Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 2457 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C01EB17
|
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2457
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AE01
Group 2:
C01EB17
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert. Saquinavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der He…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2456 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: J05AE02
Grp2: C01EB17
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Erhöhte Gefahr für Bradykardien
Interaction No:
2456
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AE02
Group 2:
C01EB17
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert.
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Indinavir kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2458 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: C01EB17
Grp2: J05AE01
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Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2458
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01EB17
Group 2:
J05AE01
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert. Saquinavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der He…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 2459 |
Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schwere…
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Level 11 |
Grp1: J05AE08
Grp2: C01EB17
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Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen
Interaction No:
2459
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AE08
Group 2:
C01EB17
Effect:
Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Gemäss Schweizer Fachinformation für Ivabradin ist die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren kontraindiziert. Atazanavir wurde mit einer Verlängerung des QT-Intervalls in Verbindung gebracht. Unter Senkung der He…
Mechanism:
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren wie Atazanavir kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. |
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| 397 |
Erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für das …
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Level 11 |
Grp1: A02BA01
Grp2: C01BD03
|
Erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen
Interaction No:
397
Relevance:
Level 11
Group 1:
A02BA01
Group 2:
C01BD03
Effect:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen, insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanism:
Additive Wirkung auf die kardiale Erregungsüberleitung.
Measures:
Diese Kombination ist kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, muss die Herzfunktion sorgfältig mittels EKG überwacht werden. |
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| 342 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
342
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und Methadon ist wegen dem erhöhten Risiko für eine QT-Verlängerung kontraindiziert. |
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| 493 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BC04
Grp2: C01BD07
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
493
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BC04
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Laut Kompendium ist die Kombination von Dronedaron mit Klasse I und Klasse III Antiarrhythmika aufgrund des potentiellen Risikos, Arrhythmien hervorzurufen, kontraindiziert. |
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| 2527 |
Stark erhöhtes Risiko für Knochenmarkstoxizität
Brivudin bewirkt eine Akkumulation von Fluorouracil (5-FU),…
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Level 11 |
Grp1: J05AB15
Grp2: L01BC02
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Stark erhöhtes Risiko für Knochenmarkstoxizität
Interaction No:
2527
Relevance:
Level 11
Group 1:
J05AB15
Group 2:
L01BC02
Effect:
Brivudin bewirkt eine Akkumulation von Fluorouracil (5-FU), mit 5-15-facher Erhöhung der 5-FU Konzentrationen. Dies geht mit einer massiv erhöhten 5-FU-Toxizität einher (Myelotoxizität, Mucositis, Hand-Fuss-Syndrom). Es kam zu einem Todesfall bei einer Patientin, die Capecitabin (ein Prodrug von 5-…
Mechanism:
Brivudin hemmt durch seinen Hauptmetaboliten Bromovinyluracil (BVU) die Dihydropyrimidindehydrogenase (DPD) irreversibel. Das Enzym DPD reguliert den Abbau u.a. von 5-Fluorouracil (5-FU). Die Hemmung von DPD führt zu einer Akkumulation und verstärkten Toxizität von 5-FU und anderen Fluoropyrimidine…
Measures:
Die gleichzeitige Gabe von Brivudin und 5-Fluorouracil ist absolut kontraindiziert. Dies gilt auch für die gleichzeitige Gabe von Brivudin und Capecitabin oder anderen 5-Fluoropyrimidinen. Zwischen einer Behandlung mit Brivudin und dem Beginn einer Therapie mit 5-Fluoropyrimidin-haltigen Medikament… |
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| 2587 |
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglich…
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Level 11 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N02BB02
|
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Interaction No:
2587
Relevance:
Level 11
Group 1:
N05AH02
Group 2:
N02BB02
Effect:
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglicherweise eine Agranulozytose hervorrufen könnten, ist gemäss Schweizer Fachinformation für Clozapin kontraindiziert.
Mechanism:
Unter Clozapin wie auch unter Metamizol können selten Blutbildveränderungen wie Agranulozytosen auftreten, die möglicherweise fatal verlaufen können. Eine additive myelosuppressive Wirkung ist möglich.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Zur Analgesie sollten Substanzen mit weniger ausgeprägten hämatotoxischen Potential gewählt werden. |
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| 2588 |
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglich…
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Level 11 |
Grp1: N02BB02
Grp2: N05AH02
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Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Interaction No:
2588
Relevance:
Level 11
Group 1:
N02BB02
Group 2:
N05AH02
Effect:
Die Kombination von Clozapin mit Arzneimitteln, die möglicherweise eine Agranulozytose hervorrufen könnten, ist gemäss Schweizer Fachinformation für Clozapin kontraindiziert.
Mechanism:
Unter Clozapin wie auch unter Metamizol können selten Blutbildveränderungen wie Agranulozytosen auftreten, die möglicherweise fatal verlaufen können. Eine additive myelosuppressive Wirkung ist möglich.
Measures:
Die Kombination ist kontraindiziert. Zur Analgesie sollten Substanzen mit weniger ausgeprägten hämatotoxischen Potential gewählt werden. |
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| 2591 |
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Metamizol und Methotrexat…
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Level 11 |
Grp1: L01BA01
Grp2: N02BB02
|
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Interaction No:
2591
Relevance:
Level 11
Group 1:
L01BA01
Group 2:
N02BB02
Effect:
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Metamizol und Methotrexat kann die Hämatotoxizität verstärkt sein. Das Risiko für Blutbildveränderungen wie Agranulozytose ist erhöht. Im Rahmen von Spontanmeldungen wurden fatale Fälle von Agranulozytose unter Metamizol gemeldet. Risikofaktoren waren neben der gle…
Mechanism:
Blutbildveränderungen wie Agranulozytosen sind für beide Arzneistoffe bekannt. In Kombination kann es zu einem additiven hämatotoxischen Effekt kommen.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund eines negativen Nutzen-Risiko-Profils kontraindiziert. Zur Analgesie sollten Substanzen mit weniger ausgeprägten hämatotoxischen Potential gewählt werden. |
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| 2592 |
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Metamizol und Methotrexat…
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Level 11 |
Grp1: N02BB02
Grp2: L01BA01
|
Erhöhtes Risiko für Blutbildveränderungen
Interaction No:
2592
Relevance:
Level 11
Group 1:
N02BB02
Group 2:
L01BA01
Effect:
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Metamizol und Methotrexat kann die Hämatotoxizität verstärkt sein. Das Risiko für Blutbildveränderungen wie Agranulozytose ist erhöht. Im Rahmen von Spontanmeldungen wurden fatale Fälle von Agranulozytose unter Metamizol gemeldet. Risikofaktoren waren neben der gle…
Mechanism:
Blutbildveränderungen wie Agranulozytosen sind für beide Arzneistoffe bekannt. In Kombination kann es zu einem additiven hämatotoxischen Effekt kommen.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund eines negativen Nutzen-Risiko-Profils kontraindiziert. Zur Analgesie sollten Substanzen mit weniger ausgeprägten hämatotoxischen Potential gewählt werden. |
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| 2603 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Vardenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nit…
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Level 11 |
Grp1: C01DX16
Grp2: G04BE09
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2603
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01DX16
Group 2:
G04BE09
Effect:
Vardenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten und NO-Donatoren. Die Kombination führt zu einer starken, anhaltenden und unter Umständen therapieresistenten Blutdrucksenkung.
Mechanism:
Der Vasodilatator Nicorandil ist ein Kaliumkanalöffner und NO-Donator und erhöht intrazellulär die Konzentration von cGMP. Vardenafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Dies führt zu einer additiven Vasodilatation.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Vardenafil und Nicorandil ist wegen der Gefahr schwerer Hypotonien kontraindiziert. Nicorandil darf frühestens 24h nach Absetzen von Vardenafil eingesetzt werden. |
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| 418 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: N05AH04
Grp2: C01BD07
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
418
Relevance:
Level 11
Group 1:
N05AH04
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2613 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Tadalafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitr…
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Level 11 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C01DX16
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2613
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BE08
Group 2:
C01DX16
Effect:
Tadalafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten und NO-Donatoren. Die Kombination führt zu einer starken, anhaltenden und unter Umständen therapieresistenten Blutdrucksenkung.
Mechanism:
Der Vasodilatator Nicorandil ist ein Kaliumkanalöffner und NO-Donator und erhöht intrazellulär die Konzentration von cGMP. Tadalafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Dies führt zu einer additiven Vasodilatation.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Tadalafil und Nicorandil ist wegen der Gefahr schwerer Hypotonien kontraindiziert. Nicorandil sollte frühestens 48h nach Absetzen von Tadalafil eingesetzt werden. |
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| 415 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: N06AB03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
415
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
N06AB03
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 416 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: N06AB03
Grp2: C01BD07
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
416
Relevance:
Level 11
Group 1:
N06AB03
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 2627 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Sildenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nit…
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Level 11 |
Grp1: G04BE03
Grp2: C01DX16
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2627
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BE03
Group 2:
C01DX16
Effect:
Sildenafil potenziert den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten und NO-Donatoren. Die Kombination führt zu einer starken, anhaltenden und unter Umständen therapieresistenten Blutdrucksenkung.
Mechanism:
Der Vasodilatator Nicorandil ist ein Kaliumkanalöffner und NO-Donator und erhöht intrazellulär die Konzentration von cGMP. Sildenafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Dies führt zu einer additiven Vasodilatation.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Sildenafil und Nicorandil ist wegen der Gefahr schwerer Hypotonien kontraindiziert. Nicorandil darf frühestens 24h nach Absetzen von Sildenafil eingesetzt werden. |
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| 365 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: C01BD07
Grp2: P01BF01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
365
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01BD07
Group 2:
P01BF01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und Lumefantrin ist wegen dem erhöhten Risiko für eine QT-Verlängerung kontraindiziert. |
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| 366 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 11 |
Grp1: P01BF01
Grp2: C01BD07
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
366
Relevance:
Level 11
Group 1:
P01BF01
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron und Lumefantrin ist wegen dem erhöhten Risiko für eine QT-Verlängerung kontraindiziert. |
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| 2649 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck sta…
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Level 11 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C01DA08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2649
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BE08
Group 2:
C01DA08
Effect:
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck stark.
Mechanism:
Tadalafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Glycerolnitrat aktiviert die Guanylat-Cyclase, welche cGMP bildet. Dadurch kommt es zu einem starken Anstieg von cGMP.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Tadalafil und Nitraten ist kontraindiziert. Ein Nitrat sollte frühestens 48 Stunden nach Absetzen von Tadalafil gegeben werden. |
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| 2650 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck sta…
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Level 11 |
Grp1: C01DA08
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2650
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01DA08
Group 2:
G04BE08
Effect:
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck stark.
Mechanism:
Tadalafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Glycerolnitrat aktiviert die Guanylat-Cyclase, welche cGMP bildet. Dadurch kommt es zu einem starken Anstieg von cGMP.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Tadalafil und Nitraten ist kontraindiziert. Ein Nitrat sollte frühestens 48 Stunden nach Absetzen von Tadalafil gegeben werden. |
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| 2652 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck sta…
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Level 11 |
Grp1: C01DA52
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2652
Relevance:
Level 11
Group 1:
C01DA52
Group 2:
G04BE08
Effect:
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck stark.
Mechanism:
Tadalafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Glycerolnitrat aktiviert die Guanylat-Cyclase, welche cGMP bildet. Dadurch kommt es zu einem starken Anstieg von cGMP.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Tadalafil und Nitraten ist kontraindiziert. Ein Nitrat sollte frühestens 48 Stunden nach Absetzen von Tadalafil gegeben werden. |
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| 2653 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck sta…
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Level 11 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C01DA14
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
2653
Relevance:
Level 11
Group 1:
G04BE08
Group 2:
C01DA14
Effect:
Durch den Anstieg von cGMP reduziert sich der Blutdruck stark.
Mechanism:
Tadalafil inhibiert selektiv die Phosphodiesterase 5 (PDE5), welche cGMP abbaut. Glycerolnitrat aktiviert die Guanylat-Cyclase, welche cGMP bildet. Dadurch kommt es zu einem starken Anstieg von cGMP.
Measures:
Die kombinierte Therapie von Tadalafil und Nitraten ist kontraindiziert. Ein Nitrat sollte frühestens 48 Stunden nach Absetzen von Tadalafil gegeben werden. |
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| 12715 |
Erhöhtes Myopathierisiko
Die AUC von Simvastatin ist in Kombination mit Clarithromyc…
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Level 11 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C10AA01
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Erhöhtes Myopathierisiko
Interaction No:
12715
Relevance:
Level 11
Group 1:
J01FA09
Group 2:
C10AA01
Effect:
Die AUC von Simvastatin ist in Kombination mit Clarithromycin um das 10-fache erhöht. Dadurch ist das Risiko für Myopathien und Rhabdomyolyse erhöht, insbesondere bei höheren Dosierungen. Mögliche Symptome sind Muskelschmerzen, Muskelschwäche und dunkler Urin.
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Simvastatin.
Measures:
Diese Kombination soll vermieden werden. Falls eine Therapie mit Clarithromycin angezeigt ist, sollte Simvastatin vorübergehend pausiert werden oder eine andere Statintherapie gewählt werden. Weniger interaktionsanfällig wären beispielsweise Pravastatin, Rosuvastatin oder Fluvastatin. |
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