Nach einmal täglicher Gabe von 30 mg Darifenacin zusammen mit Erythromycin (moderater CYP3A-Hemmer) war die Cmax um 128% und die AUC um 95% erhöht. Die Dosierung lag allerdings oberhalb der therapeutisch eingesetzten Konzentrationen. Mit zunehmender Darifenacin-Dosis scheint auch die Beteiligung von CYP3A4 am Metabolismus zuzunehmen, sodass verstärkt unerwünschte Effekte auftreten können. Durch die gleichzeitige Hemmung von P-gp kann die Darifenacin-Exposition zusätzich erhöht sein. Symptome anticholinerger Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, Sehstörungen, Schwindel oder auch Tachykardie sein.