07BC02
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und Methadon ist wegen dem erhöhten Risiko für eine QT-Verlängerung kontraindiziert. |
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| 2454 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C01EB17
|
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2454
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AR10
Group 2:
C01EB17
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination kontraindiziert. Ritonavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der Herzfrequenz durch Ivabradin kann …
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ritonavir kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2455 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: C01EB17
Grp2: J05AR10
|
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2455
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01EB17
Group 2:
J05AR10
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination kontraindiziert. Ritonavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der Herzfrequenz durch Ivabradin kann …
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ritonavir kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2457 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C01EB17
|
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2457
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AE01
Group 2:
C01EB17
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert. Saquinavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der He…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2458 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: C01EB17
Grp2: J05AE01
|
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2458
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01EB17
Group 2:
J05AE01
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert. Saquinavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der He…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
|||
| 2527 |
Stark erhöhtes Risiko für Knochenmarkstoxizität
Brivudin bewirkt eine Akkumulation von Fluorouracil (5-FU),…
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Level 11 |
Grp1: J05AB15
Grp2: L01BC02
|
Stark erhöhtes Risiko für Knochenmarkstoxizität
Interaction No:
2527
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AB15
Group 2:
L01BC02
Effect:
Brivudin bewirkt eine Akkumulation von Fluorouracil (5-FU), mit 5-15-facher Erhöhung der 5-FU Konzentrationen. Dies geht mit einer massiv erhöhten 5-FU-Toxizität einher (Myelotoxizität, Mucositis, Hand-Fuss-Syndrom). Es kam zu einem Todesfall bei einer Patientin, die Capecitabin (ein Prodrug von 5-…
Mechanism:
Brivudin hemmt durch seinen Hauptmetaboliten Bromovinyluracil (BVU) die Dihydropyrimidindehydrogenase (DPD) irreversibel. Das Enzym DPD reguliert den Abbau u.a. von 5-Fluorouracil (5-FU). Die Hemmung von DPD führt zu einer Akkumulation und verstärkten Toxizität von 5-FU und anderen Fluoropyrimidine…
Measures:
Die gleichzeitige Gabe von Brivudin und 5-Fluorouracil ist absolut kontraindiziert. Dies gilt auch für die gleichzeitige Gabe von Brivudin und Capecitabin oder anderen 5-Fluoropyrimidinen. Zwischen einer Behandlung mit Brivudin und dem Beginn einer Therapie mit 5-Fluoropyrimidin-haltigen Medikament… |
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| 2528 |
Stark erhöhtes Risiko für Knochenmarkstoxizität
Brivudin bewirkt eine Akkumulation von Fluoropyrimidinen wi…
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Level 11 |
Grp1: J05AB15
Grp2: J02AX01
|
Stark erhöhtes Risiko für Knochenmarkstoxizität
Interaction No:
2528
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AB15
Group 2:
J02AX01
Effect:
Brivudin bewirkt eine Akkumulation von Fluoropyrimidinen wie Flucytosin. Die Konzentrationen von 5-Fluorouracil (5-FU) wurden 5-15-fach erhöht. Dies geht mit einer massiv erhöhten Toxizität einher (Myelotoxizität, Mucositis, Hand-Fuss-Syndrom). Es kam zu einem Todesfall bei einer Patientin, die Cap…
Mechanism:
Brivudin hemmt durch seinen Hauptmetaboliten Bromovinyluracil (BVU) die Dihydropyrimidindehydrogenase (DPD) irreversibel. Das Enzym DPD reguliert den Abbau von Fluoropyrimidinen wie Flucytosin. Die Hemmung von DPD führt zu einer Akkumulation und verstärkten Toxizität von Flucytosin und anderen Fluo…
Measures:
Die gleichzeitige Gabe von Brivudin und Flucytosin ist absolut kontraindiziert. Dies gilt auch für die gleichzeitige Gabe von Brivudin und Capecitabin, 5-Fluorouracil oder anderen 5-Fluoropyrimidinen. Zwischen einer Behandlung mit Brivudin und dem Beginn einer Therapie mit 5-Fluoropyrimidin-haltige… |
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| 2587 |
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglich…
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Level 11 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N02BB02
|
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Interaction No:
2587
Relevance:
Level 11
Group 1:
N05AH02
Group 2:
N02BB02
Effect:
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglicherweise eine Agranulozytose hervorrufen könnten, ist gemäss Schweizer Fachinformation für Clozapin kontraindiziert.
Mechanism:
Unter Clozapin wie auch unter Metamizol können selten Blutbildveränderungen wie Agranulozytosen auftreten, die möglicherweise fatal verlaufen können. Eine additive myelosuppressive Wirkung ist möglich.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Zur Analgesie sollten Substanzen mit weniger ausgeprägten hämatotoxischen Potential gewählt werden. |
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| 2588 |
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglich…
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Level 11 |
Grp1: N02BB02
Grp2: N05AH02
|
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Interaction No:
2588
Relevance:
Level 11
Group 1:
N02BB02
Group 2:
N05AH02
Effect:
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglicherweise eine Agranulozytose hervorrufen könnten, ist gemäss Schweizer Fachinformation für Clozapin kontraindiziert.
Mechanism:
Unter Clozapin wie auch unter Metamizol können selten Blutbildveränderungen wie Agranulozytosen auftreten, die möglicherweise fatal verlaufen können. Eine additive myelosuppressive Wirkung ist möglich.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Zur Analgesie sollten Substanzen mit weniger ausgeprägten hämatotoxischen Potential gewählt werden. |
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| 2598 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Vardenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nit…
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Level 11 |
Grp1: C01DX12
Grp2: G04BE09
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2598
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01DX12
Group 2:
G04BE09
Effect:
Vardenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten und NO-Donatoren wie Molsidomin. Die Kombination führt zu einer starken, anhaltenden und unter Umständen therapieresistenten Blutdrucksenkung.
Mechanism:
Molsidomin wirkt über die Bildung einer freien NO-Gruppe, welche die Guanylcyclase aktiviert. Diese erhöht die Konzentration von cGMP. Vardenafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Die Kombination führt zu einem starken, additiven Anstieg von cGMP.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Vardenafil und Molsidomin ist wegen der Gefahr schwerer Hypotonien kontraindiziert. Molsidomin darf frühestens 24h nach Absetzen von Vardenafil eingesetzt werden. |
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| 2602 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Vardenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nit…
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Level 11 |
Grp1: G04BE09
Grp2: C01DX16
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2602
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BE09
Group 2:
C01DX16
Effect:
Vardenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten und NO-Donatoren. Die Kombination führt zu einer starken, anhaltenden und unter Umständen therapieresistenten Blutdrucksenkung.
Mechanism:
Der Vasodilatator Nicorandil ist ein Kaliumkanalöffner und NO-Donator und erhöht intrazellulär die Konzentration von cGMP. Vardenafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Dies führt zu einer additiven Vasodilatation.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Vardenafil und Nicorandil ist wegen der Gefahr schwerer Hypotonien kontraindiziert. Nicorandil darf frühestens 24h nach Absetzen von Vardenafil eingesetzt werden. |
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| 365 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: P01BF01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
365
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
P01BF01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und Lumefantrin ist wegen dem erhöhten Risiko für eine QT-Verlängerung kontraindiziert. |
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| 2612 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Tadalafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitr…
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Level 11 |
Grp1: C01DX16
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2612
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01DX16
Group 2:
G04BE08
Effect:
Tadalafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten und NO-Donatoren. Die Kombination führt zu einer starken, anhaltenden und unter Umständen therapieresistenten Blutdrucksenkung.
Mechanism:
Der Vasodilatator Nicorandil ist ein Kaliumkanalöffner und NO-Donator und erhöht intrazellulär die Konzentration von cGMP. Tadalafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Dies führt zu einer additiven Vasodilatation.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Tadalafil und Nicorandil ist wegen der Gefahr schwerer Hypotonien kontraindiziert. Nicorandil sollte frühestens 48h nach Absetzen von Tadalafil eingesetzt werden. |
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| 12717 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die Kombination von Simvastatin mit dem CYP3A4-Hemmer Ketoc…
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Level 11 |
Grp1: J02AB02
Grp2: C10AA01
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12717
Relevance:
Level 11
Group 1:
J02AB02
Group 2:
C10AA01
Effect:
Die Kombination von Simvastatin mit dem CYP3A4-Hemmer Ketoconazol führt zu erhöhten Statinspiegeln. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanism:
Ketoconazol hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Simvastatin.
Measures:
Diese Kombination sollte vermieden werden. Eine bessere Alternative wäre Pravastatin, da dieses nicht signifikant über das CYP-System metabolisiert wird oder Rosuvastatin, welches nur zu 10% metabolisiert wird. Regelmässige CK-Bestimmungen. |
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